Das Canon EF 14mm/ 2,8/ L USM II zeichnet sich durch eine sehr ausgewogene Abbildungsleistung aus. Vignettierungen (Randabdunkelungen) sind selbst bei einer Kamera mit Vollformatsensor (EOS 5D Mk II) kaum erkennbar. Sodann konnte ich auch nur geringfügige Verzeichnungen feststellen. Und das ist doch schon eine beträchtliche Leistung bei einem Super-Weitwinkelobjektiv. Auch chromatische Aberrationen (CA; Farbsäume) sind nur mit der Lupe erkennbar und sind eigentlich vernachlässigbar.
Das Objektiv eignet sich besonders für Architektur- oder Landschaftsaufnahmen. Aber auch die kreativen Fotokünstler können auf ihre Rechnung kommen, wenn sie insbesondere die Bildleistung im Nahbereich ausschöpfen.
Negativpunkt ist primär der Preis. Letzterer ist doch recht stolz mit über 2'000 EURO (Stand: 20.03.2012). Wichitg zu wissen ist noch, dass das Objektiv am Canon-Body mit Autofokus funktioniert (wer auf den Autofokus verziczhten kann, kann sich auch für ein paar hundert Euro ein vergleichbares Wallimex-Objektiv o.dgl. kaufen). Ich selbst möchte nicht auf die Autofokusfunktion verzichten. Mit Autofokus ist das Fotografieren auf Dauer einfach bequemer.
Letzer Punkt: Filter können nicht verwendet werden. Das heisst, dass man die Linse besonders sorgsam behandeln sollte, da man aufgrund der gewölbten Linse schnell einmal Kratzer einfangen könnte. Also immer den Objektivschutzdeckel drauf, wenn man nicht gerade fotografiert.