Wer Solinski mit y schreibt (S.61, der im übrigen die Geschichte der Reitkunst viel spannender und ausführlicher in seinem Buch "Reiten, Reiter, Reiterei" beschreibt), Holger Finke, anstatt richtig Holga Finken (S.174; den ich live erleben durfte und der einer der wenigen bei dem damaligen Bundeschampionat war, der NICHT in der M-Dressur auf Trense in arge Schwulitäten kam wie die meisten anderen *ziehundzergelwennauchmöglichstheimlich*, und der für meine Begriffe bei diesem Auftritt sehr schonend ritt) und dann noch grobe Fehler macht "Dazu ein Fallbeispiel aus einer einer Unterrichtsstunde" (S. 179), den kann ich zumindest journalistisch schonmal nicht ernst nehmen.
Geht man dann noch auf ihre Seite und schaut sich die Bilder von Frau Zich an, von einem ungenügendem Sitz, mit links runterhängender Schulter und eingeknickter Hüfte (und dazu gerne passenderweise ein Pferd, das sich nach links verwirft) und Trabphasen mit Standbeinen, die nicht, wie es sein sollte, parallel stehen und eindeutig Tendenzen "auf der Vorhand" zeigen, sowie des öfteren Pferde mit Köpfen hinter der Senkrechte (etwas, was sie in ihrem EIGENEN BUCH anprangert!), braucht sich um die Ernsthaftigkeit dieses Buches wirklich keine Gedanken mehr zu machen. Oberflächlich, ungenügend, ohne wirkliches theoretisches Hintergrundwissen, alles nur "angekratzt" und mit teilweisen absurden Theorien (Pferd mit Möbelstück verglichen, S. 153)
Von einer "erfolgreichen Ausbilderin" hätte ich mehr erwartet.
Wer sich ernsthaft mit klassischer Reitkunst beschäftigen will, der greift auf die bewährten Klassiker wie Seunig, Steinbrecht etc. zurück.