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Caligula
 
 
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Caligula [Gebundene Ausgabe]

Aloys Winterling
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 210 Seiten
  • Verlag: Beck C. H.; Auflage: 3 (21. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406502067
  • ISBN-13: 978-3406502064
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 530.172 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.2003
Uwe Walter ist begeistert von diesem "analytisch glasklaren" Buch. Seine Lektüre sei "ein reines intellektuelles Vergnügen". Und auch das zentrale neue Ergebnis des Buches hat den Rezensenten überzeugt. Von dem Bild Caligulas als eines "irrationalen Monsters" mit "pathologischem Caesarenwahn", das die interessierte Nachwelt sich von diesem römischen Kaiser gemacht habe -- nach Winterlings "subtiler und vor allem konstruktiver Quellenkritik" bleibe von all dem "nichts übrig". Zugleich werde die Epoche der römischen Kaiser dadurch nicht rosiger: "Die Monstrosität war viel schlimmer, weil sie im System steckte und nur von außerordentlich begabten Akteuren und unter sehr günstigen Umständen neutralisiert werden konnte." Winterling habe, lobt Walter, die "systemimmanente Doppelbödigkeit, ja Paradoxie" der von Augustus stammenden Konstruktion des römischen Kaisertums offengelegt: "Die Senatoren hatten so zu handeln, als besäßen sie eine Macht, die sie in Wirklichkeit nicht hatten, der Kaiser musste so mit ihnen umgehen, als stünden sie grundsätzlich auf gleicher Augenhöhe mit ihm." Das "Unerhörte", was Caligula von allen anderen Kaisern unterschied, wäre, so fasst der Rezensent Winterlings Darstellung zusammen, dann allein darin zu sehen, dass er dieses Paradox in einer Krisensituation offengelegt habe. Und "usurpiert" der allmächtige Kaiser die Rolle des Hofnarren, schließt Walter seine Rezension, "wird es für alle Beteiligten hochgradig gefährlich."

© Perlentaucher Medien GmbH

Klappentext

»Dass Verleumdung im Spiel sein musste, argwöhnten Historiker längst. Doch damit war Aloys Winterling, Professor für antike Geschichte in Freiburg, nicht zufrieden. So rollte er den Fall Caligula noch einmal ganz neu auf - mit überzeugendem Resultat.«
Der Spiegel

»Die Lektüre dieses analytisch glasklaren Buches ist ein reines intellektuelles Vergnügen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Winterlings brillantes Porträt des jungen Kaisers ist zugleich eine spannende Lektion in althistorischer Quellenkritik, die Caligula von dem Vorwurf des »Cäsarenwahns«, den ihm hasserfüllte antike Autoren anhängten, überzeugend rehabilitiert. Seinen scheinbar planlosen, aberwitzigen Handlungen wird ein Sinn gegeben: die Zerstörung der aristokratischen Gesellschaft. Aus dem vermeintlich verrückten Ungeheuer wird ein rational handelnder Zyniker der Macht.«
Die Zeit -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Biographie fasst die Forschungsergebnisse seit 1903, als erstmals ein deutscher Professor erklärte, Caligula sei nicht irre gewesen, zusammen und stellt uns einen skrupellosen, aber intelligenten Machtmenschen vor, der die politischen Verhältnisse in Rom und die Schwächen der senatorischen Oberschicht gnadenlos ausnutzte. Dass er dabei wirklich glaubte, ein Gott zu sein und den ägyptischen Pharaonen nacheiferte, bestreitet Professor Winterling, obwohl es genügend Hinweise für eine solche Überzeugung des Kaisers gibt. Das Buch sollte ein Muss für jeden an römischer Geschichte Interessierten sein. Aber Vorsicht: Es ist sehr knapp geschrieben, eben vom Fachmann, und der Laie sollte schon ein wenig Ahnung von römischer Geschichte und Politik haben, denn hier werden wesentliche Namen, Daten und Ereignisse als bekannt vorausgesetzt. Wer allerdings sex-n-crime à la "Gladiator" oder "Imperator des Schreckens" erwartet, sollte sich das Geld allerdings sparen, denn diese Erwartungshaltung wird bitter enttäuscht.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor Aloys Winterling, Professor für alte Geschichte und Historische Anthropologie in Freiburg, versucht in seinem Buch 'Caligula ' Eine Biografie' unter Interpretation verschiedener zeitgenössischer Quellen das Leben des römischen Kaisers, über den so viele skurrile Legenden existieren, objektiv nachzuvollziehen Das gelingt sehr überzeugend, insbesondere durch die immer wieder angeführten Vergleiche historischer Texte, die nicht wenige Unstimmigkeiten an den Tag bringen.
Er eröffnet dem Leser quasi nebenbei auch einen spannenden Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse der damaligen Zeit, etwa die Rechtsprechung, Eroberungsfeldzüge und ihre Rolle für die Vormachtstellung des Kaisers oder über die Führung auch weit entfernter Teile des römischen Reiches.
Auch den historisch nur wenig vorgebildeten, wenngleich interessierten, Leser versetzt der wunderbar leichte Schreibstil des Autors in die spannende Zeit um die Jahrtausendwende, in ein römisches Reich unter dem aus damaliger wie heutiger Sicht provokant agierenden Kaiser Caligula.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von arno
Format:Gebundene Ausgabe
Caligula steht heute weitgehend immer noch als Musterbeispiel für pathologischen Caesarenwahn. Daran wird auch dieses Buch von Aloys Winterling kaum etwas ändern.
Dennoch ist die Auffassung Winterlings, Caligula sei vielmehr ein zynischer Tyrann gewesen, dem es vor allem darum ging, die Widersprüche und Auflösungserscheinungen der alten Oberschicht zur Durchsetzung seiner offenen Alleinherrschaft zu nutzen, kaum von der Hand zu weisen.
Aber wie dem auch sei, Winterling versteht es meisterhaft den Konflikt zwischen Republik und Monarchie, ja der "Paradoxie zwischen Alleinherrschaft und republikanischen Institutionen" und die daraus resultierenden "Schwierigkeiten der Kommunikation von Kaiser und Aristokratie" beispielhaft aufzuzeigen. Mich hat die Auffassung durchaus überzeugt, die Schmeichelei des Senats, Caligula als göttlich zu verehren, habe dazu geführt, dass dieser ein entsprechendes Realverhalten einforderte. War das Wahnsinn oder Zynismus?
Winterling ist es jedenfalls gelungen, in gut verständlicher Form, darzulegen, wie der "abgrundtiefe Hass auf Caligula" und die "denunziatorische Tendenz der antiken Quellen", erklärt werden kann.
Selten bekommt man ein so spannendes und flüssig geschriebenes Buch über die Römische Geschichte in die Hände.
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Vor 20 Monaten von Michael Dienstbier veröffentlicht
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Veröffentlicht am 26. März 2010 von Platinum
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Veröffentlicht am 9. November 2009 von Cassius Maximus
Caligula. Eine Biographie von Aloys Winterling
Leserliche, aber historisch belegte Geschichte. Ausgezeichnet, um sich mit dem Thema kritisch auseinanderzusetzten. Würde ich jedem Interessierten empfehlen.
Veröffentlicht am 1. Februar 2009 von Krecov Maja
Gelungene Biographie
Das Buch beginnt mit der Kindheit und Jugend des späteren Kaisers. Sein Vater war ein beliebter Feldherr, der jedoch schon früh verstarb. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2008 von Media-Mania
Hervorragende Biographie
Die Biographie Winterlings wiederlegt das Bild welches man über Caligula durch andere Lektüren bekommen hat, und dies mit Recht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2006 von Gromperekaefer
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