Hallo zusammen,
ich habe mir vor einiger Zeit überlegt, mich von meiner doch etwas grösseren und sperrigen A75 zu trennen.
Das ich Canon treu bleibe, war von vorn herein klar. Es musste nur etwas kleineres sein.
Also hineingestürzt in die Pixma Reihe und lesen. Dabei war es unumgänglich, auch nach der Casio Exilim zu sehen.
Bei beiden Kameras gibts angeblich das selbe Problem: "starkes Bildrauschen".
Ich bin wahrscheinlich auch einer von Euch Tausenden, die immer erst die NEGATIV-Beurteilungen lesen. Natürlich will man ja auch keinen Fehler machen und ihn hinterher teuer bezahlen...
Also lesen lesen lesen. Als ich damit fertig war, war ich drauf und dran meine Entscheidung zu revidieren und doch bei der alten zu bleiben, oder aber auch eine gebrauchte IXUS 500 zu erstehen. Ein Freund von mir hat Die Ixus 500 seit ein paar Jahren und wenn ich mir seine Aufnahmen ansehe, bin ich hell auf begeistert. Kein Bildrauschen und perfekte Auflösung, einfach top. Bei den Exilims gleichen Modelljahres war durchaus hohes Bildrauschen zu finden. Also doch eine Canon?
Vor ein paar Tagen habe ich mich mit einem "Profi" unterhalten und ihm in dem Atemzug auch erklärt, das immer wieder dieses Rauschproblem eine Imense Rolle bei den Bewertungen der Kameras spielt. Darufhin grinste er mich an und meinte, das die Leute einfach nur zu faul sind, sich mit den Kameras zu beschäftigen. Die meisten Leute gehen davon aus: Kamera kaufen ==> einschalten ==> knipsen ==> fertig!
Und genau das ist der springende Punkt! Diese Naivität wird mit Bildrauschen bestraft. Egal ob Canon, Casio, Olympus oder oder oder. Im Normalfall stellt sich die Kamera im Automatikmodus auf die höchste ISO-Empfindlichkeit ein (welche für das "Rauschen" verantwortlich ist). In diesem Fall nimmt die Kamera alle Hellen und Dunklen Pixel auf und versucht sie, so originalgetreu wie möglich darzustellen. Was ansich kein Fehler ist, jedoch wenn man die Falsche Iso Empfindlichkeit hat, oft nach hinten los geht. Er empfahl mir die Kamera zu kaufen, die mir am besten gefällt und damit Probebilder mit unterschiedlicher Empfindlichkeit zu machen. Quasi learning by doing.
Ein Tip den ich bis heute nicht bereut habe und nur so weiter geben kann. Klar im Vorteil ist also der, der die Kamera seiner Wahl auch bedienen kann. Das ist wie mit einem Fahrrad, wer nicht fahren kann, fällt von allen wieder runter. Ob nun das Rad von Canon, Casio oder sonstwem gebaut wurde.
Also: ein paar Fachmärkte abgeklappert und alle meine Favoriten einmal in die Hand genommen, angesehen, ausprobiert.
Da ich von Canon überzeugt bin, bin ich letztendlich bei der Ixus65 hängen geblieben und habe diese dann, dank des unschlagbaren Preisverhältnisses bei Amazon gekauft. UND ICH WÜRDE ES WIEDER TUN.
Dem Anraten meines Bekannten habe ich Beachtung geschenkt und wurde belohnt. Probebilder machen, Iso-empfindlichkeit anpassen, Bilder schiessen, fertig. Alle sauber und perfekt!
Für mich gibt es nur noch den manuellen Modus, den Automatikmodus hätte Canon getrost weglassen können.
Dank der neuen Schnellwahltaste bei der Ixus 65 ist es ein Kinderspiel, die Empfindlichkeit einzustellen. Nicht noch in zig Menüs springen, was ich sowieso hasse. Danke Canon.
Von mir aus gesehen >>> KAUFTIPP!!!