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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dies ist meine erste Spiegelreflex-Kamera. Vorher habe ich immer nur mit Kompaktkameras geknipst.
Meine Ziele mit der Fotografie: meine Tochter und meine Frau ablichten, Urlaubsfotos, Fotos zu besonderen Ereignissen (Geburtstage etc.), fertig.
Mein größtes Problem mit Kompaktkameras: die Qualität der Fotos, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Nach 3 verschiedenen Kompaktkameras und einer Bridgekamera war es dann soweit: ich traf endlich die richtige Entscheidung und kaufte mir diese Canon EOS 1200D mit Standard 18-55 mm Objektiv. Schon die ersten zaghaften Versuche mit dieser Kamera übertrafen vom Resultat alles, was ich bisher gewohnt war. Ein Verwandter lieh mir mal kurzzeitig das Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv (52 mm Filtergewinde), was dazu führte, dass ich es mir flugs auch kaufte. Für Porträtfotos und wahnsinnig schöne Schnappschüsse meiner Tochter unbezahlbar tolle Aufnahmen. Dank der extra für diese Kamera angebotenen Gratis- App (ich nutze es unter iOS) gibt es sogar eine Einweisung, wie man in der Praxis mit den halbmanuellen Programm-Modi und überhaupt mit der Kamera umgehen kann. Für mich als blutigen Anfänger ideal. Ich bin bisher sehr glücklich mit dieser Kamera und auf meinem Wunschzettel ganz oben steht jetzt ein Zoom Objektiv um das Ganze abzurunden. Für etwaige Tipps von Profis oder erfahrenen Amateuren bin ich sehr dankbar.

Nachtrag: ich habe mir mittlerweile das 18-135mm Objektiv von Canon mit STM besorgt. Meine Alternative zu dem Standardobjektiv. Wenn ich zurück in die Zeit reisen könnte, würde ich mir diese Kamera direkt mit dem 18-135mm kaufen.
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240 von 272 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Stil: inkl. 18-55mm IS ObjektivVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
liebe Leser/innen,

dazu muß ich sagen, das ich ein absoluter Laie bin, was Kamaras und Fotos knipsen betrifft, daher kenn ich auch die Vorgänger
Modelle alle nicht, und kann auch nichts dazu sagen, in wie weit sich jetzt dieses Model verbessert, oder verschlechtert hat.

Aber ich denke mal, es interessiert doch eher, wie ich - als Anfänger - mit so einer Kamara klar gekommen bin? Oder nicht?

Ich hab mir auch mal die Mühe gemacht und ein kleines Filmchen von der Canon gedreht, damit man sich die mal anschauen kann.

Wie in meinem Video zu sehen, kam das Gerät sicher und gut verpackt bei mir an.
Als Zubör war dann das
Akuladekabel,
Aku,
Trageriemen
Bedienungsanleitung
2 x Software
Garantiekarte
USB Kabel zum Anschluß an den Pc/Laptop
und Informationsblätter für die Smartphone Apps dabei,
SPEICHERKARTE NICHT IM LIEFERUMFANG ENTHALTEN !!!

Der Aku war etwas vorgeladen, reichte für ca 20 Minuten zum ausprobieren.
Also hab ich den Aku erstmal aufgeladen, nach 2 Stunden war dann die Canon einsatzbereit.
Eingeschaltet und erstmal die obligatorischen Dinge wie Zeit und Datum eingestellt,
das funktioniert intuitiv.
Außerdem, wie man den Aku einsetzt, bzw die Speicherkarte und auch den Aku auflädt,
klappte auch ohne Bedienungsanleitung, die im übrigen super beschrieben und leicht
verständlich ist.

Jetzt ging es ans Eingemachte.
Ich hab dann erstmal den Aku eingesetzt, die Speicherkarte und dann das Objektiv
aufgeschraubt.
Und dann auf gut Glück - ohne Bedienungsanleitung- ein paar Fotos gemacht,
die sind aber allesamt nix geworden.
Klar, weil ich nicht wußte, wie man das Gerät einstellt, und worauf man achten muß.

Also, am Einstellungsrad, gibt einen sogenannten Expertenmodus
- der ist für die, die schon ein bisschen mit der Canon vertraut sind,
und den Anfängermodus, mit verschiedenen Einstellungen.

Für Anfänger empfehle ich den Anfängermodus,
und sich die Bedienungsanleitung wirklich genau durchzulesen.
Es mag am Anfang wirklich so sein, das man sich mit der Fülle an Text und Bildern
überfahren fühlt, aber, wenn man nach und nach sich mit der Canon auseinander setzt,
probiert, und es dann umsetzt, werden die Bilder besser.
DIE SMARTPHONE APP IST DABEI GANZ NÜTZLICH UND HILFREICH!

Es gibt mehrere Modi, wie zb:
Potrait
Nachtmodus
Landschaftaufnahme,
Sportmodus,
Nahaufnahme und natürlich auch die Möglichkeit, Filme zu drehen.

Ich hab dann mal wild drauf los fotographiert und die verschiedenen Modies ausprobiert,
ich hab mir sogar die Mühe gemacht und bin vorhin noch des Nachts mal zu unserem Bergbaumuseum
gefahren und hab mal den Landschaftsmodus ( damit soll man super Nachtaufnahmen machen können - und ja
stimmt sogar, ist sogar besser als der Nachtmodus mit Blitz)in der Nacht ausprobiert.

So schöne Fotos hab ich bisscher mit anderen Kamaras nie hinbekommen. Bin ehrlich gesagt ein bisschen stolz ;)

Bei dem Anfägermodus mit den verschiedenen Einstellungen zeigt einem die Canon im Display direkt an,
um was es geht, und wozu man die Einstellung verwenden kann, und die Kamara stellt dann alles
von selbst automatisch ein.
Ist man dann etwas vertrauter mit dem Gerät, kann man am Einstellungsrad noch die
anderen Modi verwenden um so INDIVIDUELL SEINE EINSTELLUNGEN am Gerät vorzunehmen.
Was will man mehr?

Im Handbuch und in der App gibts noch Tips, wie man die Kamara zu halten hat, wie man sich hinstellen
soll usw. Dazu noch sehr schön gestaltete Tutorials, die einem Schritt für Schritt zu einem
besseren Verständniss mit der Kamara helfen.

FAZT:

+ robuste Kamara,
+ schwer und gut verarbeitet und trotzdem nicht unhandlich
+ viele Einstellungsmöglichkeiten
+ für Anfänger und Experten
+ mit Objektiv, Trageriemen,Aku und Akuladegerät
+ mit Software und gut beschriebene Bedienungsanleitung
+ USB Kabel für sofortiges übertagen und betrachen am Pc/Laptop auch OHNE INSTALLATION DER SOFTWARE

* keine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten!

- mir ist nichts negatives aufgefallen!

Von mir eine absolute Kaufempfehlung, da die Canon auch Einsteigern die Möglichkeit
bietet, wunderschöne Fotos zu machen,
Und auch Fortgeschrittenen viele Einstellungsmöglichkeiten für wunderschöne Schnappschüsse
bereit stellt.

Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension und dem Film etwas weiterhelfen - aus der Sicht eines Laien-
und hoffe, das ich jetzt nichts vergessen habe, zu erwähnen.
Wenn Fragen sein sollten, bitte im Komentare Feld unter meiner Rezi schreiben, werde dann
versuchen , soweit es mir möglich sein sollte, die Fragen zu beantworten.
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97 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2014
Ich selbst habe zwar immer gern geknipst, mich mit der Technik dahinter aber nicht großartig beschäftigt. Meine Freundin aber betreibt Fotografie professionell. Und da lernt man zwangsläufig ein bisschen dazu...und irgendwann war das Interesse dann so groß, dass ich mich zusätzlich eingelesen und mir dann eine günstige Spiegelreflexkamera zulegen wollte. Meine Wahl fiel auf die 1200D von Canon.

Um es vorab zu sagen: Wer nur im Automatikmodus knipsen möchte, sollte sich eine einfache Kompaktkamera kaufen. Man nützt das Potential einer Spiegelreflex einfach nur aus wenn man mit den manuellen Einstellungen spielen und sich damit beschäftigen möchte.

Die 1200D ist sehr handlich, deutlich kleiner als die 5D Mark III meiner Freundin und auch viel leichter. Dadurch konnten wir sie auch im Urlaub gut mitnehmen.
Die Akkulaufzeit ist sehr gut, einen einwöchigen Urlaub überstand sie mit einer Ladung. Ansonsten ist die Haptik gut, die Bedienung wie von Canon gewohnt eingängig.

Die Bildqualität hat mich sehr zufrieden gestellt. Schwächen zeigt sie lediglich in Momenten in denen wirklich hohe ISO-Zahlen gefordert wären. Hier ist doch ein merkliches Rauschen zu sehen. Dies war den Entwicklern vermutlich auch bewusst, daher ist eh generell nur ein ISO bis max. 6.400 einstellbar.
Man muss klar sehen...das unterscheidet nun mal die günstige Einsteigerkamera von einer Profikamera die noch bei irrsinnigen ISO-Werten rauscharme Aufnahmen produziert.

Meine Anforderung war deutlich flexibler durch die vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten zu werden und eine bessere Bildqualität im Vergleich zu meiner Kompaktkamera zu erreichen. Diese Kriterien sind eindeutig erfüllt und ich habe viel Freude an der Kamera.

Ich konnte sie hier bei Amazon im Bundle mit dem 18-55 KIT-Objektiv, einer 64GB-SD-Karte, einem zweiten Akku und einer Kameratasche für ca. 430,-- erwerben.
Zu diesem Preis eine eindeutige Kaufempfehlung!
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490 von 567 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 12. August 2014
Ich habe mir die EOS 1200D gewünscht und auch bekommen.
Mit meiner kleinen kompakten Kamera hatte ich ein großes Problem. Denn meine Kinder warten leider nicht, bis der Focus und/oder der Blitz der Kompaktkamera endlich bereit sind, um dann mit enormer Auslöseverzögerung ein mehr oder weniger scharfes Bild aufzuzeichnen.
Lange habe ich überlegt, ob ich wirklich meine kleine Kompaktkamera (die in meine Hosentasche passt) gegen eine Spiegelreflexkamera eintauschen soll.
Da ich mich aber nicht mehr mit unscharfen Kinderfotos zufriedengeben wollte, habe ich mir die EOS 1200D von meinem Mann zum Geburtstag gewünscht.

Da mein Anspruch weder professionell noch semiprofessionell sondern ganz schlicht und einfach - schöne Familienfotos - ist, wollte ich, dass sich die Kosten in Grenzen halten und deshalb habe ich michfür die 1200D entschieden.

Ich habe bislang glaube ich 800 Fotos mit der neuen Kamera gemacht, und ca. 98 % davon sind besser als jene die ich bislang mit meinen verschiedenen Kompaktkameras gemacht habe. Egal ob Kinder, Menschen, Gebäude, Natur, Tiere alle Fotos sind super scharf.

Von daher ein absolutes Spitzenprodukt.

Natürlich ist es bei dieser Kamera so, dass es sich um ein Einsteigermodell handelt und man irgendwann, wenn man sich zum Hobbyfotografen entwickelt hat, an die Grenzen des Modells stoßen kann. Für Otto-Normalverbraucher, ohne diesbezügliche Ambitionen, die einfach schöne Fotos haben wollen und meistens mit dem Automatik-Modus arbeiten werden denke ich aber, dass die Zeit bis dahin sehr lang sein wird.

Thema Qualität: Ich kann an der Kamera nichts aussetzen. Ich finde sie liegt sehr gut in der Hand.

Mein Fazit:Für alle die mit den Ergebnissen der Kompaktklasse unzufrieden sind, aber trotzdem nicht wesentlich mehr Geld für einen Fotoapparat ausgeben möchten, ist diese Kamera eindeutig mit zu empfehlen.

Ich hoffe meine Rezension war für Sie hilfreich und hilft Ihnen die richtige Kaufentscheidung zu treffen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2015
Sehr gute Kamera für Einsteiger. Alles einfach zu bedienen. Die Qualität entspricht auch meinen Erwartungen. Klar ist sie dem Preis entsprechend und somit noch Luft nach oben, aber für meine Belange völlig ausreichend. Mal ein paar schöne Schnappschüsse machen ist möglich.

Habe mir zusätzlich ein Handbuch für die Bedienung und Möglichkeiten der Kamera gekauft um die Funktionen voll auszureizen.
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81 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2014
Ich habe im Folgenden den Testbericht von meinem Blog kopiert. Mehr Informationen und viele Testbilder findest du hier:
web-done.de/vdp

Canon EOS 1200D BodyErst vor wenigen Wochen hat Canon die Nachfolgerin der 1100D vorgestellt: die Canon EOS 1200D. Die Neuerungen gegenüber der Vorgängerin hören sich innovativer an, als sie sein sollten. So vermutet man zumindest, wenn man die Datenblätter vergleicht. Kurz nach der Vorstellung der 1200D, habe ich bereits HIER einige Unterschiede erläutert. Die vierstelligen DSLR's von Canon bilden die günstigste Einstiegsmöglichkeit in die spiegelklappende Welt. Darum habe ich in diesem Bericht auch einige Dinge erläutert, die dem einen oder anderen Leser schon bekannt sein könnten, dem Einsteiger aber bestimmt hilfreich sind. Vorweg sei aber noch erwähnt, das die Canon EOS 1200D keine besonders innovative Spiegelreflexkamera ist. Sie wurde sogar etwas künstlich herabgesetzt und bietet lediglich Dinge, die andere Kameras schon seit vielen Jahren besitzen. Nichtsdestotrotz ist die EOS 1200D eine ausgezeichnete Einstiegs-Spiegelreflexkamera, die alle Optionen bietet, die auch ein erfahrener Fotograf benötigt.

Ich selbst habe vor einigen Jahren den Einstieg in die digitale Spiegelreflexwelt mit einer Canon EOS 1000D gestartet. Und wenn ich mir so manche Bilder von der alten 10MP-Schlurre anschaue, sehe ich immer wieder, dass meine Canon 6D mit einem teuren L-Objektiv oft keine besseren Bilder macht, aber doppelt so schwer ist. Deshalb hat mich die Tour mit der 1200D sehr an vergangene Tage erinnert, wobei ich ein besseres Objektiv benutzt habe. Wer hat, der kann!

Zunächst aber ein kleiner Überblick über die wichtigsten technischen Features:

guter 18 Megapixel APS-C CMOS Bildsensor
3 Bilder/ Sekunde
3 Zoll Display mit mittelmäßigen 460.000 Bildpunkten
ISO 12.800
Full HD 1080p Video
Handbuch-App zum lernen
Ist die technische Ausstattung ausreichend?

Canon EOS 1200D BodyIch habe es schon angedeutet, ja! Viele stellen sich verständlicher Weise die Frage, ob denn die Canon EOS 1200D wirklich das kann, was der Einsteiger benötigt. Wenn du keine ganz speziellen Anforderungen an eine DSLR stellst und dein Fokus nicht auf extreme Gebiete der Fotografie liegt, wird dich die 1200D glücklich machen. Sie bietet grundsätzlich alles, was auch eine 6.000 € DSLR bietet. Hier und da gibt natürlich abstriche in der Qualität und auch der Quantität, aber du wirst eben auch viele Fotos machen können, die sich nicht von denen eines Profis unterscheiden müssen. Grundsätzlich macht zu 90% der Fotograf das Bild und nicht die Kamera. Mir fallen nur wenige Bilder ein, wozu ich unbedingt eine tausende Euro teure Kamera wirklich brauchen würde. Was dich am ehesten an der EOS 1200D beschränken könnte, sind die 3 Bilder/ Sekunde und das etwas unscharfe Display. Hast du damit kein Problem, wird dich die 1200D in deinem Können nicht einschränken.

Überwiegend begrenzen günstige Objektive die Kreativität des Fotografen. Oft können gewisse Bild nur mit bestimmten Objektiven gemacht werden. Daher ist es ohnehin ratsam, zunächst für des Gehäuse eher weniger Geld auszugeben und für besser Objektive aufzuheben. Ganz bewusst habe ich ein besseres Canon Objektiv für die Beispielbilder genutzt. Dazu aber später mehr.

Haptik

Hervorragend! Zumindest all das, was man sehen und anfassen kann. Ich mag die kleinen Canon DSLR's sehr. Das kleine und 480 Gramm leichte Gehäuse der 1200D ist sehr griffig und liegt wirklich gut in der Hand, in meiner zumindest, und ich habe lange fette Klauen. Alle Knöpfe sind dort, wo man sie vermutet. Der Druckpunkt ist sehr gut und man erhält ein kleines akustische Feedback. Der Auslöser ist in der Auslösefunktion etwas schwergängig, den meisten Einsteigern kommen diese gut getrennten Druckpunkte aber zugute. Die neuen matten rauen Gehäuse von Canon gefallen mit sehr gut. Das Material fühlt sich sehr griffig an und das Gehäuse - der Body - ist sehr gut verarbeitet. Nur die Abblendtaste und eine dedizierte ISO-Taste fehlen mir, wobei Neulingen das zunächst egal sein dürfte. Alles in allem ein vorbildliches Gehäuse in sehr guter Qualität, zumindest wenn man sich die Ohren zuhält.

Klar, ich habe schon viele Kameras gehört und bin deshalb auch etwas verwöhnt. Aber das Auslösegeräusch der 1200D ist das schlechteste, was ich bislang hören musste. Es hört sich etwas hol und mitunter sogar sehr blechern an. Überhören kann man es leider ebenso wenig. Schön ist das nicht, macht aber die Bilder nicht schlechter.

Ich habe ein kleines Unboxing Video erstellt, indem du die Kamera etwas besser sehen kannst.

Bildqualität

Absolut ausreichend! Hier wird selbst ein erfahrener Fotograf wenig vermissen. Natürlich ist der Dynamikumfang der Bilder nicht mit denen von professionellen Kameras vergleichbar, trotzdem lässt sich aus einer RAW-Aufnahme unglaublich viel herausholen. Ein zu heller Himmel kann so einfach etwas abgedunkelt werden oder unterbelichtet Bildbereiche wieder etwas aufgehellt werden. Hier bieten die RAW-Bilder gute Reserven. Der Einsteiger wird sich verständlicher Weise auch fragen, ob die Canon 1200D denn auch scharfe Bilder in hoher Qualität macht. Dem möchte ich gerne hinzufügen, dass zu einem scharfen Bild weit mehr gehört, als nur eine gute digitale Spiegelreflexkamera. Selbstverständlich liefert die EOS 1200D sehr gute scharfe Bilder ab, dies setzt aber ein gutes Objektiv voraus. Das KIT-Objektiv der 1200D, das Canon 18-55mm IS ist für den Anfang okay. Wunder sollte man sich jedoch hiervon nicht erwarten. Jeder etwas erfahrenere Fotograf investiert mindestens den 3-fachen Preis der DSLR in Objektive. Diese sind nämlich für die Bildqualität weitaus entscheidender.

Wer sich selbst ein Bild von den Möglichkeiten der RAW-Bildbeabeitung der 1200D machen möchte, dem habe ich ein kleines Paket aus 6 Bildern geschnürt, die du dir hier herunterladen kannst:
Canon EOS 1200D RAW Download

Und nun noch einige Beispielbilder die so aus der Canon 1200D als Jpg-Dateien gefallen sind. Verwendet wurde ein Canon 17-40mm L Objektiv, dazu aber später mehr.

Im Folgenden habe ich drei Ausschnittsvergrößerungen (Crops) angehängt, sodass du die Schärfe im Detail etwas besser beurteilen kannst.

Die weiteren Automatiken, die das Bild einfacher entstehen lassen, sind canon-gewohnt gut. Der Weißabgleich passt fast immer perfekt. Die Belichtungsmessung sitzt auch meistens richtig, wobei man hier durch eine leichte Über- oder Unterbelichtung auch etwas nachsteuern kann. Der Autofokus ist schnell, wobei die 8 AF-Sensoren an Seiten keine Kreuzsensoren sind und etwas weniger treffsicher fokussieren, als der mittlere Sensor. Die Farben sind sehr realistisch, mitunter sogar etwas zu blass. Dies kann durch die Nachbearbeitung bzw. durch Bildstile aber nachgeholt werden und ist üblich bei Spiegelreflexkameras.

Bildrauschen

Oft werden Bilder von Laien als "Verpixelt" bezeichnet, wenn diese verrauscht sind. Das Bildrauschen tritt bei einer höheren ISO in dunklerer Umgebung auf. Je höhe die ISO, desto heller das Bild. Und hier ist einer der größten Kritikpunkte: die 1200D rauscht etwas zu viel. Wer oft bei Tageslicht unterwegs ist, darf sich davon nicht beeindrucken lassen. Wer jedoch viel bei Dämmerung und in "zwielichtigen" Situationen fotografiert, sollte sich den kauf einer EOS 1200D genau überlegen. Traditionell lässt Canon - ob gewollt oder nicht - die Einsteiger-DSLR's relativ stark rauschen.

Bis ISO 800 ist alles okay. Bei ISO 1.600 kann man schon das Rauschen etwas sehen, es ist aber noch erträglich und für den Heimgebrauch und kleinere Prints ausreichend. Danach wird es aber schlimm. ISO 3.200 kriselt schon sehr und sollte nur in Ausnahmen benutzt werden. ISO 6.400 reicht noch für ganz kleine Schnappschüsse, ist aber so nicht mehr zu gebrauchen. ISO 12.800 ist leider ein Scherz.

Ich habe ein paar Testbilder mit allen ISO's geschossen. Bitte beachtet aber, dass es sich um etwas aufgehellt Bildausschnitte handelt. In der Praxis wird man das Bildrauschen nicht ganz so extrem sehen können. Ich habe dies nur gemacht, damit der Unterschied zwischen ISO 100 und ISO 12.800 auch wirklich klar wird. Noch ein kleiner Tipp: Wenn die Bilder sehr stark rauschen sollten, einfach in schwarz/ weiß umwandeln, dann stört das Bildrauschen nicht mehr so sehr.

Empfohlene Objektive

Canon EOS 1200D mit Canon EF 17-40mm LWie bereits erwähnt, spielt das Objektiv eine ganz entscheidende Rolle, die einigen nicht bekannt ist. Neben dem günstigen, aber schon einigermaßen guten Canon 18-55mm IS, empfehle ich jedem Eisteiger ein 50mm 1.8 Objektiv, wobei dies an einer 1200D leider nicht besonders universell einsetzbar ist. Durch den Bildsensor im APS-C Format verlängert sich die Brennweite um den Faktor 1,6. Somit entspricht die Brennweite von 50mm eigentlich einem 80mm Objektiv (50mm x 1,6 = 80mm). Auf der kleinen 1200D macht sich auch das Canon 40mm 2.8 Pancake Objektiv sehr gut. Der Nachteil der Festbrennweiten ist klar: es gibt nur eine Brennweite. Die Bildqualität ist jedoch für einen relativ geringen Einstiegspreis phänomenal. Außerdem habe Sie oft eine hohe Lichtstärke, was den Unschärfeeffekt durch eine geringere Schärfentiefe erhöht. Will man etwas mehr Brennweite haben, ist das Canon 55-250mm IS Objektiv in Sachen Preis-/ Leistung unschlagbar.

Als Standardzoom gibt es meiner Ansicht nach zwei gute Objektive, die gerade gebraucht nicht zu extrem teuer sind. Neben dem sehr guten und scharfen Canon 15-85mm IS, nutze ich das Canon 17-40mm L Objektiv sehr gerne. Das letztgenannte ist sogar ein L-Objektiv, was eine ganz andere Qualität besitzt. Neu würde ich solche Objektive nicht unbedingt kaufen, da die Gebrauchtpreise um einiges günstiger sind und ein Objektiv - insofern es vernünftig behandelt worden ist - nahezu verschleißfrei ist. Noch etwas teurer, aber auch besser und lichtstärker ist das Canon 17-55 2.8 IS.

Canon EOS 1200D mit angesetztem Canon EF 17-40mm L:

Ich würde aber zunächst zu dem günstigen 18-55mm KIT-Objektiv raten und auf ein Canon 40mm 2.8 sparen, insofern man nicht zuviel Geld ausgeben möchte. Und dies unterstelle ich einfach mal dem Interessenten einer Canon EOS 1200D.

Videomodus

Funktioniert! Canon hat es auch endlich geschafft einen 1080p, also einen Full HD Videomodus einzusetzen. Dieser funktioniert ganz hervorragend, wie bei anderen DSLR's auch. Man muss nur manuell fokussieren. Dafür kann man aber auch das Video manuell durch Wahl der Blende, Belichtungszeit und ISO einstellen. Da das interne Mikrofon nicht so gut ist und man kein externes Mikrofon an der EOS 1200D anschließen kann, sollte man also ein externes Aufnahmegerät verwenden, insofern man auf eine gute Qualität spekuliert.

Um ehrlich zu sein: jeder Einsteiger ist mit einem iPhone besser dran! Man muss auf relativ viele Dinge achten, um wirklich gute Videos zu erstellen. Wenn man sich allerdings einiges an Wissen aneignet, kann die 1200D auch als sehr gute Videokamera genutzt werden. In dem folgenden Video habe ein paar kurze lustlose und nutzlose Sequenzen aneinander gereiht ;)

Alternativen

Da gibt es eine ganze Menge von. Natürlich ist zunächst das Vorgängermodell zu nennen. Die Canon 1100D kann aber relativ wenig und kostet noch immer genug. Wer ganz wenig Geld ausgeben will und meist nur bei Tageslicht fotografiert, sollte sich mal eine gebrauchte EOS 1000D anschauen. Die gibt es schon für wenige Euros und macht noch immer gute Bilder. Deswegen steht sie auch noch immer in meinem Schrank.

Und dann gibt es natürlich noch die etwas älteren dreistelligen Canons. Ich habe noch immer eine Canon 500D hier rumliegen, die ich gerne für Zeitraffer-Aufnahmen nutze. Sie kann mindestens so viel wie die 1200D und hat ein sehr gutes Display. Sie kostet gebraucht weniger als eine 1200D, wobei es natürlich häufig keine Garantie mehr gibt.

Und selbstverständlich gibt es auch noch die Canon 550D und 600D, die gebraucht teilweise auch günstig zu bekommen sind. Nikons Konkurrenzmodell ist die Nikon D3300 bzw. D3200 die aber etwas teurer sind. Sony hat noch eine gute A58 im Programm, die ich bereits HIER getestet habe. Wer es neu, besser und kleiner haben will, schaut sich die Canon 100D an, die ich auch schon HIER hatte und natürlich die aktuelle dreistellige Canon EOS 700D, die ohnehin das nächst höhere Modell ist.

Fazit

Ich hoffe doch das ich dem einen oder anderen etwas bei seiner DSLR-Orientierung helfen konnte. Die Canon EOS 1200D ist für den durchschnittlichen Einsteiger wohl eine gute Wahl die gute Bilder machen kann. Technisch gibt es alle wichtigen Features, wobei diese nicht immer sehr leistungsfähig sind. Wer mehr will muss auch mehr zahlen. Deswegen gibt es ja eine günstige Einsteiger DSLR - wie die Canon 1200D.

Ein Vorteil gegenüber ebenso gute und bessere gebrauchte Spiegelreflexkameras ist natürlich die Garantie bzw. Gewährleistung. Auch wenn man sich nicht ganz sicher ist, kann man sich noch immer die 1200D online bestellen und bei Nichtgefallen innerhalb einer bestimmten Frist wieder zurück geben. Das dies nur in Ausnahmen geschehen sollte, dürfte klar sein.

Wie gefällt dir die Canon EOS 1200D? Wirst du sie dir kaufen oder eher zu einem anderen Kameramodell greifen?
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. September 2014
Fotografiere normalerweise mit einer Canon Eos 5D Mark II. Die ist allerdings zB auf Ausflügen doch etwas schwer, sodass ich eine günstige, leichte und gute Zweitkamera/Gehäuse gesucht habe. Mit der 1200D gefunden! Sie ist mit Objektiv ein gutes Kilo leichter als die 5D mit Objektiv, macht super Fotos und v.a. ist die 1200D auch "haptisch" überzeugend - wer schon mal ihre Vorgänger in der Hand hatte, der merkt wirklich einen großen Qualitätssprung, der verwendete Kunststoff ist für eine Kamera dieser Preisklasse hervorragend
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76 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2014
ich bin profi - fotograf und wollte zusätzlich als DRITT- kamera ein leichtes gehäuse , das aber dennoch eine prima bildqualität hat .
Und das hat diese kamera auf jeden fall.
Zum mitnehmen auf eine wanderung ,stadtbummel u.s.w. ganz ganz wunderbar.
meine anderen kameras wiegen alle fast das 3 - fache ......und nur für ein paar schnappschüsse zu machen , möchte man die nicht immer mit rumschleppen.
Für leute , die den ganzen aufwändigen krimskrams in den profi - kameras sowieso nicht nutzen würden , ist die 1200 D wirklich sehr zu empfehlen .....sie kann und hat alles was man zum allgemeinen FOTOGRAFIEREN so braucht . Für einsteiger und selbst fortgeschrittene auf jeden fall zu empfehlen !!!
...und das noch zu einem hervoragenden preis / leistungsverhältnis !!

thomas bies .....weinheim
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2015
Ich habe die letzten Jahre mit einer kleinen Knipse fotografiert, ich habe zwar noch meine analoge EOS (EOS 650, über 26 Jahre alt) im Schrank, samt Objektiven und sie funktioniert auch noch einwandfrei, aber ich hatte keine Lust mehr auf Filme kaufen, entwickeln lassen und in Dia-Rähmchen drücken - zuviel Zeit und Geld. Jetzt habe ich den Schritt getan und mir die 1200D gekauft und bin sehr zufrieden. Von den alten Objektiven funktionierte allerdings nur das originale EF 50mm 1:1.8, die beiden Anderen (Exakta) funktionierten entweder gar nicht oder nur mit Einschränkung. War kein Problem, habe mir das 75-300mm neu gekauft. Ich habe gegooglet und gelesen, dass das Problem nicht selten auftaucht, wenn man ältere Objektive von anderen Herstellern hat. Die Kamera selber bietet mehr als ich verwenden werde, das Preis-Leistungsverhältnis ist für meinen Geschmack sehr gut. Bildrauschen ist deutlich weniger als mit einer kleinen Knipse. Ich möchte meine Nikon coolpix S3100 nicht schlechtreden, sie ist jetzt ständiger Begleiter in meiner Arbeitstasche, aber der Unterschied ist erheblich. Im Verbund mit dem mitgelieferten Objektiv ist sie sofort für die meisten Situationen ausgerüstet, viel Leistung für das Geld. Ich bereue nichts und würde sofort wieder kaufen. Als Schutz für die Frontlinse, vor Staub, Fingerabdrücken und Kratzer, habe ich mich noch einen UV-Filter gekauft.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2014
Bis vor ein paar Tagen hatte ich noch die Canon EOS1000D in Verwendung. Sie hat mich jahrelang begleitet und ich war mit den Resultaten immer recht zufrieden. Nun habe ich mich zu einem neueren Modell aus der Serie entschlossen, zur 1200D. Von der Bedienung her besteht , mit der 1000D verglichen, fast kein Unterschied.
Wirklich neu, aber meiner Meinung nach unnötig, ist die Videofunktion. Es gibt dabei Fokussierprobleme.
Das grössere Display mit einem schärferen Bild wäre zu erwähnen und im Vergleich zur 1000er die rund 8 MP mehr, die im Endeffekt hauptsächlich bei grösseren Ausdrucken zum Tragen kommen.
Als Minuspunkt betrachte ich, dass sich der Steckplatz für die SD-Karte nun auf der Unterseite der Kamera befindet anstatt seitlich wie bei der 1000D. Wenn man öfter mit einem Stativ photographiert (längere Belichtungszeiten indoor ohne Blitz z.B.), empfindet man das als klaren Nachteil.
Ansonsten handelt es sich um eine sehr brauchbare, leichte und gut in der Hand liegende Kamera, die ganz bestimmt nicht nur für Einsteiger geeignet ist. Es kommt ja beim Photographieren in erster Linie auf den an, der durch den Sucher schaut, damit gute Bilder zustande kommen und nicht auf irgendwelche Vollautomatik-Funktionen, die sogar oft nur hinderlich sind.
Wenigstens ein gutes Objektiv dazukaufen und man hat eine Kamera, die man gerne als ständige Begleiterin mitnimmt.

Wenn man sich nicht auf die Videofunktion versteift, für die ja ein Camcorder prädestiniert ist, sage ich:
Klare Kaufempfehlung.
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