Unter dem Titel „Candide ou l'optimisme, traduit de l'allemand par M. le docteur Ralph" erschien im Jahre 1759 in Genf „Candide". Dieses wohl bekannteste Werk Voltaires wurde bereits kurz nach seiner Veröffentlichung wieder verboten und erschien noch im selben Jahr in dreizehn Neuauflagen. Die Geschichte Candides beginnt mit seiner Vertreibung aus dem irdischen Paradies, einem westfälischen Schloß, in dem er sich der Liebe und Schönheit seiner Cunégonde und den klugen Erklärungen des Philosophen Pangloss erfreute. Auf seinen Wanderungen, die ihn durch Europa (Bulgarien, Lissabon, Cadiz), Südamerika und wieder Europa (Frankreich, England, Konstantinopel) führen, erlebt die seltsamsten Abenteuer und besteht die schwierigsten Prüfungen. Am Schluß des Romans finden die beiden Liebenden, nachdem sie alle Verbrechen und Schrecken dieser Erde kennengelernt haben, wieder zueinander. Versehen mit zahlreichen Vokabelerklärungen auf jeder Seite und praktischen Anmerkungen, eignet sich der gesamte Roman, aber auch ausgewählte Kapitel sehr gut für den französischsprachigen Literaturunterricht für Fortgeschrittene. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)