Um die nächste Wahl zu gewinnen und, nach Beendigung des kalten Krieges, wieder Waffen zu verkaufen, zetteln ein weinerlicher US-Präsident und ein unbarmherziger Geschäftsmann einen kalten Krieg mit Kanada an.
Doch die Bevölkerung an der Grenze nimmt die Sache etwas zu ernst und greift das Nachbarland auf tolpatschige, naive Weise an. Das ganze gipfelt darin, dass ein, vom Waffenlobbyisten, geplanter Raketenangriff auf Russland durch die "tapferen" amerikanischen Kämpfer mitten in Kanada in letzter Sekunde verhindert werden kann.
Michael Moore hat es geschafft, Korruption, Geld- und Machtgier zusammen mit dem blinden Patriotismus der (hier verblödeten) amerikanischen Bürger so zu verpacken, dass man sich vor lauter Lachen gar nicht der Ernsthaftigkeit des Themas bewusste wird.
Gespickt von beißendem Zynismus wird im Film so richtig im Klischee der amerikanischen Bevölkerung herumgeritten, wobei aber auch die Kanadier nicht verschont werden, die als lammfromme, naive und superkorrekte Hohlköpfe dargestellt werden.
Erstklassige Politsatire, besonders für Moore-Liebhaber und Anti-Amerikaner, aber auch als super Unterhaltung zum Ablachen für Jedermann bestens geeigent.