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Calcio: Die Italiener und ihr Fußball Taschenbuch – 18. November 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch (18. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462036408
  • ISBN-13: 978-3462036404
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 308.611 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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„Forza Italia“, vorwärts Italien. So feuern Tifosi ihre Nationalmannschaft an. Und nach diesem beliebten Schlachtruf benannte Silvio Berlusconi seine politische Partei. In diesem Sinn erweist sich „Bella Italia“ einmal mehr als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem Macht und Fußball all zu gerne Hand in Hand gehen: Die Industriellen-Familie Agnelli (FIAT) und Juventus Turin halten sich ewige Treue, Ministerpräsident Berlusconi unterhält eine vergleichsweise junge Liebe zum AC Mailand. Im Ergebnis dominieren heute wie früher die Clubs aus den Industriezentren des Nordens den „Calcio“ der Serie A. Einmal resultierte daraus, dass Fans in Neapel sogar die eigene Nationalmannschaft auspfiffen.

Nirgendwo anders berichten sowohl Zeitungen als auch Fernsehen so erschöpfend über Fußball wie in Italien. Wie das fußballverrückte Land wirklich tickt -- davon erzählt dieses lesenswerte Taschenbuch der in Rom lebenden deutschen Journalistin Birgit Schönau. Dabei dreht es sich auch um rechte Gesinnung, kreisende Pleitegeier -- und warum die Mafia nur 2. Liga, also Serie B, spielt. Fußball-Fans erfahren zudem, welch schillernde Stars sich auf dem Stiefel die Schuhe schnürten und warum der vielleicht größte italienische Stürmer aller Zeiten, Giuseppe Meazza, einmal im Pyjama ins Stadion hetzte. Und wenn das nicht wahr sein sollte, so ist es wenigstens gut erfunden, weiß wiederum der italienische Volksmund.

Die unterhaltsamen landeskundlichen Reportagen über König Fußball gehen auch in die Tiefe. Demnach respektieren Deutsche die Unparteiischen wie eine staatliche Institution. Gerade deshalb erschüttert laut Autorin Schönau der Fall Hoyzer Deutschland bis ins Mark. Für italienische Fans hingegen sind die Männer in Schwarz -- ganz wie die Staatsmacht -- grundsätzlich der Korruption verdächtig. Deshalb löste der deutsche Schiedsrichter-Skandal südlich der Alpen nur Schulterzucken aus. International einig sind sich alle Anhänger hingegen darin, bei der WM 2006 die eigene Mannschaft wie ein Mann zu unterstützen. Und dafür, dass Deutschland 1990 in Italien den Titel holte, steht für die „Squadra Azzura“ samt Tifosi ohnehin noch Revanche aus. --Herwig Slezak

Pressestimmen

»Kritische, witzige und hochinformative Blicke auf Fußballnationen, die in vielem ganz anders sind als wir. Klasse Reihe.«, Neue Presse

»Schönau dribbelt stilistisch hochelegant – mit kritischem Tribünenblick bei gleichzeitiger unerschütterlicher Liebe zum Calcio – gleichsam über das gesamte Feld einer leidenschaftlichen Fußballnation.«, Sportwoche

»Die Autorin versteht etwas von Fußball, sie versteht etwas von Italien, und sie versteht vor allem die Zusammenhänge. [...] ein spannendes und unterhaltsames Buch [...].«, Deutsche Welle

»Dieser Band beleuchtet kompetent und gründlich die nicht immer blütenweißen Facetten des Calcio.«, Stiftung Lesen

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "jamesodonnel" am 3. März 2006
Format: Taschenbuch
Birgit Schönau ist eine Frau und denen traut man als Macho alter Schule im Allgemeinen kein besonders fundiertes Fußballwissen zu. Doch auch Machos alter Schule können sich irren. Perdono signora Schönau, Sie kennen sich nämlich ausgezeichnet im italienischen Fußball aus.
Die wichtigsten Weltmeisterschaften, die wichtigsten Spieler, die Verstrickungen zwischen Fußball und Politik, die positiven und negativen Seiten der tifosi, es kommt alles in diesem Buch zur Sprache. Besonders bemerkenswert ist dabei auch die hohe Aktualität, es wird auf Ereignisse zurückgegriffen, die teilweise noch nicht einmal ein Jahr her sind.
Für Leute, die sich mit dem italienischen Fußball noch nicht näher beschäftigt haben, ist das Werk sowieso uneingeschränkt zu empfehlen, doch auch Kenner werden das ein oder andere ihnen unbekannte Detail entdecken. Es macht einfach Spaß dieses Meisterwerk zu verschlingen, die Synthese aus guter Lesbarkeit und kompetenter Informationsaufbereitung ist wirklich gut gelungen.
Ich hätte mir vielleicht nur mehr gewünscht, noch intensiver auf Fankultur wie Fangesänge, Transparente usw. einzugehen, aber das ist nur eine Kleinigkeit. Cinque stelle!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von retrocesso am 28. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Zweifellos hat die Autorin spannende und meist auch tief bewegende Ereignisse in der Geschichte des Calcio aufgegriffen und diese auf tolle Art und Weise niedergeschrieben. Gerade in den ersten Kapiteln wird man als Leser in den Bann gezogen und kann sich von der interessanten Entwicklung des Fußballs in seinen Anfangsjahren mit Hilfe von kleinen Geschichten ein gutes Bild machen. Deutsche Tifosi (ob jung oder alt), die vom italienischen "Flair" des Fußballs angetan sind werden mit den Wurzeln des Calcio vertraut gemacht. Allein deshalb empfehle ich das Buch jedem Interessierten.
Leider werden später die Stories, die als Grundstein für die Faszination eines italienischen Fans dienen könnten, rar. Dabei gibt es genug Beispiele für bewegende Ereignisse ohne politischen Hintergrund. Stattdessen wird eben die Politik in den Vordergrund gestellt und fast ausschließlich deren Einflüsse beleuchtet. Der Einfluss von Machthabenden wie Berlusconi ist sicherlich unbestritten und die groteske Entwicklung in der jungen Vergangenheit wird mit einem guten Maß an Kritik dargelegt, doch leider entfernt sich die Autorin dabei immer mehr von der Basis des Calcio, die sicherlich im "gemeinen Pöbel" Italiens zu finden ist.
Der Titel des Buchs "Die Italiener und ihr Fußball" verspricht demnach zu viel.
Die größte Schwachstelle des Buchs ist das Kapitel über die Tifosi Italiens. Zwar werden richtigerweise faschistische Ausprägungen in Fanszenen festgehalten und auch verurteilt, doch leider war`s das dann auch schon, was die Autorin über dieses Thema berichtet. Das Wort Hooligans wird als Synonym für Ultras verwendet und generell ist jeder Ultra in erster Linie politisch motiviert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kalle Grabowski am 26. Juni 2009
Format: Taschenbuch
Das Buch bietet einen guten Einblick in die Seele des Calcio und lässt manches so vielleicht besser verstehen. Allerdings kratzt das Buch später zu sehr an der Oberfläche. Warum sind "die" Italiener so fasziniert und warum ist "Calcio" in Italien mehr als nur Unterhaltung? Das wird nur selten klar und man gewinnt den Eindruck, dass auch Frau Schönau das nicht verstanden hat. So beschäftigt sie sich dann später lieber mit der Politik und mit Berlusconi. Das sind sicherlich wichtige Fakten, aber vieles bleibt so verborgen, was der Untertitel des Buches ja eigentlich versprochen hat.

Die größte Schwäche des Buchs ist die Betrachtungsweise der italienischen Tifosi. Davon hat die Autorin offensichtlich wenig Ahnung und beschränkt sich auf die üblichen Pauschalurteile. Da hätte ich mir von jemanden, der in Italien lebt, mehr Tiefgang erwartet.

Trotzdem ist das Buch empfehlenswert, da es einen ersten Einblick in die Faszination Calcio gibt und manch einem "Nie wieder Pizza!"-Schreihals von 2006 gut tun würde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oliver Klein am 21. November 2007
Format: Taschenbuch
Birgit Schönau beschreibt in ihrem Buch mit großem Sachverstand die italienschen Verhältnisse rund um den Fußball. Ihre mit Anekdoten gespickten Schilderungen sind recht lesenswert und kurzweilig. Schonungslos und alles andere als beschönigend sind dabei ihre Erläuterungen zur Verstrickung von Politik und Wirtschaft in den italienischen Fußball. Auch zur zunehmenden Verbreitung von Rechtsradikalismus und Gewaltbereitschaft bei gleichzeitig wachsendem Einfluss von Ultrà-Fan-Bewegungen weiß Schönau eine Menge Wissenswertes zu berichten. Es gelingt ihr, deutlich zu machen, dass die Uhren in Sachen Fußball in Italien vollkommen anders gehen als in Deutschland. Wer kann sich schon eine hitzige Debatte im Bundestag vorstellen, die sich allein mit der Frage beschäftigt, ob ein Bundesligaspiel aufgrund eines nicht geahndeten Fouls wiederholt werden soll? In Italien ist so etwas denkbar.

Manche Kleinigkeiten stimmen inzwischen nicht mehr, da das Buch ja schon vor zwei Jahren erschienen ist. So wirkt Schönaus Äußerung, ein Italiener würde sich niemals weigern, für die Nationalmannschaft zu spielen, durch aktuelle Entwicklungen (Francesco Totti) inzwischen ein wenig fraglich. Überhaupt sind manche Äußerungen zur Nationalmannschaft nach dem Sieg der Weltmeisterschaft 2006 überholt. Das alles ist jedoch zu verzeihen, da die Autorin nun mal keine Hellseherin ist. Und außerdem muss man ihr andererseits bescheinigen, dass sie den im vergangenen Jahr bekannt gewordenen Fußballskandal fast schon vorhersieht.

Der italienische Fußball befindet sich zur Zeit in einer sehr uneinheitlichen und merkwürdigen Phase. Einerseits hat man im vergangenen Jahr bzw.
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