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Der Campus. Audiobook. 3 Cassetten
 
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Der Campus. Audiobook. 3 Cassetten [Hörkassette]

Dietrich Schwanitz , Christian. Baumann
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Hörkassette
  • Verlag: Hoerverlag DHV Der GmbH (Oktober 2001)
  • ISBN-10: 389584473X
  • ISBN-13: 978-3895844737
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 11 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.144.408 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dietrich Schwanitz
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wellen der Entrüstung löste Dietrich Schwanitz, Professor für Englische Sprache und Kultur an der Universität Hamburg, in seinem beruflichen Umfeld nach Veröffentlichung seines Romanes aus. Auch die Presse befaßte sich ausgiebig mit dem Skandal, den der Akademiker mit seinen Enthüllungen ausgelöst hatte. Schwanitz hatte mit seiner Geschichte um Intrigen und sexuelle Belästigung an einer deutschen Universität einen Nerv getroffen. Bislang galten akademische Kreise als illustre und vor allem unantastbare Zirkel mit ungeschriebenen Regeln. Schwanitz brach sie.

1997 gab Schwanitz seine Professur aus gesundheitlichen Gründen auf. Sein Roman aber wurde zum Bestseller, der auch seinen Weg in die deutschen Kinos fand. Beim Hör-Verlag ist nun auch eine Kassettenversion des Bestsellers erschienen. Der Sprecher Christian Baumann liest die am Drehbuch orientierte Fassung des Romans und verkörpert alle darin vorkommenden Personen.

Hanno Hackmann ist Professor für Kultursoziologie an der Universität Hamburg. Er gilt als kompetent und integer. Einzig sein Verhältnis zu der Studentin Barbara Clauditz, genannt Babsi, wird ihm immer mehr zu einer Bedrohung. Kurzerhand entschließt er sich, ihr den Laufpaß zu geben. Babsi wünscht sich zum Abschied, nur noch ein einziges Mal mit ihm in seinem Arbeitszimmer schlafen zu dürfen. Hackmann läßt sich nicht zweimal bitten. Zur Freude der gaffenden Bauarbeiter, die mit Beifall skandieren.

Wie der Zufall es will, übernimmt Babsi die Rolle einer von einem Professor vergewaltigten Studentin in einer universitären Theateraufführung und bricht dort zusammen. Um ihrer Schauspielkarriere einen Schub zu geben, behauptet sie, tatsächlich von einem Hochschullehrer vergewaltigt worden zu sein. Eine Lawine von Nachforschungen, Intrigen, falschen Behauptungen und Bestechungen wird ausgelöst, die nicht mehr zu stoppen ist. Auf Hanno Hackmann, der als hoffnungsvoller Kandidat als Universitätspräsident galt, wird eine regelrechte Hexenjagd veranstaltet. Da Babsi bei ihm ihre Diplomarbeit schreiben wollte, gerät er bald in Verdacht.

Eine tragikomische Geschichte mit Enthüllungsfaktor inneruniversitärer Machenschaften. --Corinna S. Heyn

Kurzbeschreibung

Eine steile Karriere erwartet Hanno Hackmann, Professor an der Hamburger UniversitSt. Gerade will er sein VerhSltnis mit der Studentin Babsi beenden, sich auf seine Familie besinnen und sich um das Amt des UniversitStsprSsidenten bewerben. Da gerSt er unversehens in einen Sog von Intrigen: Babsi soll von einem Professor vergewaltigt worden sein. Presse, Frauenbeauftragte, Disziplinarvorsitzende und andere wittern ihre Chance im Kampf um Skandalmeldungen und Çmter ...

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31 Rezensionen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen He is the man, 24. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Campus: Roman (Taschenbuch)
Hanno Hackmann ist Professor am soziologischen Institut der Universität. Er hat wirklich alles was ein Herz nur begehrt kann; ein großes Haus, eine findige Tochter und eine übergeschnappte Ehefrau - wäre da nicht die Studentin namens Babara, die kurzgesagt die Rolle seiner Geliebten einnimmt. Als nun diese Geliebte in ihrer Theatergruppe zusammen bricht, gerät Hanno in ein dichtes Geflecht aus Intrigen und ein dunkler Teppich breitet sich über die Unsiversität aus. Leichte Klänge der 68er erschallen.

Also mal ehrlich, dieses Buch ist wirklich so schreiend komisch, dass es mir fast das Zwerchfell zerissen hätte. Ich lese seine Bücher gerne, weil sie meistens in verständlicher Sprache geschrieben sind. Für alle ist was dabei und dabei immer saftig gesellschaftskritisch, wie es überhaupt noch geht heutzutage. Dietrich Schwanitz nimmt jede Randgruppe auf süffisante und doch urkomische Weise sanft auf's Korn. Sogar die Bayern bleiben hier nicht verschont. Schwanitz bricht so, das geheimnisvolle Gehabe der Universitäten und deckt für den sterblichen Mopp auf, was in den Akademikerbüros doch immer so verborgen blieb. Es bleibt ein Buch in dem Schwanitz den Stoff zu einem netten Gesellschaftsroman verknotet. Eine nette Fibrille, aus der menschlichen Komödie und nach Art der Lindenstraße.

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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Realsatire über den Universitätsbetrieb, 4. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Campus: Roman (Taschenbuch)
Es ist schon einige Jahre her, dass ich dieses Buch erstmals gelesen habe. Gewiss, man darf sich fragen, was Schwanitz mit dieser "Universitätssatire" erreichen wollte. Der ganze Roman ist eine Kritik an Filz und Korruption Hamburger Universitätsprofessoren. De mortes nil nise bene - Schwanitz war gleichwohl von seinem gesamten Duktus her ein Unzufriedener mit dem Bestehenden - denken wir nur an sein Buch über Bildung.

Nach Schiller stellt die Satire die mangelbehaftete Wirklichkeit einem Ideal gegenüber. Schwanitz tut das in diesem Buch auf humorvolle Weise. Auch wenn manche Leser und Rezensenten sich an den Stereotypen stören, die Schwanitz hier über den Universitätsalltag produziert, dürfen wir davon ausgehen, dass immer ein Stückchen Realität in der Überzeichnung steckt.

Natürlich hat er als gelernter Anglist stilistisch ein wenig bei Autoren wie Kurt Vonnegut "gekupfert" und ist es kein Wunder, dass das ganze Buch von einem gewissen "englischen Humor" geprägt ist (ich könnte mir John Cleese sehr gut als Hanno Hackmann vorstellen).

Zwar weiß ich nicht, wie es heute an unseren Universitäten zugeht, doch für die 70er Jahre bin ich gerne bereit, jede eidesstattliche Erklärung abzugeben, dass die von Schwanitz beschriebenen und vom Leser belächelten Verhältnisse zumindest an einer anderen norddeutschen Universität durchaus Realität waren. Ich habe den Umgang und Untergang einiger Professoren mit deren Studentinnen "live" erleben dürfen. So mancher Schein wurde mit Tränen oder gar Dienstangeboten erkämpft. Auch die Intrigen unter den Kollegen waren teilweise unerträglich. Wer viel veröffentlichte war ein "Vielschreiber", wer wenig publizierte, war eine wissenschaftliche Null. Stellenbesetzungskommissionen knickten lange Jahre vor der Gleichstellungs- (früher "Frauen-") Beauftragten ein.

Und genau deshalb habe ich dieses Buch in vollen Zügen genießen können. Denn eine Untergattung der Satire ist die Realsatire. Und genau das ist Dieter Schwanitz mit diesem Werk gelungen.

Fazit: Gute Unterhaltung zum ansonsten ehrwürdigen Universitätsbetrieb.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eine Satire auf den Alltag an der Uni, 4. November 2010
Von 
Klemens Taplan (Ahaus) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Campus: Roman (Taschenbuch)
An der Uni braut sich was zusammen. Hanno Hackmann, Professor für Soziologie, ist in einen Skandal verwickelt. Er soll Studentin Barbara Clauditz vergewaltigt haben. Eine Kolonne Bauarbeiter hat ihn durch ein Fenster beobachtet. Aus einer Affäre wird ein Fall für den Staatsanwalt.

Dietrich Schwanitz beschreibt und überzeichnet die Verhältnisse an der Uni, wie es nur einem Insider möglich ist. Er kreiert eine Atmosphäre, die beim Lesen spürbar wird. Hierzu gehören markante Charaktere, gestelzte Dialoge und das Intrigenspiel in den Sitzungen verschiedener Ausschüsse. Es handelt sich um eine humorvolle Persiflage auf den Betrieb einer Universität.

Allerdings werden die Protagonisten dermaßen klischeehaft dargestellt, dass es schon ein wenig nervt. Das gilt für die Arbeiter, die Professoren, die Gleichstellungsbeauftragte, die Mitarbeiter der Presse, Hackmanns Ehefrau und letztlich auch für die Studenten. Das gelungene Ende der Geschichte entschädigt für diesen Mangel.
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