INTRO
"Jaaa! Nimm mich, zerstöre mich und begrabe mich inmitten eines Gitarrenriffs. Würgorianische Klänge sollen mein Ableben begleiten." Mein Gott, wie derb können die PHANTOMS OF FUTURE eigentlich noch werden? Die Gitarren schneiden einem die Kehle durch und fallen über den nächsten her, während der Gesang die Augen der Opfer zu einer Halskette aufreiht. Es ist ganz klar, diese Platte wird viele Verehrer finden! Nein, dies ist ernst gemeint. Ich glaube, es gibt eine Vielzahl an Leuten, die sowohl den erschlagenden Gitarrenwahnsinn als auch den gnadenlosen Gesang lieben werden. Wie aber erzähl' ich es dem Leser? Nicht, daß ich auf diese Art von melodischem Nervenzusammenbruch stehe, ihrem Reiz aber kann auch ich mich nicht entziehen. Dabei sind einige Stücke wirklich widerlich. Andere aber, "Jack In The Box" zum Beispiel, haben was. Da wird Folk mit Wave und klassischem Rock vermischt und erinnert an IGGY POP. Anderes wiederum gibt mir das Gefühl, eine der schönen Balladen von BAP zu hören - wer jetzt aufschreit, der soll den ersten Stein werfen. "Sun" ist so ein Stück, zumindest solange die akustische Gitarre erklingt. Ansonsten aber besteht die Gefahr, sich vor Begeisterung in den Satan zu verwandeln. Eine Rock-Oper für den abgefahrenen Geschmack, in der "Around The World" zu bestechen weiß!
Manfred Thomaser / Intro - Musik & so
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Stereoplay
Beim Dortmunder Quartett Phantoms Of Future kollidiert Dark-Wave mit Hardcore und Pop: "Call Of The Wild".
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