Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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166 von 174 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DAS Standard Normalobjektiv, 11. Februar 2008
Das Standardobjektiv (zumindest bei KB Kleinbild/Vollformat, an APS-C Sensoren ein wenig länger), Klein und fein präsentiert es sich. Und mit 1:1,4 der preisgünstigste Lichtriese.
50 mm eigenen sich im Wesentlichen für Quer-Oberkörper- oder Ganzkörperaufnahmen. Für reine Gesichtsportraits ist es eher ungeeignet da es hier zu leichten sichtbaren Verzeichnungen führt. Je größer der Abstand zum Motiv desto weniger fällt dies auf. Doch brauchen sie sich nicht damit einzugrenzen, mit 50mm haben Generationen vor dem Erscheinen von Zoom alles fotografiert; und es ist immer noch der Standard. Mit einer Festbrennweite ist man gezwungen, sich etwas mehr mit dem Motiv auseinander zu setzen. Da man nicht einfach zoomen kann, muss man sich bewegen um das Motiv entsprechend im Sucher zu haben.
Unschlagbar sind Festbrennweiten in Sachen Lichtstärke, doch nicht mit jedem Motiv kann man diese Lichtstärke nutzen. Prinzipiell sind Festbrennweiten bei Ihrer größten Blende schwächer in Bezug auf Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen. Deshalb muss man, wenn absolute Qualität gewünscht wird, abblenden. Und das Objektiv wird Objektiv ab Blende 4 immer besser. In Situationen mit wenig Licht, kann im Gegensatz dazu ruhig die Offenblende von 1:1,4 genutzt werden, da Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen, bei solchem Umgebungslicht nicht so gravierend in Erscheinung treten.
Es hat ein Metallbajonett (im Gegensatz zur 1,8 Version das Plastik benutzt) und acht Blendenlamellen (wichtig für schöne runde Formen im Bokeh). Mikro USM (kein Ring USM der noch schneller wäre) mit FTM (full time manual, sie können jederzeit manuell einstellen), was an sich nicht üblich ist und es somit auch meiner Kenntnis nach das Einzige in dieser Form darstellt. Im Gegensatz zum 85mm Objektiv ist es dadurch minimal lauter und minimal langsamer.
Dennoch mit einer Lichtstärke von f:1,4 ein "Lichtriese". Beim fokussieren fährt die innere "Röhre" bis zu einem Zentimeter heraus. Zum Glück rotiert die Vorderlinse nicht (damit Polfiltereinsatz möglich) und auch die Streulichtblende bleibt an Ihrer Position. Die Streulichtblende ES-71II muss wie üblich, da es kein L-Objektiv ist, hinzu gekauft werden. Ggf. kann ein Köcher LHP-C10, und noch ein ES-C9 Lederbeutel der eher Köcher ist oder ein Lederbeutel neuerer Art LP1014 benutzt werden.
Sie werden für das Canon System in dieser Preisklasse kein qualitativ besseres finden. Das nur ca. 1/3 Blende stärkere 50mm 1,2 ist fast viermal so teuer und nur bedingt besser. Allerdings ist es ein L-Objektiv und somit ganz anders in der Fertigungsqualität.
Ich habe mich bei meiner Rezension darum bemüht sachlich zu bleiben. Sollte ihnen dennoch etwas an der Rezension auffallen, was nicht diesem Ziel entspricht, so kommentieren sie es doch bitte mit dem "Kommentar-Button" und schreiben sie mir. Danke!
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131 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Standard-Festbrennweite der Canon-Serie, 11. Februar 2007
Das EF 50mm f/1.4 USM ist eine stark verbreitete Standard*-Festbrennweite aus dem Canon Programm und somit in zahlreichen Fotokoffern von Fotografen und ambitionierten Amateuren zu finden.
Festbrennweiten enthalten weniger Linsen und sind deshalb einfacher zu konstruieren und besser zu optimieren als Zoom-Objektive. Daher erhalten sie mit dem EF 50mm f/1.4 USM eine Spitzenoptik zu einem vergleichsweise günstigen Preis.
An einer Kamera mit Crop-Sensor (EOS 400D, EOS 30D) wird das EF 50mm f/1.4 USM zu einem wunderbaren Portrait-Objektiv adäquat zu 75mm. Die extrem große Offenblende von 1.4 erlaubt Aufnahmen mit minimalstem Licht, wo andere Objektive längst die Flügel strecken. Außerdem können insbesondere bei Portraits traumhaft mit der Tiefenschärfe spielen.
Die Bildqualität des EF 50mm f/1.4 USM ist so gut, dass es oft als Referenz genutzt wird, zum Beispiel, um heraus zu finden, was die neue, zunächst nur mit dem Kit gekaufte dSLR, wirklich kann. Aber auch bei professionellen Tests von Canon dSLRs taucht immer wieder dieses 50mm-Objektiv auf --> Gehen sie zum Beispiel auf die Seite DpReview.com von Phil Askey und überzeugen sie sich selbst. Dort wurden unter anderem die folgenden Kameras mit dem EF 50mm f/1.4 USM getestet: EOS-1Ds Mark II, EOS 5D, EOS 30D, EOS 20D und so weiter.
Über die optische Qualität wurde nun genug geredet. Was bleibt, ist zu erwähnen, dass das EF 50mm f/1.4 über einen relativ schnellen USM-Autofokusmotor verfügt. Das heißt, die Fokussierung geht ziemlich zügig und ein zusätzliches manuelles Scharfstellen ist im AF-Modus grundsätzlich erlaubt - ebenfalls eine Spezialität von USM-Objektiven. Probieren sie das aber nicht mit ihrem Kit! :-)
Das Canon EF 50mm f/1.4 USM hat zwei Brennweiten-Konkurrenten im eigenen Hause, die günstigere 1.8er Variante und das lichtstärkere 1,2er L. Viele Einsteiger greifen nach dem günstigen 1.8er, weil sie glauben, ein Schnäppchen zu machen. Dem ist leider nicht so. Die Optik des 1.8ers ist prinzipiell gut, wenn es den Fokus trifft - das ist aber bei nicht idealem Licht und bei großen Blenden eher selten der Fall. :-(
Das in diesem Jahr neu vorgestellte 1.2er L ist eine wunderschöne Linse, aber x-fach so teuer wie das EF 50mm f/1.4 USM. Ob ein Blendenunterschied von 0.2 diese Investition fotografisch rechtfertigt, ist mehr als fraglich. Erste Tests attestieren dem 1.4er besser Ergebnisse.
*) Die Bezeichnung "Standard" stammt noch aus den Zeiten der analogen Spiegelreflex-Fotografie mit 136er Kleinbild-Filmen. Damals entsprach eine Brennweite von 50mm in etwa dem Bereich, den der Fotograf auch mit dem bloßen Auge sah. Also weder ein Tele, noch ein Weitwinkel, sondern genau in der Mitte, neutral. Bei einer Spiegelreflex-Neuanschaffung erwarb man früher in der Regel erst einmal ein 50mm-Objektiv als Erstlinse, um später auf andere Linsen zu wechseln. Das heißt, es war deshalb "Standard", ein solches Objektiv in seiner Sammlung zu haben.
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52 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
super objektiv, 29. August 2006
Wer es einmal hat, merkt sofort, dass er etwas Wertiges in den Händen hält. Hochlichtstark erspart es einen fast immer das Blitzlicht.Das 50er liefert leicht abgeblendet gestochen scharfe hochaufgelöste Bilder und macht auch an einer Digitalen eine ausgezeichnete Figur. Auch mit Blende 1,4 gelingen noch sehr gute Fotos. Für meine Verhältnisse ist es den wesentlich teuereren L Optiken zumindest ebenbürtig.Durch die hohe Lichtstärke und eine größte Öffnung von 1,4 kann man sehr gut mit Schärfe und Unschärfe arbeiten. An einer Digitalen mit APS C Sensor wird aus dem 50er ein hervorragendes Portraitobjektiv. Man hat dann ein leichtes Tele von ungefähr 80mm, ideal für Personen, wobei man allerdings etwas Platz haben sollte beim Fotoshooting. WEr immer ein möglichkeit sieht(und die gibt es oft) einen Schritt zurück oder auch vor zu gehen, kann das Objektiv für fast alle Gelegenheiten nutzen. Der Autofokus arbeitet schnell, leise und präzise. Natürlich ersetzt es keinen Weitwinkel und auch kein gutes Tele, aber es ist durch seine bestechende Qualität immer eine Alternative, auf die man sich verlassen kann. ich benutze es oft für Lifsyle und Produktfotos, Portraits und auch Landschaftsdetails, aber auch dort, wo ohne blitz kein Bild mehr möglich ist. wer die möglichkeit hat, sollte es unbedingt auch einmal mit Zoombrennweiten von Fremdherstellern(Sigma, Tamron) vergleichen und wird merken, dass das die Bilder, die mit dem 50er gemacht wurden positiv auffallen. diesen Qualitätsunterschied nimmt man auch als Laie durchaus wahr. Das Objektiv ist nicht gerade billig für ein standardobjektiv, aber sein Geld in jedem Falle wert. Erst recht, wenn man sieht, was die gleiche Abbildungsqualität in der Regel bei Canon kostet. Man kommt gar nicht umhin diesen Objektiv fünf Sterne zu geben.
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