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Caligulas Rache
 
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Caligulas Rache [Broschiert]

Ingo Gach
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 410 Seiten
  • Verlag: Grafit; Auflage: 1., Aufl. (15. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894256028
  • ISBN-13: 978-3894256029
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 221.016 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ingo Gach
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im römisch besetzten Colonia wird ein Quaestor bestialisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden, schließlich steckt der Dolch des freigelassenen Sklaven Walraban im Leib des ungeliebten Steuereintreibers. Einzig der junge Germane Rainolf glaubt nicht, dass sein Freund der Täter ist, denn Walraban konnte ihm kurz vor seiner Verhaftung noch erzählen, dass ihm vermutlich zwei Tenkterer die Waffe gestohlen haben. Mithilfe der attraktiven Tochter des römischen Prokonsuls folgt Rainolf den Spuren der beiden Barbaren. Nicht ahnend, dass er dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie in große Gefahr bringt. Als er trotz aller Widrigkeiten schließlich einen Tenkterer stellen kann, liegt der im Sterben. Seine letzten Worte sind: »Caligulas Rache wird euch vernichten.« Was soll das bedeuten? Woher kennt überhaupt ein ungebildeter Krieger den Namen Caligula? Den Namen des grausamen römischen Kaisers, der schon seit vielen Jahrzehnten tot ist?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ich habe das Buch eigentlich nur weitergelesen, weil ich als geschichtlich interessierter Kölner die historischen Hinweise sehr zu schätzen weiß. Als Romanliebhaber war ich allerdings enttäuscht, da der Sprachstil mir zu monoton und einfallslos ist und die Charaktere eher oberflächlich dargestellt werden. Wer Wert auf einen abwechslungsreichen oder einfach nur professionellen Schreibstil legt und sich nicht besonders für das alte Köln interessiert, sollte wohl die Finger davon lassen. Interessierte oder jüngere Leser könnten jedoch mit dem einfachen Stil zufrieden sein.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kritik Caligulas Rache 26. Mai 2006
Von amica
Format:Broschiert
"Caligulas Rache" ist einer der spannendsten historischen Krimis, die ich je gelesen habe. Nicht nur die Handlung ist raffiniert aufgebaut, sondern auch die geschichtlichen Hintergründe sind hervorragend recherchiert. Dabei ist der Plot auch durch eine gehörige Portion Witz und Humor gewürzt, der sich vor allem durch die Konstellation zwischen Germanen und Römern als "cultural clash" ergibt.

Der Protagonist Rainolf erweist sich rasch als sympathische Figur, da er kein Schwert schwingender wilder Krieger ist, sondern ein eher sensibler, intelligenter junger Mann, der durch Zufall in eine Mordintrige verstrickt wird. Rainolf setzt der rohen Gewalt seinen Intellekt entgegen und erobert dabei -eher unbeabsichtigt - das Herz einer jungen Römerin. Immer wieder bekommt er es mit vermeintlich stärkeren Gegnern zu tun, die er aber mit Cleverness und einer gewissen Hartnäckigkeit austricksen kann. Im Laufe der Handlung wächst der "Detektiv" an seiner Aufgabe. Er entwickelt sich von einem unbedarften Jüngling zu einem scharfsinnigen Akteur. Der Fall spitzt sich immer weiter zu, bis Rainolf im Finale selbst in höchste Lebensgefahr gerät...

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, mit Rainolf zusammen durch das alte Colonia zu streifen (die Handlung findet im Jahre 123 n.Chr.statt). Ich habe mehr gelernt als in der Schule im trockenen Geschichtsunterricht. Wer weiß denn schon, dass Köln damals bereits 20.000 Einwohner zählte, die bedeutendste Handelsmetropole nördlich der Alpen war und auch der wichtigste Hersteller für Glaswaren im gesamten römischen Imperium? Es ist wirklich beeindruckend, was Ingo Gach alles in 410 Seiten hineingepackt bekommen hat und dennoch Atem beraubend spannend bis zum Schluss erzählt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
123 n. Chr. Der 21 jährige Rainolf wächst als Sohn eines Händlers im Trier auf. Er führt ein behütetes ruhiges Leben, das ihn ein wenig faul gemacht hat. Er schläft gerne lang und treibt seinen Vater damit in den Wahnsinn.
Eines Tages wird der trierer Quaestor mit einem Messer Walrabans, dem Freigelassenen seines Vaters und Rainolfs väterlicher Freund, erstochen. Reinolf beschließt Walrabans Unschuld zu beweisen. Walraban jedoch ist Batavier, schlimmer noch ein adliger Batavier, und somit per se ein Feind des Reiches. Sein Tod scheint beschlossener Sache.
Rainolf stößt schon bald auf die Spur zweier Tenkterer, eines feindlichen Germanenstammes, die den Mord begangen haben. Doch immer, wenn Rainolf glaubt eine Spur oder einen Beweis gefunden zu haben, vernichtet jemand diese Hinweise und bringt alle Zeugen zum schweigen.
Eine große Hilfe ist ihm bei seiner Suche nach der Wahrheit die Tochter des Stadthalters, Julia. Julia ist schön, clever und unabhängig und verdreht Rainolf den Kopf. Ein Germane und eine adlige Römerin jedoch haben keine gemeinsame Zukunft.

Die Motivation, warum Rainolf anfängt zu ermitteln ist sehr gut und auch glaubhaft. Zu Beginn stellt sich Rainolf an wie ein richtiger Anfänger und macht fast alle Fehler, die man als Ermittler machen kann. Er ist sogar so unvorsichtig bei seinen Ermittlungen seinen richtigen Namen zu nennen, und so seine Familie in Gefahr zu bringen. Aber woher soll er das auch wissen, er war bisher von Beruf Sohn. Im Laufe der Ermittlungen lernt Rainolf jedoch rasch dazu, wird aber nie zu einem schwertschwingenden Helden, sondern zu einem intelligenten Ermittler mit Köpfchen.
Diesen Fall kann nur ein Einheimischer lösen, ein römischer Ermittler hätte keine Chance die Informationen zu bekommen, die Rainolf bekommt. Dies ist ebenfalls eine wichtige Legitimation warum Rainolf ermittelt, und dass er ihm auch tatsächlich gelingt das Rätsel immer weiter zu lösen.
Rainolf ist ein ungewöhnlicher Ermittler. Die üblichen Ermittler in antiken Rom, wie Marcus Didius Falco, sind meist Berufsschnüffler wie die modernen Detektive, auch wenn ihr Berufsstand alles andere als angesehen war. Rainolf ist einfach nur ein junger Germane, der seinem väterlichen Freund helfen will. Er hat keinerlei Qualifikationen und kann nicht einmal mit einem Schwert umgehen.
Der Autor bedient sich der heute gebräuchlichen, normalen Sprache ohne wie es oft passiert in eine antiquierte, mittelalterlich anmutende Sprache abzurutschen, was angenehm zu lesen ist.
Der Fall ist sehr logisch aufgebaut. Rainolf zieht dieselben Schlüsse wie der Leser, nur ein bisschen später. Er zieht aus diesen Schlüssen die logischen Konsequenzen und macht weiter. Diese Folge an Fakten ergibt sich natürlich und logisch und nichts wirkt konstruiert, kein Deus Ex machina und der Fall entwickelt sich logisch und nachvollziehbar ohne Gedankensprünge. So ein solider Aufbau kommt wirklich selten vor und noch seltener gelingt es Autoren einen Krimi derartig logisch aufzubauen und ihren Leser ernst zu nehmen ohne Fakten vorzuenthalten oder einen Deus Ex machina zu Erzeugung eines Überraschungsmomentes zu erzeugen.
Dabei kommt der Humor natürlich auch in diesem Buch nicht zu kurz. So erlaubt sich der Autor einige nette Seitenhiebe, zum einen indem Hadumar Visionen vom modernen Köln oder zumindest von Kölner Dom hat. Zum anderen wird mit Vorurteilen gespielt. So behauptet Rainolf z. Bsp. dass er selbstverständlich auch blond sei, aber weil die Germanen sich so selten wuschen, würde der Schmutz schließlich die Haare braun färben.

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite macht dieses Buch Lust mehr von Rainolf und seiner Zukunft und vor allem von seiner Beziehung zu Julia zu lesen. Für mich der deutsche Marcus Didius Falco, denn es gibt mehr als eine Parallelen. Er gehobene Unterschicht, sie adlig. Er bezieht bei seinen Recherchen Prügel und sie ist der denkende Kopf.
www.literaturreport.com
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