Dieser Scanner hat ein integriertes Netzteil. LiDE-Modelle dagegen beziehen ihren Strom aus der USB-Buchse und reizen diese bis aufs Maximum, was bei Leistungsspitzen teuer werden kann, besonders bei hochwertigen Computern/Notebooks.
Die Bildqualität ist gut, nur minimal zu hell, etwas Brillanzverlust. Aber aus müden Bildern schafft er (verfälschte) Glanzlichter, nur Gegenlichtkorrektur wählen. Als Auflagenscanner, ob Dokumente, Fotos, Bücher usw. sehr gut und schnell. Die Bedienungsanleitung (Buch) ist kurz und beinhaltet nur das Wichtigste. Die "einfache Installation" installiert alles. Über die "benutzerdefinierte Installation" kann man das "Solution Menu"(zeigt nur Anwendungen, die auch auf dem Desktop sind) und wer schon eine gute Bildbearbeitungssoftware hat, "ArcSoft PhotoStudio 5.5" (für Anfänger, viele Automatikfunktionen, manuell eingeschränkt u. umständlich zu bedienen) weglassen, erspart Datenmüll.
Die Bedienung ist relativ einfach und selbsterklärend, ansonsten hilft das Online-Handbuch (Software) weiter - leider etwas unübersichtlich. Nur für Spezialaufgaben braucht man das Scanner-Treiber-Menü, mit vielen weiteren Einstellmöglichkeiten. Die Texterkennungssoftware OmniPage fehlt, früher Canon-Standard, hat nur noch der CanoScan 8800F. Alle anderen müssen sich mit der einfachen Version, als Editor begnügen. Schnell und einfach per Scannertasten, besonders COPY (wer keinen Kopierer hat) - Drucker, Scanner, Computer ON - Taste drücken, fertig.
Einen echten Film-Scanner ersetzt er nicht. Um Negative/Dias zur Weiterverarbeitung einzuscannen, reicht er. Der Filmhalter fasst bis 4mm starke Diarahmen. Die Schärfentiefe der CCD-Sensoren ist begrenzt und eingescannte Negative/Dias sind merklich unschärfer. Nur direkt auf die Glasplatte gelegt, werden sie scharf - ist aber umständlich zu handhaben (Dias entrahmen, alles gut positionieren usw.).
Eine Negativ-/Dia-Sammlung digitalisieren, gleiche Verwendbarkeit, ohne Qualitätsverlust? Ein Film mit Lichtempfindlichkeit 400/27° entspricht einer Auflösung von mindestens 2400 dpi. Ein Film mit 200/24° braucht 2900 dpi und ein Film mit 100/21° schon 3200dpi (Profifilm 100/21° sogar bis 4000 dpi). Ein Negativ/Dia mit 3200 dpi und 24 Bit Farbtiefe benötigt je nach Motiv ca. 39 MB Speicherplatz, mit JPEG-Komprimierung weniger. 1000 Negative/Dias belegen dann 38 GB Speicherplatz.
Gegen Fingerabdrücke helfen Baumwoll- oder Microfaserhandschuhe aus dem Fotobereich.
Gespeichert werden alle Dateien mit einem Häkchen, dieses danach entfernen, sonst gibts alles mehrfach. Läuft auch unter Windows XP Professional SP1 mit Benutzerrechten problemlos, heutzutage eine Seltenheit.