Die Inhaltsangabe zu diesem Buch könnte nicht besser sein. Es ist alles gesagt, was es zu sagen gibt.
So ist das Buch auch aufgebaut - übersichtlich und effizient, wissenschaftlich gut begründet und auch benutzbar für Kurzinformationen. Da, wo man aber tiefere Informationen möchte, kann man sich einarbeiten in das der Kurzinformation folgende Kapitel.
Ausserdem bietet das Buch ein sehr ausgiebiges Literaturverzeichnis, das jeweils genau jedem einzelnen der 20 Kapitel zugeordnet ist - auch das eine Möglichkeit, sich in die gewünschten Informationen weiter zu vertiefen.
Das Buch ist bestens geeignet, um vieles mal auf den richtigen Punkt zu bringen, aufzuräumen mit vielen Überängsten, aber auch zu realisieren, dass man immer wieder das Gespräch zum Cannabiskonsumenten suchen sollte - offen und ehrlich, damit er es versteht, mit Cannabis richtig umzugehen, wenn er das dann auch wirklich will oder braucht.
Dafür muss man aber auch selber genaustens informiert sein, sonst hat das Gespräch beispielsweise mit einem Jugendlichen keine Chance.
Zitat vom Buchrücken:
"Das Buch wendet sich sowohl an Menschen, die sich für Hanf interessieren, wie auch diejenigen, die sich Sorgen über die Konsumenten machen. Es richtet sich an Eltern und Jugendliche, Beratungslehrer und Polizeibeamte, ebenso wie an Mitarbeiter von Einrichtungen zur Drogenberatung und an Politiker, die mit Novellen zur Drogengesetzgebung befasst sind."
Ethan a. Nadelmann, Lindesmith Center (1997)