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Callgirl: Meine lukrative Exkursion in das älteste Gewerbe der Welt
 
 

Callgirl: Meine lukrative Exkursion in das älteste Gewerbe der Welt [Kindle Edition]

Jeannette Angell , Maren Klostermann
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ehrlich, trocken, voller Gefühl und voller Schmerz erzählt." (WamS )

Kurzbeschreibung

Jeannette Angell führt ein aufregendes Doppelleben. Tagsüber ist sie Uni-Dozentin, nachts Callgirl. Beide Rollen erfüllt sie gleichermaßen mit Leidenschaft und Engagement. Zwei Lebenswelten, eine einmalige Geschichte.


Produktinformation


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Jeannette L. Angell
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Kundenrezensionen

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64 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leser
Format:Taschenbuch
Die meisten Leute treffen die Entscheidung, welchen Beruf sie ausüben möchten, auf die folgende Weise: 'Ich brauche Geld, also muß ich Geld verdienen. Was kann ich gut und wie verdiene ich damit am besten?' Wenn sie Glück haben, machen sie das, womit sie ihr Geld verdienen, auch noch gerne. Und genau so entscheidet sich auch Jeannette Angell für ihren Zweitjob. Und genau so wie für einen Buchhalter, Verkäufer oder Lehrer der Job ein Job ist, so ist auch für Jeannette die Arbeit als Callgirl genau das - ein Job mit Höhen und Tiefen. Jeannette berichtet in „Callgirl" offen und ehrlich über einen Job, der für die meisten Menschen etwas Anrüchiges, Unmoralisches hat. (Dabei stellt sich die Frage, warum eine Gellschaft sich das Recht nimmt, über Moral zu urteilen, wenn in ihr junge Mütter und hochqualifizierte Frauen leichthin ins finanzielle Abseits gestoßen werden, skrupellose Manager unzählige Menschen ihrer Arbeit und Altervorsorge berauben und Politiker für die eigene Machtgier Menschenleben opfern). Wer Vorurteile über Prostitution hat, wird sich ihnen in diesem Buch stellen müssen und sie hoffentlich revidieren. Jeannette spricht die gängigen Voruteile an und stellt ihnen kluge und wohlfundierte Argumente entgegen.Hier schreibt eine Frau, die nicht nur akademische sondern auch menschliche Intelligenz besitzt und sie räumt auf überzeugende und sympathische Weise mit einer Menge Klischees auf.

Das Buch beginnt mit der Entscheidung Jeannettes, als Callgirl zu arbeiten. Keine Entscheidung, die leichthin getroffen wird. Jeannette bietet einen ehrlichen und offenen Einblick in ihre Situation und ihre Gedanken und beides ist für den Leser voll nachvollziehbar. Im Laufe des Buches erfahren wir von ihren Erlebnissen im Callgirl-Geschäft - von fast liebenswerten Kunden, von denen, die man schnell wieder vergißt und von den ganz scheußlichen. Jeannette berichtet mitreißend, es ist nicht leicht, sich von diesem Buch zu lösen und ich habe es in nicht mal zwei Tagen mit größtem Interesse verschlungen. Es gibt keine schamhaften Umschreibungen von Situationen, die Ausdrucksweise ist offen und direkt und über manchen ausgefallenen Kundenwunsch habe ich schon mal überrascht den Kopf geschüttelt. Jeannette erzählt uns alles und der Leser hat teil an ihrem Leben und erhascht einen Einblick in eine Welt, die vielen von uns völlig unbekannt sein wird - die verschiedenen Aufträge, die menschlichen Enttäuschungen, der Zusammenhalt der Frauen untereinander, das Doppelleben als Universitätsdozentin bei Tag und Callgirl bei Nacht, die Drogenerfahrungen und der Verfall einer Freundin, den Jeannette verzweifelt beobachten muß.

In „Callgirl" wird die Prostitution weder glorifiziert noch verdammt, Jeanette weist auch ausdrücklich darauf hin, daß sie hier von einem Einzelschicksal berichtet und ihre Geschichte natürlich nicht allgemeingültig ist. Eine abschließende Literaturliste macht es dem Leser leicht, weitere Informationen über Prostitution zu erlangen. Man merkt - hier geht es nicht nur darum, eine Geschichte zu erzählen, sondern auch darum, die Menschen aufzuklären und mit ihren Vorurteilen zu konfrontrieren - allerdings ohne erhobenen Zeigefinger. Es ist nicht schwer zu erahnen, daß Jeannette auch in ihrem Beruf als Dozentin hervorragend ist, denn sie vermittelt Wissen auf unterhaltsame und einprägsame Art.

Man fühlt mit Jeannette, vor allem wenn wieder einmal ein Mensch sie enttäuscht hat. Normalerweise finde ich Ich-Erzähler oft wenig sympathisch, zu oft nimmt Selbstmitleid oder Selbstgerechtigkeit überhand. Jeannette aber ist durchweg sympathisch, vor allem weil man merkt, daß sie ehrlich ist und zudem auch selbstkritisch. Mit trockenen humorvollen Bemerkungen betrachtet sie ihr Verhalten, man kann über ihren Humor lachen und nur einige Seiten später stehen einem die Tränen in den Augen, wenn sie eine der traurigen Facetten ihres Lebens darstellt - auch hier stets ehrlich und ohne Selbstmitleid. Diese Ehrlichkeit, gepaart mit einer stets spannenden Geschichte und dem hervorragenden Schreibstil, machen dieses Buch zu einem, welches man hungrig verschlingt und welches einem auch nach dem Lesen nicht mehr aus dem Kopf geht.

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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wohliges Schaudern 5. September 2004
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dr. Jeannette Angell beginnt ihr Buch mit der Äußerung, daß es Männern in ein wohliges Schaudern versetzt, wenn sie vom Thema Prostitution hören. Zweifellos hat dieses Thema etwas Faszinierendes. Sex sells. Angells Buch ist allerdings weder Pornographie noch erotische Literatur, sondern ein Tatsachenbericht. Eines ganz eindeutig sehr subjektiven Berichts, von den drei Jahren, in denen die Autorin tagsüber als College-Lehrerin arbeitete und abends für einen Begleitservice als Callgirl gearbeitet hat. Mehrfach betont Angell, daß die Tätigkeit als Callgirl nicht mit anderen Ausprägungen der Prostitution, etwa dem Straßenstrich der Drogensüchtigen zu vergleichen ist. Gezwungen wurde die Autorin nicht, sie prostituierte sich, um ihre Schulden abzubezahlen. Ihr Freund hatte sie gerade verlassen und ihr gemeinsames Konto geplündert. Auch ihre schlecht bezahlte Teilzeitstelle am College brachte ihr nicht genug Geld ein. Das sind dann zwei Motive, die sich durch das 386-seitige Buch ziehen: Anschaffen um Geld zu verdienen und schlechte Erfahrungen mit Männern. Es liest sich sehr flüssig! Manches ist leider etwas platt, die Beschreibungen des Verkehrs mit den Kunden ist ziemlich vulgär und manche Äußerungen der promovierten Anthropologin wirken erschreckend schlicht, für eine Frau, die ständig ihre überdurchschnittliche Bildung und Intelligenz hervorhebt. Wie gesagt, das Buch ist sehr subjektiv. Was mich trotzdem störte ist, daß ein wesentliches Argument, das gegen die Prostitution spricht, völlig ausgeblendet wird, nämlich die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten. Die Gefahr sich mit AIDS zu identifizieren wird nicht mal in einem Nebensatz angedeutet. Und das obwohl Jeannette Angell auch über Vergewaltigungen durch ihre Kunden schreibt. Absolut nicht verschwiegen wird die Gefahr des Drogenkonsums, dem die Huren ständig ausgesetzt sind. Sie beschreibt sehr ergreifend und abschreckend den Abstieg einer Kollegin und Freundin, die mit Crack Selbstmord auf Raten verübte und dabei ihr gesamtes Umfeld, inklusive Angell, mit in den Abgrund zog. Die Schilderungen des College-Alltags wechseln sich mit den Erlebnissen als Hure ab, so zieht es sich durch das ganze Buch. Das wird aber nicht langweilig. Mir gefielen die Beschreibungen des Privatlebens und der Erfahrungen mit dem amerikanischen Hochschulwesen fast besser als die, im Grunde genommen doch immer gleichen, Schilderungen des Geschlechtsverkehrs. Französisch, Dreier, Fesseln, Fetische - es gibt nichts zu erfahren, was man nicht auch jede Woche bei „Wa(h)re Liebe", in einem Herrenmagazin oder unzähligen anderen Quellen entnehmen kann. Keine Überraschungen auf der Seite, es sei denn der Leser ist extrem prüde. Dann sollte er ohnehin die Finger von dieser Lektüre lassen. Wer etwa extrem bibeltreu lebt, den wird Jeannette Angell sicherlich nicht davon überzeugen können, die Prostitution als ganz normalen Beruf zu betrachten. Das aber ist der Autorin ganz eindeutig ein starkes Anliegen. Warum sind Freier normal und Huren unnormal? Sie sind eben Beide normal! Das ist die Aussage des Buches.
„Callgirl" von Jeannette Angell ist ein gut geschriebenes und informatives Buch, mit ausführlichen Schilderungen des Callgirl-Alltags. Frauen, die freiwillig zu Huren werden, tun dies um schnell viel Geld zu verdienen. Die Zeit dafür ist kurz. Wer das nicht berücksichtigt, sich an ein Leben in Luxus und mit Drogen gewöhnt, kann durch die Prostitution ins Elend gestürzt werden. Angell zeigt beide Seiten der Medaille. Ihr größter Verdienst ist, daß sie dem Leser klarmacht, daß Huren zuallererst Menschen sind und keine verkommenen, nymphomanen Hexen. Ein Buch das mit Vorurteilen aufräumt und den Weg für einen sachlichen Umgang mit der Prostitution ebnet.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wohliges Schaudern 29. August 2004
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dr. Jeannette Angell beginnt ihr Buch mit der Äußerung, daß es Männern in ein wohliges Schaudern versetzt, wenn sie vom Thema Prostitution hören. Zweifellos hat dieses Thema etwas Faszinierendes. Sex sells. Angells Buch ist allerdings weder Pornographie noch erotische Literatur, sondern ein Tatsachenbericht. Eines ganz eindeutig sehr subjektiven Berichts, von den drei Jahren, in denen die Autorin tagsüber als College-Lehrerin arbeitete und abends für einen Begleitservice als Callgirl gearbeitet hat. Mehrfach betont Angell, daß die Tätigkeit als Callgirl nicht mit anderen Ausprägungen der Prostitution, etwa dem Straßenstrich der Drogensüchtigen zu vergleichen ist. Gezwungen wurde die Autorin nicht, sie prostituierte sich, um ihre Schulden abzubezahlen. Ihr Freund hatte sie gerade verlassen und ihr gemeinsames Konto geplündert. Auch ihre schlecht bezahlte Teilzeitstelle am College brachte ihr nicht genug Geld ein. Das sind dann zwei Motive, die sich durch das 386-seitige Buch ziehen: Anschaffen um Geld zu verdienen und schlechte Erfahrungen mit Männern. Es liest sich sehr flüssig! Manches ist leider etwas platt, die Beschreibungen des Verkehrs mit den Kunden ist ziemlich vulgär und manche Äußerungen der promovierten Anthropologin wirken erschreckend schlicht, für eine Frau, die ständig ihre überdurchschnittliche Bildung und Intelligenz hervorhebt. Wie gesagt, das Buch ist sehr subjektiv. Was mich trotzdem störte ist, daß ein wesentliches Argument, das gegen die Prostitution spricht, völlig ausgeblendet wird, nämlich die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten. Die Gefahr sich mit AIDS zu identifizieren wird nicht mal in einem Nebensatz angedeutet. Und das obwohl Jeannette Angell auch über Vergewaltigungen durch ihre Kunden schreibt. Absolut nicht verschwiegen wird die Gefahr des Drogenkonsums, dem die Huren ständig ausgesetzt sind. Sie beschreibt sehr ergreifend und abschreckend den Abstieg einer Kollegin und Freundin, die mit Crack Selbstmord auf Raten verübte und dabei ihr gesamtes Umfeld, inklusive Angell, mit in den Abgrund zog. Die Schilderungen des College-Alltags wechseln sich mit den Erlebnissen als Hure ab, so zieht es sich durch das ganze Buch. Das wird aber nicht langweilig. Mir gefielen die Beschreibungen des Privatlebens und der Erfahrungen mit dem amerikanischen Hochschulwesen fast besser als die, im Grunde genommen doch immer gleichen, Schilderungen des Geschlechtsverkehrs. Französisch, Dreier, Fesseln, Fetische - es gibt nichts zu erfahren, was man nicht auch jede Woche bei „Wa(h)re Liebe", in einem Herrenmagazin oder unzähligen anderen Quellen entnehmen kann. Keine Überraschungen auf der Seite, es sei denn der Leser ist extrem prüde. Dann sollte er ohnehin die Finger von dieser Lektüre lassen. Wer etwa extrem bibeltreu lebt, den wird Jeannette Angell sicherlich nicht davon überzeugen können, die Prostitution als ganz normalen Beruf zu betrachten. Das aber ist der Autorin ganz eindeutig ein starkes Anliegen. Warum sind Freier normal und Huren unnormal? Sie sind eben Beide normal! Das ist die Aussage des Buches.

„Callgirl" von Jeannette Angell ist ein gut geschriebenes und informatives Buch, mit ausführlichen Schilderungen des Callgirl-Alltags. Frauen, die freiwillig zu Huren werden, tun dies um schnell viel Geld zu verdienen. Die Zeit dafür ist kurz. Wer das nicht berücksichtigt, sich an ein Leben in Luxus und mit Drogen gewöhnt, kann durch die Prostitution ins Elend gestürzt werden. Angell zeigt beide Seiten der Medaille. Ihr größter Verdienst ist, daß sie dem Leser klarmacht, daß Huren zuallererst Menschen sind und keine verkommenen, nymphomanen Hexen. Ein Buch das mit Vorurteilen aufräumt und den Weg für einen sachlichen Umgang mit der Prostitution ebnet.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Interessant
Man erfährt während des Lesens eine neue völlig neue Betrachtungsweise dieses pikanten Themas und kann sich streckenweise gut in die Person - das Callgirl - hinein... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Karin Reiche veröffentlicht
Politisch, spannend und glaubwürdig
Es war wirklich eine Lust, er solch intelligenten und schreibfähigen Frau "zuzuhören".
War ich über weite Strecken des Buches nicht sicher, ob die Autorin... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Susa B. veröffentlicht
Empfehlenswert
Was passiert, wenn eine Uni-Professorin unter Geldnot leidet und keinen Ausweg mehr sieht, erfahren wir schwungvoll erzählt und mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von TheDennis veröffentlicht
Eine Geschichte im ältesten Gewerbe der Welt
Unidozentin, vom Partner verlassen und die Rechnungen stapeln sich ins unermessliche. Jeannette steht kurz vor dem absoluten finanziellen Ruin. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Kristin Friedrich veröffentlicht
ganz okay
interessante biographie
leichte lektüre
ein paar langweilige passagen aber ansonsten ganz okay !
Veröffentlicht am 29. Dezember 2009 von K. Sheila
Überraschend gut!
Ich bin eher ein Fan von Sachbüchern oder Humorvollem. Hier hatte mich der Klappentext neugierig gemacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2009 von Carolus Fredericus
spannende Ansichten aus einem faszinierenden Millieu
..ich finde ja sowieso die Geschichten von Frauen immer spannender als ausgesprochene Männer-Literatur mit ihren vorhersehbaren Geschichten, aber dieses Buch ist mehr als sein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2009 von Curly Biggelow
naja
Habe dieses Buch bei meiner Freundin gefunden und zu Lesen begonnen, da ich das Thema nicht uninteressant fand. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2008 von JS
Fragwürdig glaubhaft - treffend realistisch
Keine detaillierten Beschreibungen des "Jobs", Voyeure dürften enttäuscht sein. Ebenso ist es nicht als soziologische Fallstudie zu sehen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2007 von nessielein
Ein Blick über das Erotische hinaus..
Als ich das Buch bestellte, dachte ich eine Beschreibung des "Gewerbes" zu lesen. Aber ich fand es auch auf eine andere Form wiedergegeben, die mich angenehm überraschte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2007 von Falk Giese
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