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Candide: oder Der Optimismus
 
 

Candide: oder Der Optimismus (Taschenbuch)

von Voltaire (Autor), Wolfgang Tschöke (Übersetzer)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Optimismus, in Scherben
Und ewig lockt «Candide»
Ob es in Frankreich, in England oder in Deutschland (es könnte auch heissen: in Amerika, in Holland, in der Schweiz) mehr Tollhäusler gebe, das ist zum einen eine schwer zu entscheidende, zum andern aber eine Frage von bleibender Aktualität. Gestellt wird sie im Januar 1759 von einem Martin alias Doktor Ralph alias Voltaire, im dreiundzwanzigsten Kapitel eines Traktats, der sich der Form nach als Märchen gibt, dem Inhalt nach freilich zu den Glanzstücken menschlicher Desillusionierung gehört. Natürlich, «Candide». Keine Fussnote, kein Syllogismus, kein korrekter Beweis; stattdessen Übertreibung, wahnwitzige Behauptung, surreale Ereignisse sonder Zahl – kaum je hat ein Buch, das sich so ganz und gar nicht an die steifen Usanzen der philosophischen Gemeinde hielt, die nämliche Gemeinde so im Mark treffen können wie eben der «Candide». Voltaire führt hier eine neue Textsorte, den conte philosophique, zu einem ersten literarischen Höhepunkt. Dass einzelne Episoden dieses philosophischen Märchens aus der ehernen Realität genommen sind – die von höchst christlichen Königen abgesegneten Bestialitäten des Siebenjährigen Krieges, Sklavenhaltung und Menschenhandel in den Kolonien –, das macht das Buch zu einem gefährlichen Druckwerk (und nicht etwa der kleine Nebenschauplatz, wo gelehrte deutsche Pedanten, zumal die Anhänger «zureichender Gründe» und «prästabilierter Harmonien», eine sanfte Abreibung erhalten). Da nützte es auch nichts, dass Voltaire das kleine Werk wohlweislich im Schutz der Anonymität erscheinen liess; in Genf und in Paris, in Leipzig und in Rom sowieso (nicht aber in Preussen) wird das Buch postwendend verboten, und ebenso postwendend steigt die Nachfrage und mit ihr die Auflagenzahl. Bis 1789, so hat die Rezeptionsforschung gezählt, sind 48 Ausgaben erschienen. Nur Rousseaus «Nouvelle Héloïse» konnte da noch mithalten. Candide, man muss es vor Augen haben, ist gebürtiger Westfale, auch wenn sein geistiger Vater Franzose ist. Vermag man sich einmal von jenem Säurebad zu lösen, durch das Voltaire den aufklärerischen Optimismus zieht, so erzählen die dreissig Kurzkapitel allerhand Diplomatisches und weniger Diplomatisches über das historisch gespannte Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland. So etwa stammt die schöne, etwas füllige Kunigunde (wir dürfen sie wohl mit Fug als Helena des Dixhuitième rubrizieren) aus dem westfälischen Damenflor, und dass sie zur Betonung ihrer Reize keinerlei französischen Zierrats bedarf, mag damit zu tun haben, dass Voltaire just 1758 in Genf Besuch erhielt von der Gräfin Bentinck, einer in der Tat real existierenden «Westphalienne». Auch sonst ist die Ironisierung der Leibniz'schen Philosophie nur eines unter vielen «deutschen» Attributen des kleinen Buchs. Die militärischen Tugenden, die Anwerbemethoden der «bulgarischen» alias preussischen Armee, das in Preussen beliebte «Spiessrutenlaufen», das Gardemass der Langen Kerls, schliesslich der gnädige Bulgarenkönig, der Candide vor der standgerichtlichen Erschiessung bewahrt: All das sind gleichsam Restanzen jener völkerkundlichen Studien, die Voltaire während seines Aufenthalts am Hof Friedrichs des Grossen betrieben hatte. 1761 ist die erste deutsche Übersetzung erschienen, 1778, als Beigabe zur Mylius'schen Übertragung, ätzt Chodowiecki den sprichwörtlichen Ahnenstolz der deutschen Kleinstfürstentümer auch noch in Kupfer, was freilich nicht heisst, dass man in Deutschland den Frosch geschluckt hatte, schliesslich hatte Gottsched früh schon den Generalverriss instrumentiert: Die «unordentliche Einbildungskraft» war noch das mindeste, was er Voltaire vorwarf. In der Zwischenzeit freilich sind die gallogermanischen Missklänge kandiert, will sagen: in Zucker gelegt worden. Ja es soll neuerdings gar Leute geben, die in Voltaires Figur des Pococurante einen kühnen Vorausblick auf die globale Konsumtristesse der Managerklasse im einundzwanzigsten Jahrhundert zu sehen in der Lage sind. Zu überprüfen wäre die These anhand der jüngsten, eben im Hanser-Verlag erschienenen «Candide»-Übersetzung aus der instruierten Feder von Wolfgang Tschöke. Und notabene (da ist doch etwas Optimismus angesagt) ist es löblich, dass die Zeiten vorbei sind, in denen eine verquere teutonische Ästhetik davon ausging, dem deutschen Publikum sei der Baron von Thunder-ten-tronckh nur als Baron von Donnerstrauch näherzubringen. Ursula Pia Jauch Voltaire: Candide oder der Optimismus. Aus dem Französischen übersetzt und herausgegeben von Wolfgang Tschöke. Carl-Hanser-Verlag, München 2002. 152 S., Fr. 29.–. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Candide
OT Candide ou L’optimisme OA 1759 DE 1776Form Roman Epoche Aufklärung
In seinem philosophischen Roman Candide oder Der Optimismus kehrt Voltaire die von Gottfried Wilhelm R Leibniz aufgestellte These von »dieser Welt als der besten aller möglichen« ins Ironische um, indem er die Welt als eine in sich fragwürdige Konstruktion darstellt. Der Roman ist eines der wichtigsten Werke der französischen Aufklärung.
Entstehung: Voltaires Grundüberzeugungen von einer vernünftigen Einrichtung der Welt waren durch die Beendigung seiner Freundschaft mit König Friedrich II. von Preußen (1712–86), durch Berichte über den Siebenjährigen Krieg (1756–63) sowie durch das Erdbeben von Lissabon (1755) erschüttert worden. Seine daraus entstehenden Zweifel an einem optimistischen Weltbild der Metaphysik nahm Voltaire zum Anlass, diese in einem Roman auszudrücken.
Inhalt: Candide (von latein. canditus, aufrichtig), ein neugieriger Beobachter der Geschehnisse seiner Zeit, sieht sich mit den Lebensanschauungen seines Lehrers, Maître Pangloss, konfrontiert, die besagt, dass alles, was in der Welt passiere, den Menschen nur zum Besten gereiche, auch die Katastrophen.
Die Suche nach seiner geliebten Cunégonde führt Candide quer durch Europa, über Südamerika nach Portugal, wo er das Erdbeben von Lissabon miterlebt. Schließlich trifft er Cunégonde wieder: Sie wurde aus ihrer Heimat vertrieben, von Soldaten geschändet und befindet sich unter der Kontrolle eines Großinquisitors sowie eines Juden. Um weiteres Unheil zu verhindern, bringt Candide beide Gegner um. Immer wieder begegnet er seiner Geliebten, er gerät in die Hände von Kannibalen und Seeräubern, kann sich aber beide Male befreien.
Als Candide den Gelehrten Martin trifft, erklärt ihm dieser, dass in der Welt nicht alles aufs Beste ausgerichtet sei, sondern dass neben einem guten auch ein böses Prinzip existiere. In Venedig versucht der Edelmann Pococurante dem lernbegierigen Candide zu vermitteln, die einzige Freude in dieser Welt sei zu akzeptieren, dass man an nichts Freude finden könne.
Zuletzt gelangt Candide nach Konstantinopel, wo er Cunégonde wieder begegnet und die inzwischen zur Xanthippe Gewordene heiratet. Nach dem Erwerb eines kleinen Landgutes entdeckt er eine befriedigende Beschäftigung darin, »seinen Garten zu bestellen«.
Aufbau: Voltaires Roman weist viele Elemente des Barockromans auf: Schiffbruch, Trennung und Wiederbegegnung der Liebenden, Katastrophen, Erkundung fremder Länder etc. Diese werden episodenartig miteinander verwoben, sodass Candide Schritt für Schritt zu der Einsicht gelangt, dass die Lehren seines Lehrers Pangloss nicht aufrecht zu erhalten sind.
Hinter zahlreichen satirischen Elementen, die sich vordergründig zu einer humoristischen Erzählung fügen, verbirgt sich zum einen die nachdrückliche Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit; zum anderen wird auf diese Weise der Sinn des Lebens bzw. die Existenz eines alles zum Guten lenkenden Gottes angezweifelt. Die wirkliche Welt bringt Candide dazu, die theoretische Welt, die Welt der Ideale zu ignorieren.
Die Episodenhaftigkeit des Romans beruht nicht nur auf einzelnen Motiven, sondern auch auf einer Vielzahl an geschilderten Utopien und Lehren, die darin münden, dass die tägliche Arbeit die beste Möglichkeit darstellt, das Leben in seiner Komplexität zu bewältigen.
Wirkung: Candide war Vorbild für Werke verschiedenster Kunstrichtungen. Er eignete sich für Parodien und für Gegenschriften, so etwa der Anti-Candide von Justus Möser (1720–94).
Der französische Komponist Jean-Benjamin de La Borde (1734–94) schrieb 1768 eine Oper mit dem Titel Candide. Im 20. Jahrhundert bildet Leonard Bernsteins (1918–90) Candide-Musical (1956) einen der Höhepunkte der modernen Candide-Rezeption. In den 1960er Jahren begann sich auch der Film für den Stoff zu interessieren. In der Malerei war es Paul Klee (1879–1940), den Voltaires Roman zu zahlreichen Illustrationen inspirierte. C. V. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Scharfsinnige Satire, 18. April 2007
Von deathdealer92618 (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Der sympathische, junge "Held" dieses Romans, Candide, glaubt an die Lehren seines Hauslehrers Pangloß, der darüber doziert, dass diese Welt die beste aller möglichen sei und hier alles den besten Sinn hat. Doch gleich im ersten von dreißig episodenhaft kurzen Kapiteln muss Candide feststellen, dass dies so eigentlich nicht stimmen kann, denn hier wird er gleich, nur wegen eines hamrlosen Küsschens, vom Baron per Fußtritt aus dem Schloß gejagt. Doch Candide wäre nicht Candide, wenn er nicht seinen Optimismus seine Geliebte Kunigunde irgendwann wiederzusehen und sogar zu ehelichen strikt beibehalten würde und so macht er sich auf den Weg die Welt zu erkunden. Allerdings muss er erkennen das diese, so wie sie ist, ganz bestimmt nicht die beste aller Welten ist. Er erlebt Naturkatastrophen, Morde, Vergewaltigungen, Kriege, Betrug, Schiffbruch, einmal wird er fast gegrillt und verspeist usw.
Voltaire lässt seinen Protagonisten auf den knapp 170 Seiten eine unglaubliche Vielzahl an Übeln und Schlechtigkeiten erleben, dass dem Leser kaum Zeit für Mitgefühl bleibt. Und das alles unter dem Deckmantel eines humoristischen Romans, mit Anzeichen eines barocken Schelmen- und/oder Abenteurromans. Zu lachen gibt es hier wirklich viel, zumindest aber zu schmunzeln. Und auch die Überraschungsmomente jagen sich, wenn noch nicht mal der Tod manchen Figuren etwas anhaben kann.
Trotzdem weiß der Leser aber, das es unter besagtem Deckmantel um Kritik an Politik und Gesellschaft geht. Hervorragend! Kritik gepaart mit viel Witz und Ironie in einem wirklich temporeichen, Spass machenden, gut zu lesenden Roman. Die Überschrift des wirklich interessanten Nachwortes sagt schon einiges: "Weltironie im Taschenformat".
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Philosophisch und Witzig!, 8. Februar 2005
Von Michael Pietrucha (Forchheim Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Candide oder der Optimismus. (Taschenbuch)
Candide wird aus seinem Heimatort vertrieben, weil er sich in die Baronesse, die schöne Kunigunde, verliebt hat. Nun beginnt eine ausgesprochen abenteuerliche, aber auch für ihn schockierende Reise über Portugal, Südamerika, Frankreich, England, Venedig und schließlich nach Konstantinopel, bei der der naive Candide lernt, dass eben nichts auf der Welt "aufs beste bestellt ist", wie es ihm als Kind beigebracht wurde.
Wer etwas von der Zeit der Aufklärung versteht oder wissen will, bekommt viele Voltairesche Ideen in diesem Büchlein auf eine äußerst komische Art vorgetragen. Ich finde dieses Geschichtchen so verrückt und witzig zugleich, dass ich es jedem empfehlen möchte. Es ist eine richtige Abwechslung!!
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wir müssen unseren Garten bestellen, ……….., 2. Januar 2006
Von kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
so die letzten Worte von Candide im längsten Roman von Voltaire. Candide gibt damit Antwort auf Pangloß’ letzte - in Anbetracht der erlebten schlechten Umstände - ironischen Ausführungen über „die beste aller Welten“, die soviel Überraschungen hervorbringt, wenn man sich nur hinter dem Ofen hervorwagt. 1759 kommt dieses Werk an die Öffentlichkeit, in einem Jahrhundert, das den 7-jährigen Krieg (1756-63) noch nicht beendet sieht, dem Lissabon (1755) durch Erdbeben und Feuer zum Opfer zu fallen droht und in dem die Fragen der Theologie und der Philosophie neu zu bestimmen sind. Naturwissenschaft und Empirie dominieren den Glauben hin zur Vernunft und doch scheint nur das wirklich, was auch Tatsache ist. („Nur das, was man selbst erlebt hat, kann man verstehen.“) Voltaire lässt seinen Helden Candide (wie auch Eichendorff seinen Taugenichts) durch die Welt sausen, Zufall und Notwendigkeit (als zureichender Grund nach Leibniz) steht allerorts Pate für die nächsten Wege und ganz beiläufig erkennt man die Wirren der Zeit in den unterschiedlichen und doch verflochtenen Kontinenten. Die Figuren sind wie in einem Marionettentheater aufgestellt, Voltaire lässt sie kommen und gehen, ganz nach belieben, der Tod kann diesen nun wirklich nichts. Über allem schwebt als helfende Hand und als begleitender Berater Pangloß, der große Philosoph aus dem frühen Westfalen, der gleichzeitig Erzieher von Candide war.
Voltaire beginnt hier vielleicht ohne Absicht den Weg der Aufklärung. Mit dem Erdbeben in Lissabon ist der Glaube an die Kirche nicht mehr gefestigt. Ein Totenmeer von über 30.000 Menschen lädt ein zum Zweifel und der Gedanke, die Vernunft und das Erfahrene zu priorisieren, nimmt beständig zu. Daher lässt Voltaire seinen Protagonisten Candide Menschen „an sich“ nur im Eldorado erleben, Menschen, die ihren Reichtum mit Ehre tragen und diesen nicht als zureichenden Grund für Missgunst sehen. Alle Liebe Candides jedoch gilt Kunigunde, seiner noch im Geiste schönen Geliebten, die er bereits in Westfalen küsst und damit Anlass für ihren Vater bietet, ihn mit Fußtritten in die Welt zu jagen. Nichts hält ihn auf, immer ist sein Optimismus in der besten aller Welten nach Pangloß so groß, dass sein Glaube, Kunigunde wieder zu treffen, niemals schwindet. Alles wird gut, alles ist gut – dieses an Leibniz angelehnte Motto schwebt über allem, als Anweisung und als Ironie, wo doch die Welt im Erleben Candides mehr und mehr aus den Fugen gerät. Am Ende treffen sie (Candide und Kunigunde) sich und finden zusammen, doch nicht wie im Märchen, sondern eher ohne Reichtum, in schnörkelloser nur puristischer Schönheit aber mit viel Arbeit. „Die Arbeit hält drei große Übel von uns fern: die Langeweile, das Laster und die Not.“ Damit ist für Voltaire und Candide klar, dass eben der Garten des Lebens für jeden zu bestellen ist, um zur besten aller Welten zu werden. Voltaires Übertreibung und Beliebigkeit aller Dinge und Erlebnisse ist ein Seitenhieb auf die Leibnizsche Theodizee und vielleicht dennoch eine Annäherung an dessen „beste der möglichen Welten“ (meilleur des mondes possibles).

Conclusio: der große Roman Voltaires, wunderbare Zeitgeschichte, absolut lesenswert.

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1.0 von 5 Sternen das schlechteste aller möglichen Lektorate
Zuallererst: meine Kritik zielt keineswegs auf Voltaires fulminante Erzählung oder das bei Harald Weinrich zu erwartende souveräne und aufschlußreiche Nachwort, sondern die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Florian Seibold veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Candide weiß wo es lang geht
Das nenne ich Lebensweisheit. Eigentlich benötigt man nur dieses Werk und man hat alle Weisheit zusammen gefasst.
Vor 7 Monaten von Heidrun Abels veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Münchhausen
Diese Übersetzung ist besonders zu empfehlen, da sie sprachlich der ursprünglichen Version wohl am nächsten kommt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Renate Müller veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ironische Kritik an G.W. Leibniz' optimistische Sicht der Welt
Voltaire (*21.11.1694 Paris +30.5.1778 Paris)
verkörpert die französische Aufklärung. Im Bereich des Geistigen ist Voltaires Leben ein einziger Kampf. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Mag Sarah Krampl veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Satire auf Optimismus und Pessimismus
"Candide" basiert eigentlich nur auf einer simplen Grundidee - der Widerlegung des Leibniz'schen These, dass in der Welt notwendigerweise alles zum besten arrangiert ist, welche... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von helmut seeger veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Geniale Schrift
Mit Candide landete einer der genialsten Schriftsteller aller Zeiten die genialste philosophische Erzählung überhaupt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2007 von Extremophile

5.0 von 5 Sternen Gipfel der Satire!
Es ist kaum zu glauben dass diese Geschichte vor über 200 Jahren geschrieben wurde. Voltaire schreibt auf sehr unterhaltsame Weise und platziert dabei seine Kritik auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2007 von Quentin Tarantino

5.0 von 5 Sternen Wir müssen unseren Garten bestellen, .......
so die letzten Worte von Candide im längsten Roman von Voltaire. Candide gibt damit Antwort auf Pangloß' letzte - in Anbetracht der erlebten schlechten Umstände - ironischen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2007 von kpoac

5.0 von 5 Sternen Satire auf den Optimismus und Roman der Aufklärung
"Wir leben in der besten aller Welten", lässt Voltaire den Hauslehrer des Candide sagen. Und der naive Jüngling glaubt jedes Wort, das sein Meister von sich gibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2004 von Rolf Dobelli

5.0 von 5 Sternen Schallende Ohrfeige für die heile Welt
Voltaires Candide ist einfach nur als Meisterwerk zu bezeichnen. Noch nie habe ich die Theodicee so in Erklärungsnot gesehen wie in diesem Buch. Absolut lesenswert!!!
Am 8. Januar 2004 veröffentlicht

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