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Candid: oder Die Beste der Welten Taschenbuch – 1986


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 120 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150065496
  • ISBN-13: 978-3150065495
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 9,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.582 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Melville am 30. Juli 2009
Voltaires bekanntestes und wichtigstes Werk entstand als Reaktion auf das Lissaboner Erdbeben von 1755, das Zehntausende Opfer forderte, und die infolge dessen aufkommenden Zweifel über Gott, Kirche und nicht zuletzt die damals sehr weit verbreitete Theorie aus der Schule Leibniz', die besagt, daß diese unsere Welt die beste aller möglichen Welten ist, daß alles so wie es ist eben auch gut ist.

Voltaire, dem diese höchst optimistische Weltanschauung zuwider war, nahm sich ihrer mit seinem Roman "Candid" an, übersteigert sie, konfrontiert sie mit der wirklichen Welt und zeigt so schonungslos und doch immer amüsant und klug ihre Grenzen auf.

Candid, der titelgebende "Held" des Romans, ist naiv, gutgläubig, erzogen im Hause eines Barons, unterrichtet von Pangloß, dem "größten Philosophen des Landes", einem Verfechter der "beste aller Welten"-Theorie.

Nach einem Kuss mit der schönen Kunigunde wirft man Candid hinaus. Aller Reichtümer, seiner Unterkunft und jeglicher Nahrung beraubt, zieht er gezwungenermaßen in die Welt hinaus. Sein Ziel ist klar: Kunigunde wiederfinden.

Es folgt eine Odyssey, durch halb Europa, bis hinein in die arabischen Länder. Voltaire setzt seinen Figuren hierbei sehr zu. Nahezu jedes Leid, jedes Unglück, das einem zustoßen kann, widerfährt im Laufe der Handlung Candid, Kunigunde, Pangloß und all den anderen. Sie erleben die Welt, wie sie wirklich ist, fernab aller Utopien wie sie Pangloß beschwört. Die Menschen, auf die sie treffen, sind Mörder, Vergewaltiger, Diebe und Strolche, nahezu alle moralisch verkommen.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 21. Mai 2008
so die letzten Worte von Candide im längsten Roman von Voltaire. Candide gibt damit Antwort auf Pangloß' letzte - in Anbetracht der erlebten schlechten Umstände - ironischen Ausführungen über "die beste aller Welten", die soviel Überraschungen hervorbringt, wenn man sich nur hinter dem Ofen hervorwagt. 1759 kommt dieses Werk an die Öffentlichkeit, in einem Jahrhundert, das den 7-jährigen Krieg (1756-63) noch nicht beendet sieht, dem Lissabon (1755) durch Erdbeben und Feuer zum Opfer zu fallen droht und in dem die Fragen der Theologie und der Philosophie neu zu bestimmen sind. Naturwissenschaft und Empirie dominieren den Glauben hin zur Vernunft und doch scheint nur das wirklich, was auch Tatsache ist. ("Nur das, was man selbst erlebt hat, kann man verstehen.") Voltaire lässt seinen Helden Candide (wie auch Eichendorff seinen Taugenichts) durch die Welt sausen, Zufall und Notwendigkeit (als zureichender Grund nach Leibniz) steht allerorts Pate für die nächsten Wege und ganz beiläufig erkennt man die Wirren der Zeit in den unterschiedlichen und doch verflochtenen Kontinenten. Die Figuren sind wie in einem Marionettentheater aufgestellt, Voltaire lässt sie kommen und gehen, ganz nach belieben, der Tod kann diesen nun wirklich nichts. Über allem schwebt als helfende Hand und als begleitender Berater Pangloß, der große Philosoph aus dem frühen Westfalen, der gleichzeitig Erzieher von Candide war.
Voltaire beginnt hier vielleicht ohne Absicht den Weg der Aufklärung. Mit dem Erdbeben in Lissabon ist der Glaube an die Kirche nicht mehr gefestigt. Ein Totenmeer von über 30.000 Menschen lädt ein zum Zweifel und der Gedanke, die Vernunft und das Erfahrene zu priorisieren, nimmt beständig zu.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lissy Bennet am 17. August 2007
Voltaire, ein wirklich großer Name der Weltliteratur. Man zollt Ihm Respekt wie Goethe oder Shakespeare unabhänig davon ob man selbst schon etwas von Ihm gelesen hat. Dem wollte ich Abhilfe schaffen und endlich wissen ob Er die Verehrung verdient die Ihm zu teil wird. So bin ich also auf Candid gestoßen und bin mehr als begeistert. Candid kommt locker leicht daher und besticht durch eine ungezwungene Sprache sowie herrlich sarkastische Anspielungen, die sich durch das gesamte Werk ziehen. Eigentlich ist es eine einzige, große Komödie. Ich für meinen Teil kenne kein anderes Buch welches auf seine Art so urkomisch ist und dennoch unsere Gesellschaft in so unverschämter Weise karikiert. Einfach wunderbar
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 8. August 2010
Verifizierter Kauf
Voltaires "Candide" steht in der großen, in den letzten Jahrhunderten etwas schwächlichen, Tradition der "Trickster"-Geschichten, jener literarischen Gegenwelt zum Ernst der Helden-Epen, die in Rabelais, im "Simplicissimus" eines Grimmelshausen und, dem Geiste nach, in Boccaccios "Decamerone" zuvor schon würdige Vertreter kannte. Historisch betrachtet ist der "Candide" eine bitterböse, gallig-schwarzhumorige, auch für Menschen unseres Zeitalters ätzende, geradezu ammoniak-beißende, Kampfschrift gegen die These des deutschen Universalgelehrten Leibniz, dass der Mensch in der besten aller denkbaren Welten lebe. Der Aufklärer Voltaire, ganz und gar Realist und darum Anhänger einer Vernunft, welche die Verhältnisse - pragmatisch - Schritt für Schritt zu verbessern trachtet, entlarvt darin Leibniz These als eine, durch Wunschdenken und dem unreifen Bedürfnis nach Versöhnung mit der allzuschrecklichen Wirklichkeit geleitete, vorschnelle, gleichsam kopfgeborene Theodizee, - eine Selbsttäuschung zur Rettung jener diskreditierten Autorität (nämlich Gott), die aber gerettet werden muss, weil man sich selbst immer noch Rettung von ihr erhofft ---. Dagegen wirft Voltaire seinen Helden Candide, den unschuldigen Jüngling mit dem unerschütterlichen Glauben an das Gute, in ein Abenteuer, in dem sich eine Prüfung, eine grausame Katastrophe, böse Wendung; eine Unmenschlichkeit, Widerwärtigkeit, Widersinnigkeit an die andere Reiht.Lesen Sie weiter... ›
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