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am 5. Mai 2011
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Fangen wir mal mit den Basics an:

Die Videokamera liefert eine von der Qualität her gute Aufnahme. Das gilt sowohl für die Auflösung des Bildes, wie auch für die Farbumsetzung und die Schattierung. Einen Hollywoodfilm sollte man damit zwar nicht drehen, aber für Urlaubs- oder Partyvideos sollte es mehr als genug sein. Von daher hat die Kamera schon einmal das wichtigste Kriterium erfüllt.

Auch hat der Hersteller eine ganze Reihe an aktuellen Standardmaßnahmen eingebastelt: Der Objektivschutz schließt automatisch, das (Touch)display lässt sich in alle Richtungen drehen (und kippt das Bild entsprechend) und der Lederhandgurt ist relativ frei verstellbar. Auch das Design ist relativ gelungen. Eben schlicht.

Zusätzlich zu diesen wesentlichen positiven Punkten haben sich aber einige negative Punkte eingeschlichen:

1) Die Kamera wird mit einer Software geliefert. Problematisch ist, dass die Kamera die Filmdateien im mts-Format speichert. Zwar kann man dieses mit Hilfe der Software übertragen und auch bspw. mit dem Windows Media Player abspielen, jedoch lässt es sich in die wenigsten Schnitt oder Bearbeitungsprogramme laden. Eigentlich sollte das kein Problem sein, da der Hersteller auch noch eine Software zur Konvertierung mitgeliefert hat. Hierbei handelt es sich aber um eine Trialversion. Ergo muss ein Freewarekonverter her. Damit geht es dann.

2) Mitgeliefert wird auch ein Akku. Dieser lässt sich einfach in die Kamera einsetzen und mit Hilfe eines mitgelieferten Kabels auch unprobelmatisch laden. Ärgerlich ist viel mehr, dass er bereits nach einer Stunde geneigt ist, den Geist aufzugeben. Wer also etwa einen Tag unterwegs ist, wird daher einige Probleme bekommen. Hier wurde auf jeden Fall deutlich gespart. GGf. muss ein Zweitakku oder einfach ein besserer Akku her.

3) In puncto Verarbeitung kann man von Canon eigentlich mehr erwarten. Irgendwie ist die Kamera zwar schon solide, doch klappt bspw. das Seitendisplay beim normalen Tragen der Kamera schon einmal auf. Da wäre mehr drin gewesen.

4) Problematisch ist auch, dass Touchmenü. Mal eben schnell eine Funktion (und sei es nur die Aufnahmequalität) umstellen ist nicht drin. Dafür muss man zu viel klicken und gerade am Anfang zuviel suchen. Hinzu kommt, dass das Display dann doch relativ klein ist und man sich bei den ebenfalls kleinen Symbolen auch gerne mal verklickt.

5) Außerdem fallen massive Qualitätsunterschiede in der Aufnahme auf. Unter Normalbedingungen, wie oben erwähnt, läuft das alles ganz prima. HD-Aufnahmen sind aber längst nicht so sauber, wie man es erwartet. Die automatische Fokussierung dauert bei einem schnellen Zoomwechsel auch ihre Zeit. Für die Normalaufnahme reicht es aber völlig.

Fazit: Eine durchaus brauchbare Kamera, jedoch mit vielen großen und kleinen Schwächen. Gestört hat mich vor allem, das seltsamme Dateiformat. Wenn man auf der Packung eine Software ankündigt und diese dann im Ergebnis nicht wirklich beiligt, ist dass doch ziemlich dreist.
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am 7. März 2011
Zunächst das Positive:
Der Camcorder liegt ganz gut in der Hand, was zum Teil daran liegt, daß der Akku in den Boden des Gerätes eingesetzt wird, er steht nirgendwo hervor.
Der Objektivschutz ist elektronisch, man kann ihn also nicht vergessen.
Die Farben wirken ausgesprochen authentisch. Sonys Exmor-Camcorder liefern im Vergleich dazu Farben, die doch ein bißchen sehr lebhaft wirken.

Neutral:

Die Entwackelung ist durchschnittlich. Mit meiner sehr unruhigen Hand funktioniert sie im Bereich bis ca. 5-fachem Zoom ganz gut, Leute mit normal ruhiger Hand dürften also bis vielleicht 10-fach-Zoom ohne Stativ auskommen, mit sehr ruhiger Hand ist wahrscheinlich auch noch mehr drin.

Beim Einsatz einer Class-10-SD-Card meldet der Camcorder eine Class-4-Card. Das ist die Minimalgeschwindigkeit, wenn man volle HD-Auflösung wählt. Es kann also sein, daß der Camcorder bei allen Class-4, Class-6 und Class-10-Karten eine Class-4-Karten meldet.

Negativ:
Ich fang' mal mit der Software an. Es gibt ein "Transfer-Utility" mit dessen Hilfe man die Dateien auf den Rechner kopieren kann. Das klappt soweit auch ganz gut.
Die Filmdateien liegen in einem "mts"-Format vor und sind so ohne weiteres nicht verarbeitbar. Aber kein Problem, man hat ja auch einen "Video-Browser" im Paket, der Umwandelungsmöglichkeiten bieten soll. Das Programm wird im Datenblatt des Camcorders ausdrücklich genannt; als Käufer hat man es also gekauft und bezahlt. Nur nutzen kann man es noch nicht. Zusätzlich zum bezahlten Entgelt verlangt der Hersteller des Programmes, daß man sich "registrieren" soll. Wenn ich etwas kaufe und bezahle und es funktioniert dann nicht, dann stufe ich es als defekt ein. Im Bürgerlichen Gesetzbuch steht nirgendwo etwas von Leistung gegen Entgelt + Befriedigung der Datensammelwut. Abgesehen davon unterstützt das Programm laut seiner Beschreibung die höchste Aufnahmequalität des Camcorders nicht. Alles, was in höchster Qualität aufgenommen wird, wird in der Qualität reduziert. Da die Rohdaten als solche nicht nutzbar sind (nix da mit einfach umbenennen, Standardprogramme wie Gordian Knot, vlc oder auch der MPC können damit nichts anfangen) stellt sich die Frage, wozu es diese höchste Aufnahmequalität überhaupt gibt, wenn sie doch nicht nutzbar ist.

Es gibt einem Modus "wenig Licht". Das Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen wird dabei spürbar reduziert. Das Problem als solches bleibt aber leider sehr deutlich bestehen. (Sonys Exmor-Chips spielen in einer anderen Liga.)

Die Schärfe ist im untersten Zoombereich hervorragend. Ab irgendwo um 5-fach-Zoom herum fällt sie plötzlich deutlich ab. Ob das auch passiert, wenn man von der Standardeinstellung "Advanced Zoom" (28-fach) auf nur optischen Zoom (20-fach) umschaltet, habe ich nicht mehr getestet, die Möglichkeit fällt mir gerade beim Schreiben ein.
Zoomt man schnell relativ stark, also z.B. von 5-fach auf 25-fach, findet der Autofokus gelegentlich selbst nach mehreren Sekunden Wartezeit nicht die richtige Entfernung. Man muß den Zoom wieder zurücknehmen, um das Bild wieder scharf zu bekommen.

Der Akku (BP-110) ist sehr flach und wird, wie oben schon geschrieben, in das Gerät eingesetzt. Nachteil ist die geringe Kapazität. Man braucht für 90 Minuten Aufnahme einen weiteren Akku. Zur Marktverfügbarkeit des Camcorders habe ich nur einen einzigen Anbieter gefunden, Stückpreis 65,-. Das wird sich zukünftig wohl ändern, ist aber zur Zeit (05.03.2011) ein klarer Minuspunkt. Die Ladezeit lag bei mir bei ziemlich exakt zwei Stunden.

Der Grund, warum ich diesen Camcorder bestellt habe, war der "Progressiv-Modus". Leider muß man die Betonung auf "Modus" legen, nicht auf "progressiv". Es wird interlaced gefilmt; der "Progressiv-Modus" bedeutet nur, daß bereits im Camcorder deinterlaced wird. Zugeben muß ich allerdings, daß das Ergebnis zwar nicht mit einer einer progressiven Aufnahme vergleichbar, aber dennoch erstaunlich gut ist.

Der Kritik meiner Vorrezensoren bezüglich der Bedienbarkeit via Touchscreen muß ich mich ebenfalls anschließen. Will man schnell etwas umstellen, hat man ein Problem. Wer nicht täglich filmt, wird immer wieder Funktionen suchen und mit normalgroßen Männerhänden auch immer wieder mal einen falschen Menüpunkt erwischen.

Fazit:
Insgesamt ist der Camcorder nicht wirklich schlecht, die mitgelieferte Software allerdings eher als Scherz zu sehen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unter dem Strich nicht angemessen. (Man braucht ja sinnvollerweise noch zwei 16gb-SD-Karten á ca. 25,- und mindestens einem Zweitakku für 65,-.)
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TOP 1000 REZENSENTam 7. März 2011
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nachdem Amazon wie immer flott geliefert hatte, bot das letzte Wochenende mit einem Fußballspiel und diversen Besuchen im Bekanntenkreis reichlich Einsatzmöglichkeiten für die Canon LEGRIA.

Was zunächst auffiel ist die unglaublich kleine und leichte Bauweise der Kamera (270 Gramm, 60 x 62 x 121 Millimeter), die in meiner doch recht groß geratenen Hand beinahe zu verschwinden drohte. Dennoch liegt die Kamera auch bei mir gut in der Hand und die häufig benötigten Bedienelemente für Foto, Zoom und Filmen sind auf den ersten Griff zu erreichen. Die restlichen filmerischen Funktionen sind über das 3 Zoll große Touchscreen anzusteuern. Hier bietet die Legria einiges an Effekten und Features wie die schnelle Aufnahme von kurzen Spots, oder Dauerpufferung der letzten 3 Sekunden, damit ein zu spätes "Draufhalten" ausgeglichen werden kann. Diese Features sind allerdings absolut nicht selbsterklärend und intutiv aufzurufen, sondern erfordern ein Auseinandersetzen mit der leider nur als PDF mitgelieferten, umfangreichen Bedienungsanleitung.

Die Bedienung des Displays funktioniert mit den Fingern eher mäßig, besser jedoch mit dem mitgelieferten Ministift (auf Neudeutsch "Stylus").
Hier liegt in meinen Augen die größte Schwäche der Kamera, der Stylus schreit geradezu "verlier mich" und kann nur unbefriedigend an der Kamera befestigt werden. Ohne Stylus sind die Finessen der Kamera kaum zugänglich, ein ständiges rausfummeln des Stylus zur Bedienung ist ausgesprochen lästig. Am besten eignet sich die Kamera daher zum Filmen im Automatikmodus, der sehr ansprechende Ergebnisse liefert, den ambitionierteren Filmer aber sicher nicht zufrieden stellen wird.

Das Display mit einer Auflösung von 230.000 Pixeln ist ansonsten über jeden Zweifel erhaben, bietet eine gute Bildqualität und kann in jede gewünschte Richtung gedreht werden.
Der CMOS Bildsensor ist mit einer Größe von 1/4,85 Zoll liefert Filmaufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full-HD-Auflösung) die für eine Kamera dieser Preisklasse sehr ansprechend aussehen. Leichte Schwächen zeigt die Kamera bei schlechteren Lichtverhältnissen, ein merkliches Rauschen setzt ein, dass sich auch durch die Nachtmodi nicht wirklich unterdrücken lässt.
Zusätzlich zum optischen 20fach Zoom bietet die Canon LEGRIA HF R206 einen digitalen 400fach Zoom, was sich in einen Brennweitenbereich von 40 bis gut 1100 Millimeter übersetzt. Bei den starken Zoomstufen leistet der Bildstabilisator die von Canon Kameras gewohnte hervorragende Arbeit. Sollten die integrierten Brennweiten nicht ausreichen, können über ein Objektivgewinde die Konverter TL-H34 II (Tele) und WD-H34 II (Weitwinkel) angeschraubt werden (bedeutet allerdings eine Investition von weiteren 130 Euro).

Die Tonqualität ist durchweg gut, besonders postiv fällt der sehr niedrige Rauschlevel auf, sowie die Tatsache, dass keine Kameragräusche wie Zoom oder Autofokus zu hören sind.

Zur Datenspeicherung verfügt die Legria über zwei SDXC Karten-Slots, die getrennt angesteuert werden können und sich auch zum Kopieren von Bilddateien eignen. 4GB reichen für etwa 1h Aufnahme bei hoher Qualität

Der Akku gehört zu den Schwachstellen der Kamera, nach 2,5stündiger Ladezeit hält er gerade mal knapp eine Stunde, mindestens ein zweiter Akku ist Pflicht. Ärgerlich ist, dass ein externes Ladegerät nicht im Lieferumfang enthalten ist und so ein Ladevorgang zunächst einmal nur in der Kamera im ausgeschalteten Zustand möglich ist.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Kamera und weitere Käufer werden es auch sein wenn sie:

- eine Einsteiger-HD-Kamera mit dennoch guter Bildqualität suchen, mit der sie im Automatik-Modus einfach drauflosfilmen können ohne sich um weitere Einstellungen kümmern zu wollen.
- eine besonders kleine Kamera suchen, die man immer dabei haben kann.
- bereit sind, noch etwas Geld für ein externes Ladegerät und ein bis zwei zusätzliche Akkus auszugeben.

Auf mich treffen diese Voraussetzungen zu, darum von mir eine Kaufempfehlung,

Wer viel mit verschiedenen Einstellungen experimentieren will, wird sich mit Sicherheit über die fummelige Bedienung des Touchscreens schwarz ärgern...
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Canon-Camcorder überzeugt mit
+ einer einfachen, sehr verständlichen Bedienung im Automatik-Modus
+ die auch nach Lesen des wirklich kurzen Quick-Guides möglich ist
+ zahlreichen Möglichkeiten der Aufnahmeveränderung, die jedoch nur erfahrenen Filmern anzuraten sind
+ schnellem, geräuschlosem Zoom
+ sehr guter Tonaufnahme
+ guter Bildqualität
+ um 180° drehbarem Display, das man jedoch stets aufgeklappt haben muss, weil die Kamera sonst in den Standby-Modus geht
+ mit funktionierendem Bildstabilisator
+ einem mit nur 270g angenehm leichtem Gewicht
+ guter Haptik mit schlichtem Aussehen und verstellbarem Handgriff
+ der Möglichkeit, Filme problemlos überall und auch direkt von Kamera anzusehen
+ problemloser Ausgabe per Mini-HDMI mit beigelegtem Kabel
+ Zwei Speicherkartenslots

Leider beginnt mit den Speicherkartenslots dann aber die Kritik an der Kamera:
- die beworbene Funktion, eine Aufnahme auf der zweiten Speicherkarte fortzusetzen, funktioniert zwar, muß aber nach jedem Einschalten der Kamera
explizit aktiviert werden und benötigt eine leere Speicherkarte in Slot B
- Abstriche in der Benutzefreundlichkeit müssen hingenommen werden, so ist die Touchpadbedienung sehr sensibel und gerade bei größeren Händen schwierig und langwierig und
- die Bedienungsanleitung für mehrere Kameras geschrieben, so dass man einige Zeit mit der Orientierung zur richtigen Kamera verbringen wird
- die Akkulaufzeit lässt mit gerade mal einer Stunde zu wünschen übrig, zumal der Akku dafür über zwei Stunden geladen werden muss - für Ausflüge ist die Kamera damit fast zu umständlich mitzunehmen, wenn man keinen zweiten Akku gekauft hat
- es gibt keinen eingebauten Speicher, Speicherkarten sind also Pflicht
- bei weniger guten Lichtverhältnissen ist die Kamera überfordert, das Bild wird schlechter bis indiskutabel rauschend
- Die Kamera ist nicht günstig, liefert dafür aber keinerlei Zubehör mit, Speicherkarten und eine Tasche müssen zugekauft werden und auch ein Zusatzakku wäre keine schlechte Idee, ist jedoch stark überteuert

Alles in allem bleiben drei Sterne für eine an sich gute Kamera mit jedoch störenden Schwächen bei Bedienung und Akkulaufzeit.
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am 8. Juni 2011
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Camcorder wird mit wenig Zubehör geliefert:
Ladekabel, AV-Kabel, HDMI-Kabel, Akku, Software & Anleitungen. Eine Tasche ist nicht entahlten
und eine Speicherkarte wird benötigt.
Ich habe mit dem Camcorder den gesamten Hochzeitstag meiner Schwester begleitet und kann daher
einen Praxiseinblick bieten.

Die Kamera liegt leicht in der Hand, ist sehr griffig, rutscht dank Halterung auch nicht aus
der Hand und kann an einem Stativ befestigt werden. Es können Video- und Bildaufnahmen gemacht
werden. Der Akku wird in die Kamera eingelegt und das Ladekabel an den Camcorder
angeschlossen. Der Akku hielt bei mir ca. 70 Minuten, wofür eine 4 GB SD-Speicherkarte genau
ausreicht um gefüllt zu werden. Beim Speicherkartenkauf sollte auf die Geschwindigkeit
geachtet werden, also mind. 15 MB/s (class 4). Die Kamera wartet zwar mit 2 Kartenslots auf,
aber in der Praxis hat der nahtlose Übergang bei mir nicht geklappt. Daher nahm ich eine 8 GB
Karte, die für gute 3 Stunden ausreicht.

Das Display, welches während des Filmens ausgeklappt sein muss, kann um 180° gedreht werden
und ist so auch für selbstporträts geeignet. Die Bedienung erfolgt via Display
Touchscreensteuerung. Mit schlanken Fingern kann dieses gut bedient werden, es ist aber auch
ein Stift beigelegt, den man aber sowieso nie bei hat, weil keine Halterungsmöglichkeit am
Gerät selbst dafür vorhanden ist.

Die Wiedergabe von Videos ist intuitiv bedienbar und direkt an Fernseher via AV- oder HDMI-
Kabel anschließbar. Bei der Wiedergabe stört leider nur, dass der sonst solide Ton (für ein
Gerät dieser Größe) über den Fernseher einen Tick später ausgegeben wird, als von dem
Camcorder selbst. Daher habe ich den Lautsprecher während der Präsentation abgeklebt.
Das Filmen selbst gestaltet sich sehr unkompliziert und wird via Tastendruck initiert. Die
Zoomgeschwindigkeit ist variabel und geräuschlos. Bei Filmen im Freien ist die Bildqualität
hervorragend, in Räumen wird das Bild etwas rauschend, bleibt aber passabel.

Die Photoqualität ist nicht berauschend und mit den kleinen Digitalcameras zu vergleichen.
Reicht also für Schnappschüsse aus, mehr aber nicht.

Am Ende bleibt ein guter Camcorder für tolle Aufnahmen mit jedoch geringer Akkulaufzeit. Ein
Zweitakku wird in der Anleitung sogar empfohlen, ist Original sehr teuer, aber von
Fremdherstellern für unter 30 Euro zu bekommen.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
(A) STÄRKEN (GRÖSSE, GEWICHT, AUTOMATIK-MODUS, FUNKTIONENVIELFALT)
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Die Hauptstärke der CANON LEGRIA HF R 206 fällt nach dem Auspacken sofort ins Auge:
sie ist wirklich überraschend klein, leicht (270 g), handlich und äusserst kompakt.
Filmfreunde mit GROSSEN HÄNDEN sollten hier mit ein paar Schwierigkeiten beim Erreichen
der TASTEN bei einer Abmessung von nur 6 * 6 *12 cm(B/H/T) erwarten.

Für die anderen sind sowohl der PHOTO AUSLÖSER als auch der FILM AUSLÖSER
und der ZOOM bequem mit dem Daumen bzw. dem Zeigefinger zu erreichen. Sehr gut gefallen hat mir,
dass die Kamera beim ZUKLAPPEN in einen STANDBY-MODUS schaltet Kennzeichen: orange Lampe leuchtet),
der beim Aufklappen die Kamera sehr schnell wieder betriebsbereit macht. Das Gerät verfügt auch
über eine kleine Bohrung für die Verwendung eines STATIVS.

Bevor das FILMEN (effektive PIXELZAHL: 1,4 Mio, Aufnahmeformat: 1.920* 1.080 Pixel HD Format Speicherung)
in unterschiedlichen Modi (z.B. KINO-MODUS) beginnen kann, muss das Akku zweieinhalb Stunden geladen werden,
und zumindest ein SLOT mit einer SD, SDHC bzw. SDHX-Karte bestückt werden,
denn dieses Modell besitzt leider KEINEN EINGEBAUTEN SPEICHER.

Sehr gut gefallen hat mir, dass ich den SPEICHERORT (KARTE A oder B)
selber wählen konnte, so konnte man das Material schon vorsortieren.
Das Gerät bietet sogar die Möglichkeit eine EYE-FI Karte im STECKPLATZ B
zu verwenden.

Ist das Aufladen des AKKUS und das Bestücken der KARTENSLOTS
abgeschlossen, kann das FILMEN bzw. das PHOTOGRAPHIEREN schon beginnen (es kann
zwischen den AUFNAHME-MODI: MXP, FXP, XP+, SP bzw. LP gewählt werden).
(Aufnahmesystem: FILM: AVCHD Videokompression MPEG 4 AVC/H.264, Audiokompression Dolby
Digital, 2 Kanäle, FOTO: DCF Format kompatibel mit Exif. Vers. 2.2., Bildkompression Jpeg)

Hier folgt CANON wunderbar dem SYSTEM ihrer Photoapparate. Die Kamera muss nur durch
das Betätigen der "AUTO"-Taste in den AUTOMATIK-Modus versetzt werden und
schon kann das Filmen und das Photographieren beginnen.

Ähnlich wie bei der CANON IXUS erkennt diese KAMERA "klassische" Filmsituationen
und richtet das Gerät ensprechend ein. Fortgeschrittene können die Programm-Automatik auf:
PORTRÄT, SPORT, NACHTAUFNAHME, SCHNEE, STRAND, SONNENUNTERGANG, WENIG LICHT,
SPOTLIGHT bzw. FEUERWERK einstellen.

Es können auch die BILDRATE verstellt werden bzw. zahlreiche DIGITALEFFEKTE
verwendet werden: schwarzweiss, sepia, Fade/Auslöser einmalig-immer, Wischblende einmalig-immer.
Selbstverständlich können bei diesem Gerät beinahe alle Funktionen manuell beeinflusst werden
(z.B. Weissabgleich uva.)

Am Besten filmt das Gerät bei TAGESLICHT. Hier gilt leider die REGEL je weniger Licht
(empfohlene Beleuchtungsstärke 100 LUX und mehr), um so verrauschter das Bild. Seltsamerweise
gibt es eine RESTLICHT-bzw. eine NACHT-FUNKTION, die aber überhaupt nichts an der Dunkelheit
des Bildes ändert: in der Nacht bleiben alle Katzen grau.

Die ZOOMGESCHWINDIGKEIT kann direkt durch starken oder schwächeren Druck auf
die ZOOM-TASTE variiert oder im ZOOM-MENÜ dauerhaft verändert werden. Teilweise
erzeugte der ZOOM (opt. 20 fach, erw. 28 fach, digital 400 fach,)leider UNSCHÄRFEN.

Das DISPLAY kann um 180 Grad gedreht werden, so dass ich mich
problemlos selbst filmen und den SELBSTAUSLÖSER benutzen konnte. Ein dynamischer BILDSTABILISATOR
gleicht Unschärfen und Verwacklungen hervorragend aus. Die KAMERA kann auch sehr einfach
YOUTUBE-VIDEOS erzeugen. Sehr gut gefallen hat mir, dass die KAMERA und
ohne FLIMMERN vom TV abfilmen kann. Die VIDEO-SNAP Funktion nimmt kurze Sequenzen auf,
die dann man dann zu einem CLIP mit Musikuntermalung zusammensetzen kann.
Eine STORY-MODUS hilft dabei Sequenzen zusammenzusetzen.

Der begelegter EINGABESTIFT hilft dabei die aufgenommenen FILME mit TEXTE,
SYMBOLE oder FREIHANDZEICHNUNGEN zu verzieren. Die TONQUALITÄT (Stereomikrophon)
ist auch gut, von dem sonst so üblichen untergründigen Schnarren der AUTOFOKUS-MECHANIK
konnte ich nichts vernehmen.

Obwohl die Kamera über KEINEN EINGEBAUTEN SPEICHER verfügt,
geht trotzdem keine Aufnahme verloren, da der RELAY-MODUS eingestellt
werden kann, der automatisch die zweite SPEICHERKARTE ansteuert, wenn die erste Karte
vollgeschrieben ist. Die beigelegte PIXELA-SOFTWARE ist ganz o.k., ich würde
aber eher zu professionelleren Programmen greifen.

Das ANSEHEN bzw. das LÖSCHEN der Filme bzw. Photo ist problemlos;
hier kann sogar zu einer 3 D FLIP ANSICHT gewechselt werden.

Sehr gut hat mir gefallen, dass sowohl ein HDMI- als auch ein USB-Kabel zum Zubehör gehören.
Das Gerät verfügt auch über einen AV-AUSGANG. Die Steckplätze für die SD-Karten sind sehr gut
zu erreichen; die HDMI bzw. USB-Ausgänge sind bequem zu erreichen (sie liegen nicht unter einer Klappe).
Auch eine Kopfhörer-Buchse ist bequem zu erreichen.
Es kann auch noch zusätzliches Zubehör dazugekauft werden (cf. PDF. Seite 182)

(B) SCHWÄCHEN (BENUTZERFREUNDLICHKEIT, AKKULEISTUNG, RESTLICHT)
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Mit nur fünf KNÖPFEN (Aufnehmen/Ansehen, Video Snap, Disp./Batterie Status, Auto, Zoom)
und einem TOUCHSCREEN können Veränderungen des Automatik-Modus erreicht werden.
Das wirkt zunächst spielend einfach, da man eigentlich sofort drauflosfilmen kann.

Nur hat leider eine FILMKAMERA weit aus mehr FUNKTIONEN als ein FOTOAPPARAT.
Das wirkt sich leider dramatisch auf die BENUTZERFREUNDLICHKEIT des GERÄTES aus.
Denn als ich auf die grosse FUNKTIONSVIELFALT dieses Gerätes zugreifen (von Digitaleffekten,
Verzierungen des Bildes, Auflösung des Bildes, Weissabgleich usf.) wollte,
wurde es leider aus ZWEI GRÜNDEN KOMPLIZIERT bis zur FRUSTRATION:

Leider muss dringend das KOMPLETTE HANDBUCH (200 Seiten), das nur als PDF auf einer CD-Rom vorliegt,
studiert werden. Und studieren ist hier wirklich das richtige Wort. Denn nur hier erfährt
der geneigte Filmfreund wirklich en detail über welche Funktionen das Gerät überhaupt verfügt.
Hier ist hinderlich, dass das Handbuch für 5 CANON LEGRIA Modelle gemacht wurde, dass heisst
ich musste schon eine ziemlich lange Zeit investieren, um zu verstehen, welche Funktionen
Kamera nun wirklich hat, und wie ich diese benutzen kann. Ich würde schon mit einem Tage oder mehr rechnen,
bis man sich in den Menüs wirklich zurecht findet. Es ist also wirklich notwendig
wie auch der Hersteller schreibt) das komplette Handbuch zu studieren, bevor man
diese Kamera gezielt benutzen will.

Dieses Problem wäre noch zu verschmerzen, wäre die UMSETZUNG am GERÄT nicht ebenso HAKELIG geraten.
Denn der TOUCH-SCREEN ist zwar gut gedacht, weil er die Anzahl der Tasten minimiert,
dennoch funktioniert er leider nicht fehlerfrei. Will man z.B. in einem Funktionsmenü scrollen,
so soll auf dem kleinen Display gleichzeitig mit einem Finger fest gedrückt und gezogen werden.
Hier passiert es mir leider häufig, dass ich in ein Untermenü geriet anstatt an das Ende der Seite.
Das war nur 2 Mal witzig, denn als ich für eine Aufnahme schnell in s/w-Modus wechseln musste,
gelang es mir erst nachdem 5. Versuch. Hier gilt leider, je grösser die Hand umso problematischer
die Handhabung.

Selbst mit dem beilegten sogenannten EINGABESTIFT (eigentlich ein winziges Stück Plastik,
das wohl als erstes verschwinden wird) gelang es mir nie ohne Probleme mich schnell
in den Menüs zu bewegen. Leider. Einmal musste ich das Gerät sogar RESET-EN,
weil das Scrollen überhaupt nicht mehr funktionierte.

Der LCD TOUCH-SCREEN (7,5 cm) ist leider eine der grössten Schwächen dieses Gerätes,
da man eben NICHT(!) BLITZSCHNELL die EINSTELLUNGEN dieser Kamera ÄNDERN kann.
Das ist schade, da sie ja sehr viele Funktionen hat. Ausserdem will die UNTERTEILUNG
der MENÜS nicht wirklich einzuleuchten, so droht für FILMER, die wie ich nur hin-
und wieder FILMEN wollen, dass man binnen Tagen das BEDIENSYSTEM wieder vergessen hat.
Ich habe nur drei Tage pausiert und musste wieder das Handbuch herausholen.

Jeder, der sich für diese Kamera interessiert sollte wissen, dass die
EINSATZMÖGLICHKEITEN äusserst beschränkt sind.
Freundlich könnte man sagen, es ist ein Einsteiger-Modell.

Die AKKU-LEISTUNG beträgt leider nur 50 Minuten reine Aufnahmezeit. Dazu kommt leider noch,
dass das AKKU nur im (!) ausgeschalteten Gerät geladen werden kann. Ich musste also
alle AKKUS im voraus laden. Sind alle Akkus leer, kann nur noch mit dem Netzteil gefilmt werden.
Aber wo gibt es im Wald Steckdosen ? Der geneigte Filmer sollte also eigentlich schon ganz genau wissen,
was er aufnehmen will. Oder er kauft sich noch ein weiteres AUFLADE-GERÄT dazu,
das CANON noch zusätzlich anbietet (siehe PDF, SEITE 180), dann ist er auf der sicheren Seite.

(C)FAZIT:
----------------------
Ein wunderbar leichte und kompakte Kamera, die glänzend im AUTOMATIK-MODUS und
bei ausreichend HELLIGKEIT funktionierte, jedoch zahlreiche Schwächen bei der
Benutzerfreundlichkeit hat, wenn man in die DETAILSTEUEREUNG geht. Das fängt beim Handbuch
an und endet bei den hakeligen Menüs und dem nicht ganz ausgereiften TOUCH-SCREEN.
Eine schwache AKKU-LEISTUNG (50 min. reine Filmdauer) und ein ungünstiger Ladevorgang
des Akkus im ausgeschalteten Gerät sind auch nicht gerade erfreulich.

Ich vergebe 4 Sterne für den geneigten Filmer, der das Gerät ausschliesslich
im AUTO-MODUS verwenden will. Das Gerät ist für JOURNALISTISCHE KURZEINSÄTZE
oder andere SPONTANE DOKUMENTATIONEN sehr gut geeignet. Es ist ein ideales Gerät
für UNTERWEGS oder für VIDEOTAGEBÜCHER. Für alle Anderen, die auch gerne bei
der STEUERUNG eines Geräts in die Tiefe gehen wollen, vergebe ich drei Sterne.
Am Touchscreen und der Menüführung sollte nachgebessert werden.
Schade eigentlich, um dieses so funktionsstarke Gerät.
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