Hank Moody (David Duchovny) ist Autor, und auch wenn er dank Schreibblockade gerade nicht besonders erfolgreich in seinem Beruf ist, kann er doch eigentlich sehr zufrieden sein. Seine große Liebe Karen (Natasha McElhone) ist endlich zu ihm zurück gekehrt und zusammen mit der gemeinsamen Tochter Becca (Madeleine Martin) wieder bei ihm eingezogen.
Erwachsen will er sich nun verhalten, es soll Schluss sein mit exzessiven Partys und den ständig wechselnden Affären, Hank will sich eigentlich nur noch seiner Familie widmen. Leider klappt das alles nur bedingt, gleich nachdem Hank und Karen wieder zusammen gekommen sind, findet er sich aufgrund eines fatalen Missverständnisses im Schoss einer fremden Frau wieder.
Trotzdem wird sie im Verlauf der Staffel ein wenig engstirniger, was das Problem mit ihrem Lover Hank angeht. Wohl wissend, dass Hank kein Unschuldslamm ist, steigert sie sich mehr und mehr in die Affären, die er während der Trennungsphase hatte.
Auch Hanks Freund und Manager Charlie Runkle (Evan Handler) hat mit einigen Problemen zu kämpfen. Er wird von seinem Chef gefeuert, weil er während der Arbeitszeit zu oft an sich selbst "Hand angelegt" hat.
Mehr oder weniger gewollt rutscht Charlie ins Pornogeschäft und managt die Darstellerin Daisy (Carla Gallo). Charlie verrennt sich allerdings in seinen eigenen Gefühlen und weiß bald nicht mehr, was er für seine Muse Daisy wirklich empfindet.
Unterdessen vergnügt sich seine Ehefrau Marcy auf eine ganz andere Art und Weise, sie feiert sich selbst und nimmt ab und an mal eine Nase zuviel... So kommt es, dass Charlies Privatleben ebenso leidet, wie das Geld auf dem Konto; er muss sie auf Entzug schicken.
Becca, Karen und Hanks Tochter, steckt inmitten einer Krise: der Pubertät. Sie lernt ausgerechnet auf der Mädchenschule einen Jungen kennen, der ihr Freund wird. Auch sie weiß nicht so genau wohin mit sich selbst und wie sie sich aus dem Dilemma ihres Lebens befreien soll. Zu allem Überfluss tritt Hank in der Sache auch noch in ein riesiges Fettnäpfchen.
Als Neuzugang in dieser Staffel gibt es Lew Ashby (Callum Keith Rennie) zu verzeichnen, den Hank während einer Nacht im Gefängnis kennenlernt. Lew ist Rock-Produzent und mittlerweile schon so abgehoben, dass er selber nicht mehr merkt, was richtig oder falsch ist. Er bittet Hank seine Biographie zu schreiben, und Hank willigt ein. Dieser Deal wird Hank allerdings noch zum Verhängnis, denn Lew lässt sich ganz und gar nicht davon abhalten auf Partys zu gehen, Drogen zu nehmen oder Sex mit fremden Mädchen zu haben - unter anderem taucht Mia wieder auf. Schwierig für Moody sich an die Versprechungen zu halten, die er Karen gegeben hat.
"Californication" Fans werden sicher nicht enttäuscht. Zwar gibt es nicht mehr ganz so viel Sex (zumindest habe ich das so empfunden), aber Drugs, Rock and Roll und Humor gehen in die gleiche Richtung wie bei Staffel 1. Hank dabei zuzusehen, wie er alles versucht, um nicht in sein altes Schema zurückzufallen, ist mindestens genauso aufregend und witzig, wie sein exzessives Leben. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die zweite Staffel ein Riesenspaß ist und die nächsten Staffeln es hoffentlich auch noch schaffen die Fans so gut zu unterhalten.