Sie setzten sich in den Sessel und fangen nach kurzer Zeit lauthals an zu lachen. Ihre Familie wird sie für verrückt halten. Doch Sie sind schon längst nicht mehr ansprechbar.
Mickey Mouse und Donald Duck bleiben auf der Strecke.
Watterson schafft den Sprung zwischen kindlichem Spaß und Erwachsenem Anspruch. Er nutzt seine Comics, um mit Klischees und schlechten Angewohnheiten der Gesellschaft aufzuräumen. Doch der Humor bleibt keine Sekunde auf der Strecke.
Brillante Zeichnungen, obwohl viele Seiten nur in schwarz-weiß gehalten sind, begeistern den Leser sofort.
Watterson's lässt den Leser eintauschen in die blühende Phantasie des kleinen Jungen Calvin, der seinen Freund,den Plüschtiger Hobbes, zum Leben erweckt. Der Leser begleitet Calvin, als Raumfahrer Spiff, bei wilden Abenteuer in fernen Galaxien oder bei einem Ritt auf einem Dinosaurier, auch alle anderen Lebenssituationen begegnet der kleine Junge ähnlich.
Calvins Flucht aus dem Alltag erreicht den Leser gleichermaßen.
Deutlich kann man erkennen, dass Watterson sich im Laufe der Jahre entwickelt hat, und mit ihm seine beiden Protagonisten. Aus diesem Grunde kann „Was sabbert da unter dem Bett" nicht ganz mit den letzten Bändern mithalten. Doch wer einmal von den Comics begeistert ist der kommt so schnell nicht wieder los und der freut sich umso mehr zu den Anfängen der Geschichten zurückzukehren