Es geht hier um eine realistische, chancenreiche Darstellung von Cannabis (und Nutzhanf), dem gedankenlosen Fleischkonsum in unserer Konsumgesellschaft gegenübergestellt.
Der Autor benutzt das Wort "Kannibalismus" für den gewissenlosen Konsum von Fleisch durch den heutigen Durchschnittsmenschen - eine Bezeichnung, die Veganer sicherlich nachvollziehen können, so auch ich.
Fleisch- und Milchkonsum schaden nachweislich dem gesamten Makroorganismus Erde - den Tieren, den Menschen, dem Weltklima.
Es geht dem Autoren um allgemeine Heilung und einen Perspektivenwandel, nicht um eine Lobpreisung von Cannabis.
Cannabis, als Suchtpflanze verschrien und hierzulande illegal, ist bei verantwortungsbewusstem Gebrauch eine Heilpflanze, was viele Menschen, von Essgestörten bis zu Krebskranken bestätigen können. Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Wahrnehmung des Cannabis als Heilpflanze und die Überdenkung des (leider sehr legalen) Fleischkonsums.
Es geht dem Gesetzgeber nämlich nicht um die Gesundheit des Bürgers (man bedenke auch die Legalität von Zigaretten und Alkohol).
Die Fleischindustrie ist nicht nur brutal und gewissenlos profitorientiert, Fleischkonsum erzeugt auch viele Zivilisationskrankheiten.
Wem die Tiere also tatsächlich egal sind, der sollte wenigstens auf die eigene Gesundheit bedacht weniger Fleischkonsum und mehr Offenheit gegenüber Heilpflanzen ins Auge fassen.
(Für die Zukunft unseres Planetens ist dies eigentlich ein MUSS.)
Dieses Buch ist somit nicht für jedermann, denn den meisten Menschen fehlt leider der notwendige Verstand.
Kein Cannabis- oder Kaffee- oder Klatschmohnsüchtiger hört gerne, dass man bestimmte Pflanzen nicht täglich zu sich nehmen sollte.
Und kein Fleischesser hört gerne, dass er weder auf Fleischkonsum angewiesen ist, noch irgenjemandem damit etwas gutes tut - ganz im Gegenteil.
Die Menschheit sollte der Wahrheit aber endlich ins Auge sehen.
Und wem Cannabis zu gefährlich erscheint, der öffne seine Augen wenigstens für andere Heilpflanzen, für die Bewahrung der weltweiten Vegetation und der Pflanzenheilkunde, für das Leben der Tiere und die eigene Gesundheit.
"Imagine." (...)
Und so schließe ich mich dem Autoren an und fordere meine Mitmenschen auf, über die allgemeine vorherrschende Sucht nach Fleisch, gespeist durch die Werbeindustrie einerseits -
und die Verteufelung von Heilpflanzen andererseits nachzudenken.
Cannabis hui, Fleisch pfui.