Beim "Campus-Spiel" geht es darum, den Nobelpreis zu erlangen. JedeR SpielerIn stellt eineN ProfessorIn dar, kann DoktorandInnen und PostdoktorandInnen einstellen, Geraete kaufen, Forschungsgelder einwerben, sich in Gremien waehlen lassen, Veroeffentlichungen schreiben - wie in der akademischen Forschung eben.
Amuesante Ereigniskarten, die vielerlei Gluecks- und Ungluecksfaelle beschreiben, geben dem Spiel eine gewisse Zufallskomponente, so dass es nicht nur auf trockener Strategie beruht. Strategie ist gefragt, z.B. wenn es darum geht, welcheR der Untergebenen diese Runde weiterbefoerdert wird, wofuer das Geld ausgegeben wird, oder wie bei Wahlen gestimmt wird, denn je nach Spielstand ist auch Wohlwollen / Kooperation der MitspielerInnen noetig.
Besonders fuer SpielerInnen, die selber Erfahrungen in der akademischen Forschungslandschaft haben, ist dieses Spiel sehr witzig. Ein Nachteil allerdings ist, dass es mehrere Stunden dauert, bis zum Ende zu spielen. Und wie bei so vielen Spielen ist es auch beim "Campus-Spiel" so, dass ein guter Start viele Vorteile verschafft bzw. ein Rueckstand kaum aufzuholen ist.
Die Aufmachung ist ansprechend, die Spielfiguren allerdings nur ausgestanzte Pappe mit Plastikstaendern.