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California
 
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Dezember 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Slash
  • ASIN: B00000JG41
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Sweet Charity 5:06EUR 0,99
Anhören  2. None Of Them Knew They Were Robots 6:03EUR 0,99
Anhören  3. Retrovertigo 4:58EUR 0,99
Anhören  4. The Air-Conditioned Nightmare 3:54EUR 0,99
Anhören  5. Ars Moriendi 4:10EUR 0,99
Anhören  6. Pink Cigarette 4:55EUR 0,99
Anhören  7. Golem II: The Bionic Vapour Boy 3:34EUR 0,99
Anhören  8. The Holy Filament 4:04EUR 0,99
Anhören  9. Vanity Fair 2:58EUR 0,99
Anhören10. Goodbye Sober Day 4:29EUR 0,99


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "phnix"
Format:Audio CD
„California" von „Mr. Bungle"

Ausnahmemusiker Mike Patton hatte nie genug an einer einzigen Band. Faith no More war lediglich die wahrscheinlich bekannteste Formation um dieses Stimmgenie mit Hang zu musikalischem Abenteuer. Noch vor Fantomas und diversen weiteren Nebenprojekten ist Mr. Bungle sicherlich die interessanteste und stilvollste Ansammlung von Klangjongleuren, die man sich vorstellen kann. Patton schindet sich nicht im Stein- sondern im Stilbruch. Was andere mit viel Aufwand versuchen und immer wieder Gefahr laufen, aufgesetzt zu klingen, gelingt Mr. Bungle: bombastisch, abgefreakt, stilvoll und doch albern verspielt. Die Fünfvierteltakte und Hammondorgel-Infernos sind für Musiker und Musikliebhaber auf jeden Fall ebenso ein Hochgenuss wie der brilliante und höchst abwechslungsreiche Gesang Pattons. Man muss allerdings festes Ohrwerk mitbringen, da der klangliche Untergrund sehr unwegsam sein kann - mal zackig und zerklüftet, mal trocken und staubig, mal schlammig und rutschig.
So zum Beispiel in „Sweet charity", einer von Klavier und Perkussion getragene Hula Hula Hymne, fast schnulzig aber eben nur fast, da der Sarkasmus oder die beinahe schon nihilistische Ablehnung der Seriosität den Zuhörer schmunzeln lässt, ebenso bei „None of Them Knew They Were Robots" etwas schneller zwar und trompetiger, aber ebenso schnulzig. Schnulz scheint überhaupt das Motto dieser Scheibe zu sein. „Retrovertigo", ein melodisch-emotionales Stück in annähernd musikalischer Vollkommenheit mit wunderbarem Satzgesang, lädt erst zum Weinen, dann zum Lachen und dann zum Mitschaukeln ein. Die Beach Boys werden parodiert ( get me out of this „Airconditioned Nightmare" ), Kosaken und Zigeuner werden ins Studio gezerrt ( "Ars Moriendi" ) und eine pinkfarbene Zigarette danach wird in höchsten Tonlagen auf dem Bett des Liebhabers umsäuselt. Was will Patton? Für jeden ein Stück zum Verlieben oder dass jeder Zuhörer sich bei mindestens einem Stück vor Schmerzen windet? „Golem II: The Bionic Vapour Boy" ist ein maschinenhaftes Geklacker mit stark verfremdeten Stimmen und ständig neuen Einsätzen des hektischen Schlagzeugs. Lied acht, „The Holy Filament", ist eine theatralische Ode an den Sonnenaufgang mit sphärischen Klängen und eunuchischem Satzgesang. Herrlich, wenn man die Nerven dazu hat. Zum Entspannen taugt diese CD sicherlich nur für wenige, aber zum Zuhören und Entdecken ist sie perfekt. „Vanity Fair" ist sehr poppig, fast boybandartig, aber nur oberflächlich betrachtet. Mongolische Mönchsgesänge mit orientalischen Muezzin-Einlagen und einem Stakkato Vokalsolo zu E-Gitarren Gewitter schließen diese CD im Titel „Goodbye, Sober Day" ab und zeigen schließlich noch die musikalischen Wurzeln Mike Pattons im Metal/Rock auf. Es wurden mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet. Auf keinen Fall sollte man lediglich reinhören, sondern vielmehr jeden einzelnen der zehn Tracks bis zuende durchstehen, da mit Überraschungen nur so um sich geschmissen wird. Diese CD hört man sich nie wieder an. Oder sofort noch einmal.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aaaaah!!! 14. Oktober 2006
Format:Audio CD
Cds die einen nach dem ersten Hoergang ratlos machen, sind schon immer etwas fuer die eher speziellen Geschmaecker gewesen. Wieso nicht einfach als ehemalige Death Metal-Band ein Album mit Moewengekreische und Hawaiigitarre beginnen? Oder Liedern illustre Titel wie "None of them knew they were robots" geben? Wieso nicht nachdem Streicher den See im Geister ausgebreitet haben und mit Rosenblaettern uebersaehten, zum Technobeat und Handclaps wie einst Jesus ueber die Konventionen drueberlatschen als gaebe es nichts einfacheres ?

Das ist (passend zum Artwork einen Beitrag drueber ) der Schwanengesang von Mr.Bungle, nicht so vertrackt wie Disco volante,aber gleichzeitig viel belohnender. Eigentlich ist diese CD Filmmusik fuer den eigenen ungeschriebenen Film im Kopf den man sich immer nur kurz auf dem Arm oder in einer txt Datei sichert und immer und immer weiter verfeinert. Stellt euch vor ihr seid am Ende dieser Reise,und habt den kompletten Film vor Augen, die Einfuehrung, Erklaerung der Handlung, der ploetzliche Wandel,Klimax,Abflauen und Schlussszene. Hier habt ihr alles vertont, durch den Fleischwolf gedreht wiedergekaeut und in hohem Bogen aufs Gemaelde geschmissen. Wenn Mike Patton vor sich hin schwelgt um dann im naechsten Moment mit dem Technobeat mitzuzirpen bleibt kein auge trocken und kein Fuss still,wenn man sich denn mal Zeit nimmt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das letzte Bunglealbum 25. August 2011
Von Etheriel
Format:Audio CD
California war das dritte und letzte Studioalbum der Ausnahmeband. Nach der 1996er Tour zu Disco Volante auf ein Quintett geschrumpft, kam erst 1999 das nächste Lebenszeichen der Musikextremisten. Und die einzige Regel nach Disco Volante lautete, keine Regeln mehr. Anstatt jeden Song in seine Details zu zerlegen wie es auf dem unglaublichen Disco Volante noch der Fall war spielte die Band auf California sogar eine selbstironisch verkitschte Ballade(Sweet Charity) mit Zuckerguß und Hawaiifeeling zum Albumbeginn. Jeder der ein zweites Disco Volante erwartete war schon nach der ersten Minute vor den Kopf geschlagen. Der erwartete heftige Bruch, den man mehrmals erwartet bleibt einfach aus, der Song erstreckt sich über die gesamte Spieldauer von fünf Minuten und Patton besingt die Öffnung des Himmels der sich zum Ende doch als Anstalt entpuppt. Ein Witz auf der Metaebene, ein Spiel mit den Erwartungshaltungen, der sich erst ein wenig mit dem zweiten Titel(None of them knew they we're Robots) löst. Doch auch der kurze Ausbruch harter Drums zu Beginn wird so schnell wieder im Keim erstickt wie er aufkam und anstatt eines düsteren Metalstücks hüpft plötzlich ein groovend verrückter Swing aus den Lautsprechern, der zwar Bungletypische Brüche und Samples beinhaltet aber diese gezielt einsetzt ohne den Song in seinem Grundgerüst zu brechen, etwas, dass auf Disco Volante noch üblich war. Das von Trevor Dunn geschriebene Retrovertigo ist eine weitere Ballade, diesmal ohne den großen selbstironischen Kitsch sondern mit tatsächlichem Herzblut und ein wenig Dramatik im Aufbau. Spätestens jetzt fragt sich der geneigte Hörer: 'Sind das tatsächlich noch Mr. Bungle?' Sie sind es, wie gesagt, sie haben einfach keine Regeln mehr. Ganz gleich was da kam, wenn es in ihren Ohren nach einem guten Song klang, machten sie ihn ohne Rücksicht auf Verluste. The Air-Conditioned Nightmare verwandelt schnellen Surfrock in ein Alternativecrossovergemisch dem ich bis dato (wie auch dem Titel Retrovertigo) Hitpotential zuschreibe. Ars Moriendi betoniert Polka, Klezmer und Folklore dann doch noch in Metal und wirft mit wiederkehrenden Brüchen in jede Richtung nur so um sich, dass der Song auch auf Disco Volante gepasst hätte. Dann kommt mit Pink Cigarette eine weitere Ballade, doch diese hat es mit doppeldeutigen Lyrics in sich.
Golem II erinnert an Seesamstraßenmusik mit kleinen Funkelementen und ist das einzige Stück auf dem Album, dass mir auf den Geist geht. Das Soundtrackinspirierte the Holy Filament, gleicht, das aber wieder etwas aus. Vanity Fair ist ein Mr. Bungle Doo Wop, mit kleinen Rock und geringen Patton-Stimmspielereien. Goodbye Sober Day schließt das Album ab und erinnert als einziger Song an das Banddebüt Mr. Bungle, dass gern als verrückte Zirkusmusik bezeichnet wurde, hier flippt die Band noch einmal wirklich aus und zerstückelt den Titel in etliche Stile, Patton brüllt zwischenzeitlich, Swing und Doom greifen ineinander und werden um alles mögliche ergänzt. Alles in allem, ist California ein -für Mr.Bungle- einfaches Album, für Ottonormalhörer bleiben Mr. Bungle der reelle Alptraum. Und auch Songs wie Retrovertigo, Sweet Charity und Pink Cigarette können darüber einfach nicht hinwegtäuschen. Heute, mehr als 10 Jahre nach diesem Album, trauere ich dieser Band immer noch ein wenig hinterher. Secret Chiefs 3 und Fantomas in ehren, aber beide können Mr. Bungle nicht ersetzen. Der Wahnsinn der zwischen diesen fünf Musikern entstehen konnte ist unverwechselbar und einzigartig und selbst wenn eingie Bands versuchten dem nach zu kommen, geschafft hat es niemand.
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Die neuesten Kundenrezensionen
einfach genial!
Zwar ist diese CD schon etwas älter, doch leider habe ich sie erst spät entdeckt - zu spät, zumindest für Konzerte. Mr. Bungle haben sich aufgelöst. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von A. Zocholl veröffentlicht
Einfach Genial
Wer auf diese CD stösst, wird sicher mal auf die besondere Art von Mike Patton abfahren!
wenn nicht, dann spätestens wenn man diese CD gehört hat!!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2010 von Wolfgang Unterberger
Wie bitte schön....
kann man dieses Hörerlebnis in die passenden Worte fassen? Stilrichtung? Irgendwie nicht fassbar. Vielleicht macht das die Faszination von Pattons Musik aus? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2009 von L.T.B.
ein neuer Hörgenuss und ein Abenteur
Zufällig stieß ich vor einiger Zeit im Internet auf ein paar Live-Aufnahmen von Mr. Bungle aus dem Jahr 1995. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2006 von Schlabbeseggel
Höchst interressant
dieser ständige Stilwechsel... die faccettenreiche show. ein wahres Erlebnis. Ich kann diese CD wirklich jedem empfehlen der auf etwas kuriose Dinge steht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2005 von Jan Winkler
geht es noch besser?
Ich habe diese CD nun seit zwei Jahren und hoere sie mindestens zweimal pro Monat. Diese Musik ist so vielschichtig, abwechslungsreich und originell, dass sie mir wohl nie... Lesen Sie weiter...
Am 7. Oktober 2003 veröffentlicht
Patton strikes again!
Endlich ist Mike Pattons ewiges Neben-Projekt, nach dem Ende von Faith No More, zumindest etwas mehr in den Mittelpunkt gerückt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2003 von Nabo Anon
"Inside of me today: Only asteroids and empty space."
The Beach Boys on acid having sex with Frank Zappa.
A disturbing trip into a bizarre musical galaxy where EVERYTHING seems possible. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2002 von Christian Mack
außergewöhnliche Genialität
Der beste (als Mike Patton-Fan) Blindkauf meines Lebens. Wer es schafft übergangslos von Beach Boys Sound zu Metal zu orientalischen Klängen zu wechseln und das Ganze in... Lesen Sie weiter...
Am 17. Oktober 2001 veröffentlicht
Gut für Bauch- und Kopfhörer
Man rezensiert hier vermutlich ohnehin nur CDs, die man super findet, und deswegen überrascht es wohl auch niemanden, daß ich diese Platte liebe. ICH bin aber egal. Lesen Sie weiter...
Am 22. August 2000 veröffentlicht
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