Seit er sich Mitte der 70er Jahre wieder in Europa niedergelassen hatte, ging Chet Baker vorwiegend mit europäischen Partnern ins Studio und auf Tournee.
"Candy" entstand 1985, nur drei Jahre vor dem immer noch rätselhaften Tod des amerikanischen Trompeters, in Zusammenarbeit mit dem französischen Pianisten Michel Graillier und dem belgischen Bassisten Jean-Louis Rassinfosse.
Die Highlights im Repertoire sind eine leidenschaftliche Version von "Love For Sale", ein überraschend melancholisches "Bye, Bye Blackbird" und eine für Baker ungewöhnlich flotte Interpretation von Bud Powells Bebop-Klassiker "Tempus Fugit".