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161 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Canon Ixus 850 IS vs. Panasonic Lumix TZ3, 5. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Canon Digital IXUS 850 IS Digitalkamera (7 Megapixel) (Elektronik)
Da ich mich anhand der Testberichte und Rezensionen nicht entscheiden konnte, habe ich drei Tage beide Kameras getestet....und mich letztendlich für die Canon entschieden, aber knapp. Vorneweg: Wer unbedingt 28-280mm optisches Zoom will, sollte nicht weiterlesen und die Lumix kaufen. Die Pros der Lumix liegen auf der Hand: Starkes Zoom und etwas bessere Bildqualität in punkto Schärfe und Verzeichnung. Dazu Bewegungserkennung (hat Ixus nicht), kontinuierlicher Autofokus (hat Ixus nicht) und sehr großes Display. Auch das Rauschen ist bei höheren ISO-Werten tatsächlich geringer und bei der Ixus ab ISO400 stärker bemerkbar. Dafür braucht die Ixus aufgrund der guten Lichtstärke des Objektivs hohe ISO-Werte seltener. Die Menüführung ist bei beiden Kameras gut und intuitiv verständlich. In punkto Bildqualität zeichnet die Lumix etwas schärfer, hat eine deutlich geringere Verzeichnung in den kurzen Brennweiten, neigt aber tatsächlich zu etwas künstlicher gezeichneten Strukturen (bspw. weiss-pixelige einzelne Haare bei Porträts, insb. mit Blitz). Das soll nicht heissen, dass die Bildqualität der Ixus insgesamt schlecht ist, sondern im Vergleich zur Lumix eine Spur schwächer. Was aber klar für die Ixus spricht, ist die natürlichere Farbwiedergabe und der Blitz. Da ich überwiegend Familien-, Freunde- und Partyfotos mache, hat das den Ausschlag gegeben. Die Farben bei der Ixus kommen bei Hauttönen sehr natürlich und warm rüber, farbige Flächen (bspw. Kleidung) sind kräftig, aber wirken natürlich. Hier hat die Lumix klar schlechter abgeschnitten. Gesichter und Hauttöne wirken oft kalt mit einem Stich ins rötliche, Gesichter wirken teilweise anämisch oder seekrank. Da haben auch die Farbprogramme der Lumix (Natural, Vivid) nur geringfügig Verbesserung gebracht. Der Farbmodus "Warm" übertreibt dann leider wieder zu stark und Hauttöne oder grüne Pflanzen erhalten einen deutlichen, störenden Gelbstich. Hinzu kommt der starke Blitz der Lumix. Wer große Räume ausleuchten will und die Spinnweben an der Zimmerdecke inklusive Schlagschatten haben will, o.k. Wenn dann aber die Personen im Bild aussehen, als ob Sie weiß geschminkt wurden, nicht o.k. Hier zeichnet der Blitz der Ixus deutlich weicher, erhält die natürliche Farbgebung und helle Flächen bleiben strukturiert. Bei Personen mit weißen T-Shirts zeigt die Lumix bei kurzem Abstand mit Blitz nur eine weisse Fläche, während die Canon noch Faltenstrukturen sauber abbildet. Für die Wiedergabe des Himmels gilt selbiges. Wo bei mäßiger Bewölkung die Ixus die wenigen blauen Stellen des Himmels noch sauber farblich abgebildet hat, hat die Lumix überwiegend einen weißen Himmel gezeigt. Da ich nicht zu denen gehöre, die Bilder aufwendig nachbearbeiten, hat die Farbwiedergabe den Ausschlag gegeben. Hinzu kommt die Lichtstärke des Objektivs. Die Lumix mit 3,3 bei 28mm hat bei mittleren Lichtverhältnissen deutlich häufiger den Blitz zugeschaltet, wo die Ixus (2,8 bei 28mm) noch sehr gut ohne auskam. Ohne Blitz waren die Bilder der Ixus bei bewölktem Himmel dann auch etwas heller und klarer. Hinzu kommt die Handlichkeit und Aussehen der Ixus, auch wenn das kein maßgebliches Kriterium sein sollte. Schließlich sind die fotografierten Bilder Sinn und Zweck einer Kamera. Nichtsdestotrotz, die Ixus ist deutlich kleiner, handlicher und leichter. Hinzu kommt das formschönere, ansprechendere Design (wobei die Lumix in schwarz ein bisschen Retro-look vermittelt und auch schön anzusehen ist), dass sich im Layout der Menüführung nahtlos fortsetzt (gefiel mir persönlich bei der Lumix überhaupt nicht: beliebig, wenig ansprechend). Das Display der Ixus liegt etwas tiefer als das Gehäuse, wodurch es besser vor Kratzern geschützt ist (bei der Lumix sogar etwas exponiert). Zudem spiegelt das Ixus-Display bei schrägem Blickwinkel deutlich weniger. Weitere nette Features der Ixus im Gegensatz zur Lumix: Die AF-Gesichtererkennung funktioniert meistens gut und ist hilfreich. Bilder drehen sich automatisch, sodass Hochkant-Bilder auch in voller Größe auf dem Display betrachtet werden können, wenn man die Kamera dreht und der Objektivschutz ist bei der Ixus etwas stabiler. Bei AF- und Auslösegeschwindigkeit ist die Canon tatsächlich ein Quäntchen schneller, macht sich aber nicht wirklich bemerkbar. Fazit: Wer eine zoomstarke Kamera mit guter Bildqualität sucht und eher Landschaftsfotografie macht und Porträts/Gesichter nur bei ausgewogener Beleuchtung fotografiert, dem sei die Lumix ans Herz gelegt. Wer überwiegend Familie, Kinder und Freunde ins Visier nimmt und bei Porträts eine natürliche Farbwiedergabe ohne aufwendige Nachbearbeitung hoch bewertet, dem sei klar die Ixus empfohlen.
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83 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Innovative schnelle Kamera, ist aber ein Kompromiß, 13. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Canon Digital IXUS 850 IS Digitalkamera (7 Megapixel) (Elektronik)
Ich habe neben einer "großen" Fuji 9500 noch eine "kleine" Kamera gesucht, die einen optischen Sucher ("diskrete Fotografie" z.B. im Theater) und gute Eigenschaften bei schlechtem Licht hatte. Diese ist meine 5. Kamera ... Die IXUS 850 hat mich bislang überzeugt, wohl wissend, dass sie einen Kompromiß darstellt. Einen Kompromiß aus der Baugröße und den fotogrfischen Möglichkeiten. Der kleine CCD-Sensor sorgt für ein kompaktes Objektiv, neigt aber zum "Rauschen"; eine manuelle Blenden/Zeiteinstellung wäre sicher wünschenswert, wurde aber hier konsequenterweise weggelassen, weil man ohnehin nur die wahl zwischen 2 ...3 BlendenWerten mit unendlicher Schärfentiefe hat und vermutlich 90% der Benutzer interessieren sich für die Belichtungszeit nicht (und - hand auf's Herz - ich mich auch nur im Grenzbereich). Zur Bildqualität: gut * bei gutem Licht sind die Fotos scharf und mit gutem Dynamikumfang (Auch helle Hauswände lassen im Sonnenschein noch Farbschattierungen erkennen). Die Bilder vertragen aber durchaus eine Nachbearbeitung (das könnte auch der Grund für einige "Klagen" über schlechte Bildqualität sein), da Canon sehr zurückhaltend mit der internen Bildverarbeitung ist. Leider läßt sich das in der Kamera nicht einstellen(z.B. Grad der Schärfung, Kontrast usw.) * bei schlechtem Licht schlägt die Rauschepfindlichkeit zu (in Einstellung "ISO Hi" oder ab ISO 800. Da müssen die Bilder extern nachbearbeitet werden (z.B. mit dem Programm "neat Image" - was dann herauskommt ist durchaus erfreulich. Die Kamera ist etwa 1 Belichtungsstufe schlecher als die "Beste in der Klasse" Fuji F30 und etwa 1 ..2 Stufen schlechter als DSLRs. Wer hier nix tun will und im Dusteren fotografieren will, sollte die Fuji F30 nehmen. * 28 ... 110 mm danach habe ich gesucht - 28 mm sind ideal in Räumen, man bekommt die Partyrund tatsächlich ganz "drauf" * "Anti-Shake2? Die Wirkung ist sehr subtil und schlägt etwa von 1/30 bis ca. 1/6 s Belichtungszeit zu Buche und insbesondere bei Telebrennweiten. Bei Weitwinkel ist die Wirkung zu vernachlässigen. Im Theater ist dies z.B. erstaunlich.. Bei 1/10 s und 110mm Brennweite gelingen mir etwa 70% der Aufnahmen (ohne: gar keine). * "Point-and-Shoot" Die Automatiken (insbesondere die Szenen-Modi) sind durchaus durchdacht (hätte ich nach 30 Jahren Fotografie auch so gemacht...). Bedienung: sehr gut die große Stärke. * sehr schnelle Fokussierung (auch bei schlechtem Licht) und unverzügliche Auslösung. Auch die Gesichtserkennung (muß man nicht haben) ist ein netter Gimmik, aber recht unberechenbar (eher eine Funktion für Menschen, die keinen Draht zur Technik haben - die Automatik findet tatsächlich immer etwas zum Scharfstellen und ein Gesicht, wenn's im Sucher ist)funktioniert sogar. Schnappschusstauglich ist sie schon.... * Bildfolge: 1,5 s oder superschnelle Serienbildaufnahme (ca. 2 Bilder/s bis speicherkart voll - beste Kamera in der Klasse) auchhier ein geniales Bedienkonzept - wenn z.B. man den Auslöser gedrückt hält, bekommt man ein Review-bild mit schärfenanzeige. Das Reicht auch für einfache Sportaufnahmen. Sonstiges: befriedigend * Einstellmöglichkeiten: viele, aber kaum fotografische Wer Belichtungszeit und Blende kontrollieren möchte (ob das bei so einer Kamera aufgrund der begrenzten Möglichkeiten Sinn macht). wird frustriert. Es gibt keinerlei Möglichkeiten. Die Belichtungszeit wird nur in kritischen Momenten angezeigt, ansonsten gar nichts. Aber: es findet sich immer ein Szenenmodus, der die aktuelle Situation berücksichtigt (muß man leider ggf. austesten oder in der Anleitung nachlesen) und das einstellt, was man ohnehin getan hätte. An dieses Konzept muß man sich gewöhnen, aber das gelingt sicher nich allen... * die Verarbeitung ist zweischneidig. Sehr gut das Gehäusefinish, der Bildschirm sind sehr hell. Aber der Batteriedeckel und die Abdeckung für den USB-Anschluß sind eine Zumutung. Fummeliges Plastik..... Fazit: Eine sehr schnelle Kamera mit durchdachten Automatiken, mit "Branchenüblicher" Schärfe, innovativen "Features (28 er Weitwinkel), die aber bei dunkler Beleuchtung nur mit Blitz oder nach Bearbeitung am PC "glänzt". Empfehlung: Gute Urlaubskamera für "Strand"- und Schiurlauber, auch für Geschäftsreisende
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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Perfekte Zweitcam zur DSLR, 5. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Canon Digital IXUS 850 IS Digitalkamera (7 Megapixel) (Elektronik)
Ich habe lange und intensiv viele Foren und Meinungen studiert und bin bei der Suche nach einer idealen Zweitcam bei der IXUS 800 und 850 hängen geblieben. Ich habe beide ausprobiert und ich muss sagen: Die Bildqualität ist nahezu identisch. Kaum ein Unterschied in den Farben, Verzeichnung, Bildrauschen. Warum ich mich aber dennoch für die 850 entschieden habe: Der Weitwinkel von 28mm, das bessere Display (Auflösung+Farbtreue), die natürlicheren Farben auf den Fotos, Gesichtserkennung, längere Akkulaufzeiten... usw. Ich kann die ganze Panik um Bildrauschen und unscharfe Bildecken nicht nachvollziehen. Wenn man nicht gerade mit Argusaugen auf jeden Pixel schielt und sich die Bilder ganz normal auf seinem großen Monitor anschaut, sehen sie einfach nur super aus: Kein aufdringliches Rauschen, keine sichtbare Unschärfe (im Vergleich zur 800er allerdings ein paar kleine lila Farbsäume bei harten Kontrasten) Wer natürlich mit HI ISO Auto oder über ISO 200 fotografiert ist selber schuld. Das Rauschen sollte man sich wirklich nur in extrem dunklen Situation antun. Für normale Anwendungen reicht der ISO Bereich von 80-200 (und AUTO) super aus. Schließlich hat man noch Blitz und Bildstabilisator. Wenn man bedenkt, dass Kameras in dieser Größe keine vergleichbare Bildqualität zu einer DSLR bieten, ist man doch überrascht welch gute Qualität die 850 hier abliefert. Die Entscheidung über die Qualität ist natürlich immer subjektiv, und man muss abwägen ob man eine Kamera dieser Größe als einzige Kamera benutzen will. Als Zweitkamera ist sie ideal. Will ich noch bessere Qualität haben, greife ich auf meine DSLR zurück. Für unterwegs oder lockere Anlässe ist die 850er der bessere Begleiter. Sollte man aber keine DSLR haben und nur die IXUS benutzen wollen, empfehle ich auf eine größere Kamera wie z.B. die G7 umzusteigen oder mit der gebotenen, guten Qualität auf kleinem Raum zu leben. Für mich gibt es für diese Kamera volle Punktzahl (!)
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