Als ein sagenumwobener Phantom-Ritter die Tafelrunde von König Artus bedroht, wagt es nur der junge und tapfere Knappe Gawain gegen ihn anzutreten. Er schlägt dem grünen Ritter mit dessen eigener Axt den Kopf ab. Zum Dank ernennt ihn Artus zum Ritter. Doch kurz vor seinem Dahinscheiden hatte der Bösewicht Gawain noch ein Rätsel aufgegeben, das dieser innerhalb eines Jahres lösen muss, oder er wird unweigerlich sterben. Auf der Suche nach der Antwort besteht Gawain mit einem Knappen fortan manch lebensgefährliches Abenteuer.
Dieser verworrene Film ist eine vor Logikfehlern strotzende, mit ungewollt komischen Action-Szenen zusammengeschusterte Variante der Tafelrunde - über die ganze Laufzeit ohne große Höhepunkte, vieles ist einfach nur zum "Totlachen".
Das titelgebende "goldene Schwert" taucht in keiner Filmszene auf...
Statt dessen gibt es klamaukartige Schwertkämpfe à la "Bud Spencer im Mittelalter", Tricks und Effekte langweilen auf die Dauer nur - und, falls es den einen oder anderen Zuschauer interessiert, erfährt dieser, wie die Ritter in ihren Rüstungen zum Wasser lassen kommen. Spaßig...
Alles in allem ein verzichtbares Fantasy-Abenteuer mit großen Darsteller-Namen: Sean Connery als grüner Ritter ihn ungewohntem Kostüm wie von einem fernen Planeten, Miles O`Keeffe gibt den Gawain mit Rauschgold-Frisur, Trevor Howard ist nur in der kurzen Anfangsszene als alternder König Artus zu sehen und Peter Cushing lässt sich als würdevolle Eminenz mit drolliger Mütze in einer Sänfte umhertragen. Bild und Ton des Streifens von 1984 sind gut digital restauriert. Als Extras gibt es lediglich den englischen Trailer und eine Bildergalerie.