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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen106
4,6 von 5 Sternen
Größe: 31.6 mm Ø x 400 mm Länge|Farbe: Schwarz|Ändern
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am 31. März 2012
Nachdem ich wegen Frakturen und Versteifungen an zwei Wirbelkörpern kaum noch Radfahren konnte habe ich mir jetzt
ein Crossrad und die Thudbuster LT Federung zugelegt.

Vorab, ich hab keinen Vergleich zu anderen Federsystemen, da ich früher immer MTB Hardtails gefahren bin.

Für meine Problematik ist diese Federung, in Verbindung mit einem Fahrrad auf dem ich die richtige Sitzposition
habe, eine Möglichkeit wieder nahezu beschwerdefrei Radfahren zu können.
Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, nehme ich die Federung inzwischen kaum noch bewusst war.
Sie verrichtet einfach ihre Arbeit ohne, dass man davon viel mitbekommt oder dass gar störende Faktoren
wie Lagerspiel, Geräusche oder starkes Wippen ins Bewusstsein treten könnten.

Allein wegen des kurzen Federwegs kann Sie bauartbedingt natürlich keine wirklich großen Unebenheiten ausbügeln
und man sollte nicht erwarten, dass man über alles sänftenartig hinweg gleitet.
Was für meine Beschwerden allerdings maßgeblich war, sie schluckt kurze harte Stöße derart gut weg,
dass sich meine Wirbelsäule nicht mehr direkt meldet.
Ich fahre inzwischen wieder schnell und relativ bedenkenlos auch über unebene Strecken, weil ich die Erfahrung gemacht habe,
dass das was ich nicht rechtzeitig sehe von der Federung abgefangen wird.

Je nach Einsatzgebiet werden die Erwartungen an die Federung recht unterschiedlich sein.
Ob sie das richtige, für einen leistungsorientierten Mountainbiker ist, der einen kostengünstigen Ersatz für ein Fully sucht, ist fraglich.
Wer einen Rückenschoner für Touren, Trekking-, City- oder Crossbikes sucht, dessen Erwartungen werden vermutlich eher erfüllt.

Allerdings wird sie nicht für jeden in Frage kommen, da sich die Sitzposition im Vergleich zu einer ungefederten Sattelstütze erheblich verändern kann.

1. Versatz: Der Sattel wird um 18mm weiter nach hinten versetzt. Der Versatz erhöht sich noch beim Einfedern.
Dadurch besteht die Gefahr, dass man die optimale Sitzposition verlässt.
(Kniegelenk sollte sich in Drei-Uhr-Stellung der Pedale über der Pedalachse befinden.)
Wenn man also momentan die optimale Sitzposition auf seinem Rad und eine Sattelstütze ohne Versatz hat,
sollte man vorher prüfen, ob man den Sattel in der jetzigen Sattelaufnahme noch 2cm nach vorne schieben könnte.
2. Mindesteinbauhöhe: Die Mindesteinbauhöhe beträgt 144mm.
(Allerdings wird sie etwas höher als eine normale Sattelstütze montiert, da sie unter dem Gewicht des Fahrers leicht eintaucht.)
Also sollte die jetzige Sattelstütze mindestens ca.140 mm aus dem Sattelrohr bis zur Sattelaufnahme herausragen.

Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, macht der Kauf wenig Sinn. Dies gilt insbesondere für die Mindesteinbauhöhe.

Ansonsten, für alle die ihrem Rücken etwas Gutes tun wollen - absolute Kaufempfehlung.

Tipps:
Um einen ausführlichen, kostenlosen Testbericht und Informationen zu Versatz und Mindesthöhe zu bekommen - bei Google "Rückenschoner.pdf" eingeben.
Dort sollte man den Bericht der Zeitschrift Trekkingbike finden.

Wer den genauen Durchmesser seines Sattelrohrs wissen will und keine Schieblehre zur Hand hat.
Sattelrohr komplett ausbauen, oft ist der Durchmesser irgendwo im Sattelrohr eingestanzt.

Nachtrag 26.09.2012:
Ich bin inzwischen ca. 1500km mit der Federung gefahren und weiterhin sehr zufrieden.
Die Schrauben habe ich zur Sicherheit mal nachgezogen, ansonsten war keine Wartung notwendig.

Durch die Elastomere verändert die Federung ihre Eigenschaften bei unterschiedlichen Temperaturen.
An sehr warmen Tagen mit Temperaturen über 30 Grad war deutlich zu spüren, dass die Federung weicher wird.
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am 25. April 2009
Sollten Sie sich überlegen, eine gefederte Sattelstütze zuzulegen, so kann ich nur zu dieser Thudbuster LT Sattelstütze raten! 10 Jahre fuhr ich mit der Airwings und war doch unwissend damit zufrieden. Besonders das horizontale Spiel des Lagers war störend und der Federweg bei weitem nicht so feinfühlig.
Aber jetzt ist es mit dieser Sattelstütze doch alles (ein wenig) anders bzw. besser. Das Ansprechverhalten ist um ein vielfaches sensibler und ausgeglichener. Da der Federweg, durch die Parallelogramm-Konstruktion, nach hinten erfolgt, werden die Stöße effektiv absorbiert! Die Dämpfung ist feinfühlig. Bei holprigen Passagen ist es am Lenker und den Pedalen am Rappeln und Poltern, aber am Allerwertesten ist erstaunlich Ruhe! Auch ist ein Durchschlagen der Stütze nur in Extrem-Anwendungen zu erwarten. Natürlich ist der Komfort mit einem voll gefederten Rad nicht vergleichbar, aber das Wippen und Aufschaukeln bei hohen Trittfrequenzen hält sich dazu absolut in Grenzen. Toll ist die Gewichtsanpassung durch die beigelegten Elastomere! Dadurch kann man das eigene Körpergewicht und auch das Ansprechverhalten selbst festlegen. Die Sattelbefestigung ist flexibel und durchdacht. Bitte den Sattelrohrdurchmesser genau ablesen, damit kein Spiel im Sattelrohr ist. Achtet auch darauf, dass das eigentliche Federelement ca. 14,5cm hoch ist.
Für Trekking und ATB ist die LT nahezu ideal, da meinen Fahrten bei Straßen und Wege ständig wechseln. Sportlichkeit und Komfort lassen sich also doch super verbinden!
Die Verarbeitung ist Klasse und lässt auf eine lange Nutzung schließen. Somit kann ich nach ca. 1500km mit dieser Sattelstütze, nur dazu raten, sich mit dieser Thudbuster zu belohnen!!!
Ich habe mir dazu den BROOKS Sattel B-17 Classic gekauft. Ideale Kombination!

Übrigens von dem Produktgewicht auf dieser Seite nicht täuschen lassen! -478kg-! :-)
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am 10. Dezember 2011
Fazit vorweg:

Abgesehen von den i.d.R. noch teureren Edel-Teleskopfedern ist die Thudbuster LT für mich die einzige Federsattelstütze die überhaupt Sinn ergibt und aus dem unerfreulichen Bedarf (Rückenprobleme) für solches Zubehör einen erfreulichen Komfort- und Wertgewinn für Rad und Fahrer macht. Der Preis ist hoch, dafür kann man aber erwarten diese Stütze mit geringem Ersatzteil- und Wartungsaufwand über Jahre und womöglich mehrere Fahrräder hinweg zu betreiben. Vor allem ist aber die Funktion so gut, das es ziemlich unwahrscheinlich ist das jemand den Kauf bereut.

Die Thudbuster im Vergleich zu den Alternativen:
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Die Thudbuster LT mag teuer erscheinen und die Frage "Muss ich wirklich so viel Geld für eine Sattelstütze ausgeben?" nagt schwer vor dem Kauf. Hierzu einige Fakten:

Preiswerte Sattelstützen nach dem Teleskopprinzp machen höchstens kurze Zeit Freude, bevor die Rohre anfangen zu verkanten oder sich seitliches Spiel einstellt und die Federung hakelig und geräuschvoll wird, Wartung ist kaum möglich und kompliziert. Dazu sind mehr als 30-40mm Federweg meist nicht drin, damit kann man Stöße dämpfen und Lastspitzen abfangen, eine richtige Federung zur echten Steigerung des Fahrkomforts ist das aber nicht. Außerdem leiden selbst teure Dämpfer-Sattelstützen dieser Bauart unter dem gleichen Manko: Die Stütze kann die aus dem Hinterbau kommenden Schläge nur teilweise abfangen, weil sie relativ quer zur Stossrichtung in das nach vorn verlaufende Sitzrohr eintauchen muss.

Die Thudbuster LT bietet dagegen 76mm Federweg und damit einige Zentimeter "Komfortzone", in der sich der Hinterbau bewegen kann ohne das der Fahrerhintern davon benachrichtigt werden muss. Dazu bewegt sich der Sattel parallel zur Stossrichtung und kann so die gesamte Bewegung des Hinterbaus abfedern. Mit einem Mehrgewicht von vielleicht 250 Gramm (gegenüber einer normalen Sattelkerze) bekommt man so ein Fahrrad, das einem "Fully" von den Vorteilen her schon relativ nahe kommt aber keinen seiner Nachteile hat. Dabei ist die Thudbuster LT Vergleich zu den teuren Öl/Luftdruck-Teleskopdämfern genial unkompliziert, wartungsarm und bekanntermassen robust (es gibt die LT ja schon einige Jahre und vom einer kaputten Elastomertrommel abgesehen kann ich im Netz nichts von kaputten Thudbusters sehen).

Edit: "Unkaputtbar" ist sie aber auch wieder nicht, bei dauernder Extrembelastung kann sie wohl auch mal nach ein paar Tausend km kaputt gehen, was bei den materialhungrigen Disziplinen des sportlich kontrollierten Fahrradcrashs aber auch auf jedes andere Teil zutrifft.

Das physikalische Prinzip scheint schlicht überlegen zu sein und billiger kommt man wohl nur mit dieser Stütze

http://www.amazon.de/Suntour-Parallelogramm-Sattelstütze-SP8-NCX-D5-Aluversion/dp/B001G79HEQ/ref=pd_cp_sg_2

an ein Produkt nach einem ähnlichen Prinzip (Parallelogramm/Dämpfer-Kombi) aber mit weniger Federweg und höherem Gewicht.

Einbau + Fahrverhalten:
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Die Härte lässt sich mit den verschieden harten Elastomer-Einsätzen an das Gewicht und das Einsatzgebiet anpassen und wenn man nicht soviel wiegt dass auch die beiden beigelegten harten Elastomere nur die "Sofa"-Betriebsart liefern (man kann bei Cane Creek noch härtere und weichere bestellen), kann man sich auch entscheiden sie entsprechend "hart" zu fahren, was den Originalcharakter des Bikes weitgehend erhält.

Will man dies nicht oder fährt eher in aufrechter Position, vermittelt das Ding ein wundervoll bequemes Fahrgefühl und steckt Schläge locker weg, ohne den Wirkungsgrad oder die Fahreigenschaften des Rades zu versauen. Im Gegenteil, es haut einen nicht mehr so leicht aus dem Sattel wenn man mal wieder mit überhöhter Geschwindigkeit von einem der vielen Löcher in deutschen Radwegen überrascht wird und man merkt deutlich wieviel sanfter das Hinterrad über ein Hindernis zu rollen scheint, nachdem es selbst an der gefederten Vordergabel noch einen ganz anderen Impuls in die Arme schickte.

Nachdem diese Impulse auf der letzten Fahrt zu einem leichten "Golfarm" geführt haben folgender Hinweis: Beachten Sie unbedingt das Ihr Sattel bei der Montage der Thudbuster LT in der Position deutlich weiter hinten landen kann als Sie vielleicht dachten. Zudem schwingt der Sattel noch etwas (1-2cm) weiter nach hinten wenn die LT ihre Arbeit tut. Daher sollten Sie unbedingt den Abstand Steuerrohr<->Sattelnase vor dem Einbau notieren und das sowie die Vorspannung durch Ihr Gewicht beim Einbau berücksichtigen.

Auch die Felgen und der Hinterbau werden oft deutlich entlastet und so freut sich auch das Rad über die Anschaffung - vorausgesetzt man benutzt die LT richtig: Es bleibt eine gefederte Sattelstütze die in dieser Hinsicht eine Federung nicht vollständig ersetzen kann und jenseits ihrer Grenzen nach wie vor eine entsprechende Fahrtechnik ("Hintern hoch am Bordstein") voraussetzt. Flachere Wurzeln, Strassenschäden, Hamburger Radwege, Kopfsteinpflaster, Ein-/Aus-/Abfahrten und Strassenmündungen, Waldwege und Schotterstrassen haben aber ihren Schrecken verloren und höhere Geschwindigkeiten fühlen sich eigenartig "sicher" an, da der Hinterbau entsprechend ruhiger wirkt.

Natürlich können viele die Optik so eines Parallelogramms bestenfalls als "interessant" empfinden, aber als Wieder-Einsteiger tut mir im Moment absolut alles weh, ausser meinem Rücken natürlich und schon deshalb kann mir das Wurst sein. Außerdem, sollte einem das Ding während der Fahrt ins Blickfeld geraten ist irgend etwas furchtbar schief gelaufen. :-)
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am 14. April 2015
Hintergrund des Kaufs:
Bin vom Fully aktuell aus Gewichts- und Wartungsgründen auf ein Hardtail umgestiegen.
Hatte an "normalen" Rädern schon mehrere Teleskopsattelstützen, die alle nach einiger Zeit in der Wirkung nachließen (schwergängig) und insbesondere deutliches seitliches Spiel bekamen, so dass der Sattel sich einw enig hin und her dreht.
Die Erwartungshaltung war daher trotz des Preises gemischt .Da mir aber nach dem Fully das Hardtail auf dauer doch zu hart ist, insbesondere bergab auf ruppigen Wurzelpassagen u.ä., habe ich aufgrund der anderen guten Rezensionen nach langem Überlegen (Rezensionen und Test lesen) auf gut Glück die Thudbuster LT bestellt. Die ST kam auch in die engere Wahl. Es gefiel das schlankere Design, es miessfiel aber der kürzere Federweg.

Verarbeitung: Hochwertig
Montage: Problemlos

Gebrauch: Die Stütze sinkt - wie jede Federung - ein wenig ein, wenn man sich auf den Sattel setzt. Daher 1 cm höher als den ungefederten Sattel eingestellt. Durch den Kopf der Stütze sitzt der Sattel ein wenig weiter hinten als bisher. Das kann durch Verschieben des Sattel ausgeglichen werden. Durch die Parallelkonstruktion versetzt sich der Sattel beim Eintauchen etwas nach hinten. Für mich war dies bei den Trainingsfahrten nicht wahrnehmbar.

Design: Ich hatte starke Bedenken wegen des großen Parallelograms. Was sagen die Trainingskollegen dazu? Deswegen habe ich mir gleich den passenden Überzug bestellt, der die Lager zugleich auch vor Verschmutzung schützen soll (zusätzlich vorher mit Frischhaltefolie umwickelt, da der Überzug nicht wasserundurchlässig ist, s. dortige Rezension.) Der kostet nochmal ca. 20,- €. Autsch. Aber zumindest damit ist es optisch kein Problem, insbesondere, wenn man - wie ich - dahinter die Werkzeugtasche am Sattel mit sich führt. Im Gegenteil, es sieht recht gut aus. Satteltasche: Die an der Tasche vorhandene Befestigung um das Sitzrohr (Klettband) ließ sich wegen des Überzugs nicht mehr befestigen. Ich habe hierfür einen wiederverschließbaren längeren Kabelabbinder genutzt.

Wirkung: Ja, was soll ich sagen: Ich bin begeistert. Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Jedenfalls bei Wurzelpassagen u.ä. ist die Komfortwirkung ähnlich wie bei einem Fully. Die Bodenhaftung verändert sich dadurch natürlich kaum. Insbesondere beim Abfahren von Treppen springt das Hinterrad fröhlich vor sich hin, so dass die Kontrolle des Rads etwas schwieriger ist. Hier ist ein deutlicher Unterschied zum Fully zu bemerken. Das war aber vorher klar.

Großartige Wippbewegungen beim Bergauffahren kann ich nicht feststellen, jedenfalls nicht mehr als selbst die gelockte Vorderradgabel (80%) hat. Für mich unbeachtlich. Eine Leistungsminderung gegenüber den Trainingskollegen ist nicht zu erkennen, was sich aber natürlich auch nicht so ohne weiteres bewerten lässt.

Lieferunfang: Deshalb nur 4*. Es gibt Elastomere für drei Gewichtsklassen. Montiert ist medium "bis 85kg". Beigelegt sind welche für die Gewichtsklasse darunter (ich glaube 40 - 60kg). Ich war schon soweit, bereits bei der Bestellung der Stütze auch Elastomere für die hohe Gewichtsklasse (ab 85kg bis 1xy kg) mitzubestellen. Aber dann wäre noch mal 10,- - 15,- € dazu gekommen. Also erst einmal schauen, wie es mit den medium klappt. Wie geschrieben, komme ich sehr gut damit zurecht, fände es aber angemessener, wenn eine der teuersten Federsattelstützen auch diese Elastomere umfassen würde, damit man mit verschiedenen Elastomeren experimentieren kann. Im Gelände könnte auch die höhere Gewichtsklasse interessant sein, um das Ansprechverhalten straffer zu gestalten.

Langzeitverhalten: Noch keine Aussage möglich. Mit kaufentscheidend waren aber auch die Lagerkits, die es für ca. 25,- € gibt, was eine Voraussetzung für einen mehrjährigen Einsatz sein wird.

Fazit: Professionell, MTB-tauglich. Erwartungen wurden übertroffen.

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Update 03.06.2015

Naja, die erste Euphorie ist verflogen: Ich habe die Stütze jetzt 6 Woche im Einsatz, 2 - 3 mal die Woche MTB, also sagen wir mal 20 * gefahren. Ergebnis:
In Federrichtung weist sie etwas Spiel auf. Wenn man sitzt und fährt ist dies ohne Auswirkungen. Stehend über ruppigen Passagen klappert es. Mmmmmh. Bei der letzten Fahrt fing sie auch an zu knarzen, so dass mich ein Trainingskollege darauf ansprach. Ich habe die Stütze neben dem Neoprenüberzug (Schützt und sieht vor allen Dingen nicht so martialisch aus) entsprechend dem Tipp aus einer anderen Rezension mit Frischhaltefolie (unter der Neoprenhülle) umwicklet, um besser vor Feuchtigkeit und Dreck zu schützen. Dadurch konnte man gut erkennen, das aus den Lagern pulveriger Abrieb ausgetreten war.

Funktional würde ich das zwar so gerade noch als "ohne Auswirkung" bezeichnen, aber bei dem Preis ist das jetzt nicht so toll.

Ich habe mir für ca. 20,- € jetzt der Reparatursatz für die Lager bestellt und besorge mir härtere Elastomere, damit die Stütze nicht ss viel arbeitet. Auf Youtube werden in den Videos von Canecreek auch die Lager geölt. Ich werde alles vorschriftsmäßig ausführen und schauen, wie es dann läuft. Bin allerdings skeptisch und der gesamte finanzielle Aufwand läuft so ganz langsam an die 200,- € ran. Ich ziehe das jetzt durch, würde aber anderen Interessenten mit identischem Einsatzzweck empfehlen die Stütze erst einmal nicht zu kaufen.

Die Bewertung reduziere ich von 4 auf 3 Sterne.
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Update 15.09.2015

1. Das Knacken hat sich geklärt. Die Stütze ist unschuldig. Es war wohl Schmutz in der Sattelrohraufnahme.
2. Das Spiel in Federrichtung hat sich kaum vergrößert, besteht aber gleichwohl fort. In der Praxis stört es nicht sehr. Es sind die neuen härteren Elastomere montiert, was aber leider - wie erwartet - an dem Spiel nichts geändert hat, da es an anderer Stelle (Lager) auftritt. Die Federwirkung ist durch die neuen Elastomere besser für MTB geeignet. Könnte vlt. sogar noch härter sein. Mal schauen. Vlt. bestelle ich mir noch irgendwann mal die allerhärtesten.
3. Zum Ausprobieren habe ich letztens mal wieder die ungefederte Originalstütze verbaut. Au Backe mein Zahn - DAS war ein Unterschied. Gerade bei überraschenden Unebenheiten - z.B. harte Senke in hohem Gras - die man nicht mehr rechtzeitig durch Aufstehen kompensieren kann und die direkt in den Rücken schießen, weil man komplett auf dem Sattel sitzt, werden gut abgemildert. Ich möchte sie nicht mehr missen.
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am 1. Oktober 2010
Fahre die thudbuster lt seit einer Woche auf meiner Hausstrecke, dem Isarradweg zur Arbeit und zurück (insgesamt 25 km). Obwohl die vorher montierte, etwas betagte und leicht ausgeschlagene aber voll funktionsfähige Airwings-Stütze zu den besseren Modellen gerechnet wird, ist der Unterschied auf dieser sehr durchwachsenen Strecke für mich überraschend.
Ich bin noch nie so entspannt und komfortabel unterwegs gewesen. Trotz recht aufrechter Sitzposition und damit der Hauptbelastung auf dem Sattel, bleiben Rücken, Nacken und Schultern und damit auch die Atmung entspannt. Ich möchte nie mehr ohne fahren. Leichtes Nachwippen bei größeren Schlägen empfinde ich nicht als störend. Dafür ist mir jetzt die eher lausige Dämpfungsqualität meiner 150-Euro Öl-Luft-Federgabel von RST bewußt geworden: wenn's an den Händen merklich rüttelt bleibt's unter dem Hintern meist komplett ruhig, auch wenn nur Elastomere die Stöße aufnehmen. Mal sehen, wie der Vergleich bei Kälte ausgeht-jetzt hatte es morgens immer noch mindestens fünf Grad.
Die nur auf Englisch beigelegte Montageanleitung ist kein wirkliches Hindernis, aber für die Gewichtsanpassung der Elastomere muss man zumindest die Tabellen interpretieren können. Das Montieren an sich sollte für den durchschnittlichen Schrauber auch ohne detaillierte Beschreibung leicht sein. Eine Mutter lösen ,zwei Scheiben raus, Elastomere tauschen, in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
Nachtrag: Heimweg heute durch die Stadt , selbst bei flotter Fahrweise entspanntes Radeln, sogar Kopfsteinpflaster kann nicht schrecken. Hätte ich mich doch früher zu dieser "Investition" durchgerungen. Ach ja, auch noch wichtig: eine Suntour Parallelogramm-Stütze ging bei mir wegen des zu kleinen Standrohrdurchmessers nicht.
Als Letztes: unbedingt die Bauhöhe von 14,5 cm von Standrohroberkante bis Sattellängsaufnehmer beachten, ggfs. auf der Cane Creek-Homepage nachlesen!
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am 16. Mai 2012
....also ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen. Die Sattelstütze hält was sie verspricht. Ersetzt aber nicht ein MTB Fully.

Lieferumfang:
-Sattelstütze mit 2 vormontierten Elastomeren in blau
-1 Elastomere in schwarz
-1 Elastomere in grau
-Bedienungsanleitung in Englisch

Mit diesen Elastomeren kann man Sattelstütze perfekt auf das Fahrergewicht abstimmen.

grau - grau = 57 - 66kg
grau - blau = 65 - 74kg
blau - blau = 73 - 82kg
blau - schwarz = 81 - 90kg
schwarz - schwarz = 88 - 98kg

Die Elastomere kann man sich im Internet einfach nachkaufen. Kosten durchschnittlich 5 Euro.

Der Austausch der Elastomere war kinderleicht, trotz der englischen Bedienungsanleitung ;-). Was ich super finde, auf der Sattelstange sind cm-Angaben, so fällt das makieren auf der Sattelstange weg.

Jetzt zur Federung: Ich fahre MTB X-Country und habe bisher immer nach ca. 2 Stunden Kreuzschmerzen bekommen, da ich dann die Stöße nicht mehr abfedern konnte. Jetzt mit der der Cane Creek Sattelstütze habe ich überhaupt gar keine Probleme mehr. Die Schmerzen sind weg. Ich bin von der Sattelstütze total begeistert und kann sie nur jedem ans Herz legen.
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am 9. August 2011
Ich habe lange nach einer geeigneten Federsatelstütze gesucht, die dem entspricht was ich mir vorgestellt habe. Sicher, grobe Stösse kommen noch durch, aber bei weitem nicht so hart, und alles andere wird ziemlich gut von der Federung geschluckt. Ich hatte immer eine schreckliche Vorstellung von diesem wippen nach hinten, aber es ist nichts davon zu spüren.
Ich habe mit den Elastomeren, die für jeweilige Gewichte vorgesehen sind herumprobiert, bis ich die richtigen zwei gefunden habe die nach meinem Gefühl, am besten zu meinem Hintern passen. Die Stütze macht Qualitativ und von der Verarbeitung her einen sehr guten Eindruck, und mute dem Teil auch ein langes Leben zu. Aber von Zeit zu Zeit würde ich die Gelenke schmieren, um eine Abnutzung des Materials zu verhindern.
Leute, sie ist nicht billig aber, sie ist ihr Geld wert.
Vergessen sie alles andere. Habe einiges probiert, unvergleichbar.
Ich kann sie vor allem Radfahreren empfehlen die Probleme mit den Bandscheiben haben, die werden dankbar zu ihnen sein.
Viel Spass beim Radfahren.
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am 10. August 2012
Neben den ergonomischen Handgriffen GP-2L von Ergon ist die Thudbuster LT für mich eine der besten Anschaffungen, um mein Mittelklasse-MTB perfekt auf mich abzustimmen.

Qualität
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Perfekte Verarbeitung, bestens dokumentiert (Achtung: bei mir nur in englischsprachiger Anleitung geliefert worden) - ein schönes, massives Stück schwarzes Alu, sieht so gut aus, man könnte es sich gleich ins Regal stellen...

Montage
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Die Montage ist wesentlich einfacher als in der Anleitung beschrieben; nach kurzem Studium der 2 Seiten war das die Sattelstütze in 10 Minuten montiert.

Tipps
=======
Ein paar Hinweise für jene, die wie ich keine MTB-Profibastler sind:

1) geht genau in der Reihenfolge der Anleitung vor.
z.B. ist der Austausch der Elastomere wesentlich leichter, wenn er auf der bereits vormontierten Sattelstütze erfolgt. Freihändig auf der Couchbekommt ihr nicht genug Druck auf die unter Spannung stehenden Elastomere um die Schraubverbindung wieder zu schließen.

2) bedenkt bitte, dass ihr die beweglichen Teile gelegentlich schmiert, wie in der Anleitung beschrieben.
Dazu habe ich mir vom Fahrradhandel ein Montagefett für den Spalt zwischen Sitzrohr und Alurahmen besorgt (Carbon-Rahmen werden jedoch NICHT gefettet!). Für die vier kleinen Gelenke des Parallelogramms werde ich wohl Bowdenzugspray nehmen, der enthält Teflon, da mache ich hoffentlich nichts falsch.
- Dieser Hinweis ist mehr als Erinnerung gedacht, dass zu den bekannten, beweglichen Teilen am Rad mit der Thudbuster LT nun ein neues bewegliches Teil hinzukommt, das gepflegt werden will.

3) im Lieferumfang waren - wie auf der Herstellerseite versprochen - genau 2 blaue Elastomere vormontiert enthalten (mittelhart), sowie je 1 weisses (weich) und 1 schwarzes (hart) Elastomer. Wer mit über 98kg Kampfgewicht fährt, sollte zur Sicherheit gleich ein weiteres schwarzes Elastomer mitbestellen. Mir war das entgangen, nun muß ich leider nachbestellen. :-(
PS: viel praktischer wäre es übrigens, wenn einzelne Käufer ihre Elastomere austauschen könnten; vielleicht aber gibt es dafür noch zuwenige Interessenten... (um gleich mal den Anfang zu machen - ich würde einen blauen oder einen weißen anbieten im Tausch gegen einen schwarzen Elastomer) ;-)

Versand
=======
Verkäufer 'boc24-versand' war sehr flott, mit akzeptablen Versandkosten.

Gesamturteil
============
Insgesamt kann ich die Thudbuster LT sehr empfehlen, und wenn der Preisschreck erst überwunden ist fängt das entspannte Fahren schon an!
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Juli 2008
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen. Diese Sattelstütze erlaubt eine äusserst angenehme Fahrweise. Selbst kleinste Vibrationen werden durch das weiche Ansprechen ausgeglichen.

Etwas ungewohnt ist das Wegfedern nach schräg hinten im Gegensatz zum fast verikalen Eintauchen einer konventionellen Sattelstütze. Aber daran hatte ich mich schnell gewöhnt.

Durch die wechselbaren Elastomere lässt sich die Federung leicht und optimal einstellen.

Die Sattelstütze macht einen sehr hochwertigen Eindruck und läst sich gut warten. Nach jetzt fast 6 Monaten und 3000km gibt es kein Knarren, Knarzen oder Spiel in den Lagern. Ab und zu sollte man die Lager etwas Schmieren. Ausserdem ist es ratsam, die Stütze vor Dreck oder Regen zu schützen.

Tipp: Im Vergleich zu älteren Ausfürungen hat der Hersteller die Sattelfixierung verbessert, so dass der Sattel nun mit 2 Schrauben fixiert wird. Es gab wohl früher Probleme mit nur einer zentralen Feststellschraube. Allerdings hat sich bei mir nach ca. 1000 km der Sattel leicht gelöst. Ich empfehle daher, Schraubensicherung oder eine Kontermutter mit Selbstsicherung zu benutzen.

Ca. 130€ sind eine Menge Geld, aber dafür bekommt man keine vergleichbare und qualitativ hochwertige konventionelle Stütze.

Ich kann sie nur weiter empfehlen. Ich nutze sie begeistert auf meinem Trekkingrad und werde sie auch auf mein neues Hardtail MTB montieren.
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am 7. August 2013
Die Thudbuster LT wurde mir als Alternative zu Suntour von einem Mitarbeiter meines Biker-Händler empfohlen.
Meine Suntour SR fuhr ich nun ca. 2000 km. Kurzerhand entschloss ich mich aber die Thudbuster LT zu bestellen
und montierte Sie nach penibler Recherche der englischen Bedienungsanleitung auf canecreek.com ([...])
Grundsätzlich werden standardmäßig zwei blaue Elastomer und jeweils ein grauer und ein schwarzer mitgeliefert.
Der Austausch und Montage ist sehr einfach. Grundsätzlich sind die Teile zu fetten. Dazu gibt es auch ein Video auf youtube.
Die blauen Elastomer, die standardmäßig montiert und geliefert werden sind für ein Körpergewicht ab 75 bis 86 kg ausgerichtet.
Eine Kombination von grau und blauem Elastomer ergibt ein Körpergewicht von 64 bis 75 kg.
Die Sattelnase lässt sich sehr genau und stufenlos anpassen, allerdings muss man sich damit etwas bei der Montage
herumspielen, da sich beim Anziehen der hinteren Festellschraube (6,2 Nm) die Nase dann wieder anhebt.
Grundsätzlich es nach meinen letzten zwei Ausfahrten auf teilweise schlechten Schotterstraßen und Waldwegen berichten:
Es gibt keine bessere Sattelstütze als die Thudbuster LT unter der Sonne.
Die empfohlene Montage der Elastomer in Bezug auf sein eigenes Körpergewicht macht den Trail sehr angenehm.
Die Sattelstütze wippt so gesehen immer leicht mit. Inwieweit das für jeden Fahrer gewünscht wird lässt sich durch
Kombination der Elastomer relativ genau einstellen.
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