Die hilfreichsten Kundenrezensionen
179 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute "Immer dabei" Kamera, 6. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Canon IXUS 300 HS Digitalkamera (10 Megapixel CMOS, 3,8-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Ich habe die Kamera nun ein Wochenende und konnte damit schon einiges ausprobieren. Hier mein erstes Fazit das aber sicher zu späterer Zeit noch etwas erweitert wird. Vorneweg noch eines. Ich habe die Kamera als Kompaktkamera und "Immer-Dabei"-Kamera bewertet und nicht in Konkurrenz zu größeren Kameras. Darum die 4 Sterne. 1. Verarbeitung/Gehäuse: Ich habe die Ixus in schwarz. Das Gehäuse ist aus Metall und ein wahrer Handschmeichler. Die Oberfläche ist leicht angeraut, dadurch ist sie sehr griffig. Es knarzt nichts wenn man die Kamera in die Hand nimmt. Durch die abgeflachte Form gleitet die Kamera förmlich in die Hosentasche. Das Gehäuse ist sehr kompakt, selbst im Verhältnis zu der 900er-Serie von Canon. Update: Die abgeflachte Form des Gehäuses hat aber auch einen Nachteil. die Kamera steht nicht sehr stabil wenn man sie ablegt um z.B. Nachtaufnahmen zu machen oder den Selbstauslöser nutzen möchte. Sie "pendelt" einige Zeit mehr oder weniger. Ein kleines Stativ oder ein "Bohnensack" schaffen hier Abhilfe. Das Gewicht ist angenehm, durch das Metallgehäuse etwas höher wie man es erwarten würde, aber keinesfalls zu schwer. 2. Bedienung Die Bedienung der neuen Ixus ist nahezu identisch zu der Ixus 990 IS (also könnt Ihr dazu auch die Rezensionen dieser Kamera lesen). Hier gibt es den einzigen Punkt Abzug. Die Menus sind machmal viel zu verschachtelt und wichtige Funktionen nicht einfach zu finden. Das Drehrad, das bei der 990 IS noch beschriftet ist, ist bei der 300 HS vollkommen unbeschrifet. Man kann also machmal nur raten welchen Knopft man drücken muß. Zwar wird die Belegung des Drehrades beim Einschalten kurz eingeblendet, aber das hilft leider nicht sehr. Auch das es nur noch sehr wenige Knöpfe am Gehäuse gibt erleichtert die Bedienung nicht. Aber um fair zu sein: Die meisten User werden die Kamera wohl meistens im "Automatik"-Modus benutzen, und hier macht die Kamera wirlich alles selbst (bis hin zum selektieren des jeweils geeignetsten Programmes). 4. Display: Hier Auch das Display ist dasselbe wie bei der Ixus 990. Sehr hell, brilliante Farben und hohe Auflösung. Man kann auf dem Display sehr gut beurteilen wie das Photo später aussehen wird. 5. Optik/Sensor/Bildqualität Hier kommen wir zum wahren Glanzstück der Ixus 300 HS. Die Kombination aus Optik und Sensor ist für eine kleine Kompaktkamere hervorragend. Die Entscheidung Canons, die Auflösung auf 10MP zugunsten der Lichtempfindlichkeit zu reduzieren war goldrichtig (zudem unterscheidet sich der Sensor selbst von vielen anderen)! Die Kamera ist in der Lage auch noch in Situationen bei der andere Kameras schon längst blitzen oder man die Aufnahme verwackelt, eben ohne Blitz auszukommen. Hier nur ein Vergleich. Ich habe meine Olympus E520 + 25mm Pancake mit der Ixus 300 HS verglichen. Unter gleichen Bedingungen kann ich mit beiden Kameras noch ohne Blitz aus der Hand Fotografieren (allerdings mit hoher ISO Stufe). Die E520 ist immerhin eine Spiegelreflexkamera mit wesentlich größerem Sensor (und auch 10MP). Das 25mm Pancake kostet alleine soviel wie die Ixus 300 HS! Da kann die kleine Canon wirklich begeistern. Ich habe auch noch eine alte(!!!) Panasonic Lumix FZ7 mit verglichen. Diese Kamera war hier Chancenlos. Allerdings gibt es unter diesen Umständen kleine Abstriche bei der Bildqualität bei wenig verfügbarem Licht. Hier zeigt die Olympus noch wesentlich mehr Details als die Canon. Wunder kann mal also nicht erwarten, aber trotzdem ist die Leistung der Ixus bemerkenswert und soll hier nicht klein geredet werden. Der Verwacklungsschutz arbeitet ohne Tadel, allerdings nicht abschaltbar (zumindest habe ich diese Option nicht gefunden). Unter Tageslicht sind die Bilder scharf und detailreich! Die Farben sind recht kräftig aber nicht 100% neutral. Aber das sollte bei der Zielgruppe der Kamera kein Problem sein. Zudem kann man im Programmodus etwas dagegen unternehmen. Das Objektiv schafft von leichtem Weitwinkel bis zu 3,8fach Zoom. Da gibt es bei Wettbewerbsmodellen mehr, aber dann mit weniger lichtstarker Optik. 6. Geschwindikeit/Fokus Die Kamera ist schnell, sehr schnell. Quasi einschalten und loslegen. Der Fokus arbeitet ebenfalls schnell, allerdings etwas eingenwillig (genau wie bei der 990 IS). Man muß machmal mehrmals den Focus arbeiten lassen um den gewünschten Bildteil scharf zu bekommen, manuell geht hier gar nichts. Nachdem ein Photo geschossen wurde wird es nochmal in der Nachschau dargestellt. In dieser Zeit kann man nicht weitere Photos machen. Die Zeit kann man allerdings einstellen oder die Nachschau vollständig aussschalten. Damit ist die Kamera dann sehr schnell wieder "schußbereit". Die entschrechende Speicherkarte voraussgesetzt (ich habe eine Sandisk ultra III, class 6) kann die Ixus ca. 8 Bilder/s in der Serienbildfunktion verarbeiten. 7. Video Videos kann die Kamera mit 720p aufnehmen. Das Aufnehmen klappt ohne Probleme. Zoom ist während des aufnehmens möglich. Da Video aber nicht meine persönliche Priorität ist, habe ich hier noch nicht allzuviel getestet. Später mehr. Bemerkenswert: Die Kamera kann 320 Bilder/Sekunde aufnehmen und dann in normaler Geschwindigkeit wieder abspielen. Damit bekommt man eine Zeitlupenkamera. Allerdings nicht mehr in HD. Nettes Feature. 8. Akku Wie inzwischen üblich ist der Akku ein spezieller LiIo-Akku mit sehr kleiner Baugröße. Die Laufzeit konnte ich noch nicht vollständig ausreizen, aber für mehrere 100 Bilder sollte er locker reichen. 9. Anschlüsse Als Anschlüsse gibt es USB und HDMI. Beides in entsprechenden Mini-Ausführungen. Das bedeutet, gut auf die mitgelieferten Kabel aufpassen! Ein Stativgewinde gibt es noch. Das wars dann! FAZIT: Sehr gute Kompaktkamera die man immer dabei haben kann und will. Besonders empfehlenswert für Blitz-Hasser wie mich ;-). Die Bildqualität ist gut, die Lichtempfindlichkeit für ihre Klasse ausgezeichnet. Alles weitere ist genaus so wie man es von einer Canon Ixus erwartet. Wer mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten wünscht, sollte sich z.B. Canons Powershot S90 ansehen. Hier muß man allerdings auf HD-Video verzichten. Update 12.06.: Ich habe nun etwas mit der 300 HS und parallel mit der Ixus 990 IS herumexperimentiert. Ergebnis: Bei wenig Licht und ohne Blitz ist die 300 HS der 990 bei weitem überlegen. Die 300er schafft es ohne Blitz und mit kürzerer Belichtungszeit (z.B. 1/20 vs. 1/8) bei der gleichen ISO-Stufe ein wesentlich helleres und detaillierteres Bild zu erzeugen. Bei großer Helligkeit (Sonnenlicht) liegt die 990er leicht vorne. Interessant waren meine Versuche mit Blitz. Hier zeigt die 300 HS sehr viel mehr feinere Strukturen (z.B. Webung von Stoffen) als die 990 IS. Alles in allem haben sich meine ersten Eindrücke bestätigt.
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90 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zurzeit beste Point-and-Shoot Kamera am Markt, 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Canon IXUS 300 HS Digitalkamera (10 Megapixel CMOS, 3,8-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Habe die Kamera direkt nach dem Erscheinen gekauft und bisher ca. 1.000 Bilder damit gemacht. Ich besaß vorher eine IXUS 400 und kurzzeitig eine Panasonic Lumix TZ-7. Das Gros meiner Bilder mache ich allerdings mit einer Canon EOS 50d. Die Kompakte benutzt vor allem meine Frau und ich, wenn ich die Eos nicht rumschleppen kann oder mag. Folgende Anforderungen sollte die neue Kamera erfüllen: - Rauschfreie Aufnahmen bei normalen Lichtverhältnissen - Lichtstarkes Objektiv, um ggf. auf Blitz verzichten zu können - HD-Videomodus (720p) mit Zoom und Stereoton. Eine separate Videokamera habe ich zuletzt verkauft, da sie sowieso nur zuhause lag. - kompaktes Format (keine Canon G11- oder Panasonic Lumix LX-3 Maße) Bildqualität: Die Fotos gelingen bei normalen Lichtverhältnissen recht gut, die Farben sind etwas kühl. Leichtes Rauschen ist dennoch auch ohne Vergrößerung auf einem normalen PC Monitor (19") sichtbar, gerade bei gleichmäßigen Flächen fallen leichte Moirés auf. Schon interessant, daß die Hersteller dies nicht in den Griff bekommen (oder wollen). Die Kamera verhält sich hier aber deutlich besser als die TZ-7, die ich in diesem Punkt auch bei ISO 80 indiskutabel fand Auf jeden Fall sollte man einen Halbautomatikmodeus (oder P) verwenden. In der Vollautomatik (IA) setzt die Kamera den ISO Wert nie unter 250. In den anderen Modi beginnt die Empfindlichkeit bei ISO 125. Farben können über einen Custom Modus korrigiert werden. Beim Test auf dpreview wurde erwähnt, daß die Kamera leicht überschärft. Im Custom Mode kann auch die Schärfeeinstellung zurückgenommen werden. Nach Korrektur dort empfinde ich die Farbwiedergabe als stimmig (alle Grundfarben +1, Schärfe -1, sonst keine Veränderung). Aufgefallen ist mir außerdem, daß die Blitzaufnahmen recht homogen daherkommen. Selten überbelichtete Motive. Die typischen Gesichter, die aussehen, als würde eine Auto mit aufgeblendeten Scheinwerfern auf sie zugefahren kommen, habe ich fast nie gesehen. Die Lichtstärke der Linse nimmt beim Einzoomen schnell ab. Trotzdem lassen sich bei Tageslicht in Innenräumen im Weitwinkel Modus Bilder ohne Blitz machen. Auch ohne, daß die ISO Einstellung hochgenommen werden muß. Das Rauschverhalten ist bis ISO 400 gut unter Kontrolle, ISO 800 mag ich mir am Bildschirm nicht mehr anschauen. In Tests wurde die Kamera hier teilweise positiver bewertet (Imaging Resource). Ich bin in diesem Punkt wohl sehr kritisch. Die Kamera liefert erstaunliche Ergebnisse im Makro Modus. Verbunden mit der 2.0er Blende lassen sich schöne Bokeh-Effekte erzielen. Im herkömmlichen Aufnahmemodus lassen sich Motive eher nicht freistellen. Dafür ist der Sensor einfach zu klein. Videomodus: Die Kamera nimmt Videos mit 1280x720 Pixeln auf. Zur Kompression wird H.264 verwendet. Audio liegt in 2-Kanal LPCM vor. Das Ganze landet im .MOV Container. Die Dateien sind daher nicht so effektiv komprimiert wie bei AVCHD, lassen sich aber leichter verarbeiten. Die Videoqualität ist gut, der Stereoton ebenfalls. Positiv ist, daß das Verwischen von hellen Flächen nach oben unten (sog. CCD-Smear) bei diesem Modell aufgrund des verbauten CMOS Sensors nicht auftritt. Dies hatte ich bei der TZ-7 als störend empfunden, die ansonsten allerdings hervorragende Videos macht. Bei der IXUS sind mir Fokusprobleme bei schwachem Licht aufgefallen. Wenn sich Objekte bewegen, folgt der Fokus nicht immer oder hat Schwierigkeiten, sich neu auszurichten. Ton ist gut, subjektiv gefällt mir aber auch hier die TZ-7 besser. Zoom funktioniert bei der Aufnahme, das Zoomgeräusch ist über die Mikrofone hörbar. Ist z.Zt. bei allen Kompakten so. Insgesamt würde ich die Canon hier als leicht schwächer als sie TZ-7 sehen. Bedienung: Das Menü der Ixus wird über ein zentrales Rad gesteuert. Viele dedizierte Bedienelemente gibt es nicht. Ich empfinde es als zu menülastig, man ist nicht schnell genug an der gewünschten Funktion. Ich vermisse immer noch eine Funktion aus meiner IXUS 400-Zeit. Dort konnte man das gerade geschossene Bild mit einem Druck auf "Set" festhalten, ein- und auszoomen, um die Schärfe zu kontrollieren und ggf. gleich löschen. Gibt's nicht mehr. Insgesamt eher eine "3" in Sachen Menüführung. Monitor: Der Monitor hat 3". Diese nur leider im 16:9 Modus. Beim Verwenden des herkömmlichen Bildformats (4:3) hat man rechts und links schwarze Balken und ein recht kleines Bild. Im Videomodus kann der Monitor dafür in seiner ganzen Breite genutzt werden. Die Auflösung ist nicht mehr zeitgemäß (230.000 Pixel). Bei dem Preis sollte mehr drin sein. Verarbeitung: Die Kamera fühl sich sehr wertig an. Komplettes Metallgehäuse, leicht aufgeraut, daher recht griffgünstig. Liegt gut in der Hand und paßt hervorragend in die Hosentasche. Fazit: Man soll von dieser Kamera nichts erwarten, was sie nicht leisten will. Es ist eine Point-and-shoot. Wer mehr Kontrolle will, soll eine G11, S90 oder Lumix LX-3 (oder bald -5) nehmen. Wer mehr Lichstärke über die gesamte Zoomrange will, muß Abstricke bei den kompakten Abmessungen machen. Für eine Kamera dieser Klasse macht sie gute Fotos, gute Videos, ist klein und elegant. Wirklich arg stört mich bei dem Gerät nichts, außer evtl. das Fokusproblem bei Videos. Über alles andere kann man hinwegsehen. Preis ist hoch, aber es gibt kaum eine Kamera, die genau das Gleiche kann. Empfohlen seien außerdem die Tests auf dpreview.com und imaging-resource.com. Interessant sind auch die Benutzerreviews auf amazon.com.
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Automatikmodus versagt, 18. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon IXUS 300 HS Digitalkamera (10 Megapixel CMOS, 3,8-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Ich hab mich für die Ixus 300HS wegen des schicken Design, und des lichtstarken Objektivs entschieden. Die negativen Kommentare hielt ich für völlig übertrieben, da ich bereits eine IXUS 90IS besitze, und mit dieser total zufrieden bin. (Außer bei schlechtem Licht, und kein HD-Video) Ich habe die Kamera gleich am nächsten Tag nach der Zustellung, bei einem Ski-Tagesausflug getestet. Zuhause am PC kam die Ernüchterung. Die Bilder (im Automatikmodus)waren alle unscharf. Nach Analyse der Bilder, stellte ich fest, dass die Kamera nur Blende 2 oder 2,8 wählte, und eine Verschlusszeit von 1/1600 einstellte, was einer Landschaftsaufnahme bei Sonnenlicht völliger Schwachsinn ist. Ich habe auch festgestellt, dass die sogenannte Intelligente Automatik" total versagt. Z.B. wenn in 50m Abstand eine Person erkannt wird, stellt die Kamera auf Porträt-Modus. Auch die Videofunktion ist nahezu unbrauchbar, da die Kamera laufend versucht scharf zu stellen, dies aber nur unzureichend schnell gelingt. Ich hatte schon den Verdacht, dass die Kamera einen technischen Defekt hat, aber die Bilder eines Freundes, der die Kamera auch zurückschickte hatten die gleichen schwächen. Nur 1 Stern, da eine Ixus im Automatikmodus einfach brauchbare Bilder machen muss. Die Besitzer der Kamera können nur auf ein Update hoffen, bei dem sich der Automatikmodus in einen "normalen Automatikmodus" verwandelt, und die sogenannte "Intelligente Automatik" abschaltbar ist.
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