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Calaspia. Die Verschwörung
 
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Calaspia. Die Verschwörung [Gebundene Ausgabe]

Suresh Guptara , Jyoti Guptara , Frank Böhmert
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (7. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499214539
  • ISBN-13: 978-3499214530
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Originaltitel: Conspiracy of Calaspia
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 516.318 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Suresh Guptara
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vier Freunde gegen die Macht des Wahnsinns. Der erste Band der großen Fantasy-Saga von den Guptara Zwillingen, den jüngsten Bestsellerautoren der Welt.

Über den Autor

Von der Schule gelangweilt, erschaffen die Zwillingsbrüder Suresh und Jyoti Guptara die Fantasy-Welt Calaspia und verfassen mit elf Jahren ihr erstes Buch dazu. Als sie Teenager sind, entwickeln sich ihre Ideen weiter und werden zu einer komplexen Saga. Ihr Debütroman „The Conspiracy of Calaspia“ erscheint 2006 zunächst in Indien, stürmt dort die Bestsellerliste und wird von Presse und Publikum gelobt. Suresh und Jyoti Guptara wurden am 22.11.1988 als Kinder eines indischen Vaters und einer britischen Mutter in England geboren. Heute wohnen sie in der Schweiz, wo sie auch Deutsch lernten, und gehören zu den jüngsten Vollzeit-Autoren der Welt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FlyingStyle TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Bryn Bellyset ist ein Barue. Diese sind dafür bekannt, dass sie gerne feiern und Streiche spielen. Bryn ist bereits mit acht Jahren in das Dorf Quivelda geschickt worden, um dort mehr über die Welt zu lernen. In seiner Familie ist es Sitte, dass man sich so früh von seinen Angehörigen trennt. Außerdem hat er eine Ausbildung in einem Orden hinter sich gebracht. Nun kehrt er zurück nach Quivelda, wo er von seinen Freunden und den Mitgliedern des Dorfes herzlich empfangen wird. Mit seinem besten Freund Mittni plant er natürlich sofort den nächsten Streich für den Abend, bei dem sie sich als Monster verkleiden und alle anderen erschrecken wollen.

Leider verläuft der Abend ganz anders, als erwartet, denn es sind keine Jungen in Kostümen, die den Schrecken in das Dorf bringen, sondern echte Monster, die plötzlich auftauchen. Es sind nicht nur die gefürchteten Nurgor, sondern auch Ostentum darunter, welche man für längst besiegt hielt. Bryn gelingt es nur aufgrund seiner Monsterverkleidung, unbeachtet aus dem Dorf zu fliehen. Alle anderen werden gefangen genommen oder getötet. Doch er ist nicht der Einzige, der entkommen konnte. Die Geschwister seines Freundes waren auf der Jagd und sind so dem grausamem Schicksal entkommen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um die anderen Dorfbewohner zu befreien. Diese werden als Sklaven dazu gezwungen, das so genannte "schwarze Gold" zu fördern, und Bryn kann sogar eine Szene beobachten, in der seltsame und grausame Experimente mit dem Körper eines Barue angestellt werden.

Ihnen allen ist klar, dass das plötzliche wieder auftauchen der Ostentum dem Imperium gemeldet werden muss. Zu der ausgewählten Gruppe, die sich auf den Weg in die Hauptstadt macht, gehört natürlich auch Bryn. Unterwegs schließt sich ihnen der Zwerg Galar an. Mit ihm haben sie einen kriegerischen Verbündeten an ihrer Seite, der ihnen eine große Hilfe ist. Außerdem hat er selbst die Ostentum gesehen und kann bezeugen, dass sie wirklich wieder da sind, um den Bewohnern Calaspias das Leben schwer zu machen.

"Die Verschwörung" in der erste Teil der "Calaspia"-Reihe der Zwillinge Suresh und Jyoti Guptara. Die beiden Autoren sind erst neunzehn Jahre alt, was wirklich beachtlich ist, wenn man bedenkt, dass dieses, ihr Erstlingswerk, stolze 720 Seiten besitzt. Abgeschlossen ist die Geschichte nicht, es bleiben immer noch viele Fragen offen. Die Fortsetzung ist aber bereits geschrieben worden und man darf gespannt darauf warten, wie es weitergeht.

Die Barue, zu denen der Protagonist Bryn gehört, haben eine interessante Fähigkeit: Sie können Emotionen erspüren. Dadurch ergeben sich einige interessante Begegnungen mit anderen Wesen. Bryn ist ein Junge, der bereits viel theoretisches Wissen gesammelt hat, sich aber hier das erste Mal auf ein wirkliches Abenteuer begibt. Alles ist neu für ihn und er muss erst lernen, sich in der Welt zurecht zu finden. Zwar hat er mit seinen Freunden immer Rollenspiele gespielt und sich gefährliche Reisen ausgedacht, eine solche selbst zu erleben ist jedoch etwas ganz anderes.

Die Geschichte ist sehr umfangreich, das wird schon anhand der Seitenstärke deutlich. Die Autoren lassen sich viel Zeit für die Erarbeitung ihrer Charaktere, gehen dabei aber stellenweise fast zu gründlich vor. So zieht sich der Roman an einigen Stellen leider unnötig in die Länge. Man würde lieber wissen, wie es mit der Handlung weitergeht, als noch ein Detail aus Bryns Vergangenheit zu erfahren. Die Welt Calaspia ist gut durchdacht, man merkt ihr aber deutlich an, dass große Fantasywerke wie "Der Herr der Ringe" Pate gestanden haben. Außerdem finden sich darin zahlreiche Anspielungen auf die reale Welt. So ist der Zwerg Galar eigentlich ein Brillenträger, man macht sich Gedanken darüber, wie viele Kalorien man zu sich nimmt und es werden im Geheimen Informationen wie Fingerabdrücke von den Bewohnern gesammelt. Einige dieser Aspekte wollen sich nicht so recht in das Gesamtbild von Calaspia einfügen, das eher das Bild einer mittelalterlichen Welt ist. Einige Situationen wirken außerdem etwas zu konstruiert. Am Ende des Buches wird der ausgeführte Plan, denn wir über mehrere hundert Seiten verfolgt haben, in einem kurzen Monolog dargelegt. So geht natürlich ein Teil der Spannung verloren.

Fazit: "Calaspia - Die Verschwörung" ist ein Erstlingswerk, das viel Verspricht, aber noch nicht alles halten kann. Suresh und Jyoti Guptara haben aber viel Potenzial und gute Ideen. Das Buch eignet sich für jugendliche Leser ebenso wie für erwachsene Liebhaber von Fantasyliteratur, man sollte allerdings stellenweise ein wenig Geduld für die Geschichte aufbringen können.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eines Tages werden der 16jährige Bryn Bellyset und seine Freunde brutal aus ihrem friedlichen, beschaulichen Leben im Städtchen Quivelda gerissen. Monster in rauhen Mengen fallen über die Völker des phantastischen Planeten Calaspia her, ermorden, entführen, verschleppen sie und stellen merkwürdige Dinge mit ihnen an. Schwarzgold müssen sie abbauen, dann werden mysteriöse Operationen an ihren Gehirnen vorgenommen. Bryn kämpft wie ein Löwe, obwohl er eigentlich eine Art Bierbrauer ist (Swigny heisst das Gesöff) und plant, Schriftsteller zu werden.
Zwischen den vielen Schlachten, die es zu schlagen gilt, ist auch noch herauszufinden, was da überhaupt gespielt wird. Die Monster, Nurgor heissen sie in Calaspia, sind hirnlose Wesen, die dumpf den Befehlen ihres Herrn gehorchen, und die noch schlimmeren Ostentum sollten eigentlich schon lange ausgerottet sein. In diesem Buch ist alles anders, als es scheint, und die Serie verspricht, weiterhin so zu entfalten.
Welchen Spass die Gebrüder Guptara am Schreiben haben, spürt man in jedem Satz dieses 700 Seiten dicken Fantasy-Romans. Die beiden sind in Fantasy-Literatur belesen und jonglieren souverän mit den Versatzstücken des Genres. Ein kluger Schachzug war zum Beispiel, mit Bryn einen Protagonisten mit schriftstellerischen Ambitionen ins Zentrum zu stellen, denn er denkt immer wieder übers Erzählen nach, wundert sich, dass plötzlich Dinge passieren, die eigentlich nur in Märchen und Heldensagen möglich sind.
Damit schaffen die Guptaras eine Identifikationsfigur für junge Fantasy-Fans, die ihrerseits «Herr der Ringe», «Harry Potter», «Eragon» und jede Menge Fantasy-Spiele im Kopf haben. Genau das könnte ihnen doch auch passieren: dass all die Welten und Wesen und magischen Handlungen plötzlich real werden.
Den Zwillingen scheint es denn auch weniger darum zu gehen, eine ganz eigene Welt zu erfinden, als die bekannten Fantasy-Elemente möglichst originell zusammenzusetzen. Zum Fantasy-Lesen gehört schliesslich das Spiel des Wiedererkennens: Aha, da kommen die Orks à la Calaspia; schau mal, da gibt's ja so etwas wie das Denkarium bei «Harry Potter». Bei den Guptaras schwingt auch immer eine leise Ironie mit; überhaupt ist der Roman voller Witz, was ihn wohltuend von den Büchern des etwa gleichaltrigen Fantasy-Kollegen Christopher Paolini unterscheidet.
Suresh und Jyoti Guptara erzählen schnell und mit starken Bildern  am Ende des ersten Bandes der Calaspia-Saga haben die Leser, genau wie Bryn selbst, nicht die leiseste Ahnung, wer hinter der Verschwörung steckt und was das alles soll; sie sind ganz damit beschäftigt, sich einen Überblick zu verschaffen und sich die ganzen Namen einzuprägen. Das ist manchmal anstrengend, weil man sich mit minimalen Informationen durchschlagen muss; dafür ist erfreulich unklar, wer die Guten und wer die Bösen sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von WMK
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem meine Tochter das Buch verschmäht hat, weil es ihr mit ihren 9 Jahren zu schwer fiel es zu lesen, habe ich mir das Buch zur Lektüre auserkoren, weil ich schon einiges über die Zwillinge Guptara gehört habe. Ich habe mir für dieses Buch eine spezielle Strategie zum Lesen zugelegt, die sich aufgrund meiner beruflichen Umstände ergeben hat: Da ich über einen Zeitraum von einem viertel Jahr unterwegs war, habe ich mir jeden Tag etwa eine halbe Stunde Zeit genommen, einige Zeiten "bewußt" zu lesen. Ich habe es nicht bereut, und die Zeit mit diesem Buch als Bereicherung erfahren. Eine schriftstellerische Begabung kann man den Zwillingen nicht aberkennen. Sie haben einen eigenen Stil entwickelt, der sie von anderen Schriftstellern, deren Werke ich kenne, deutlich abgrenzt. Ein recht farbenfrohes Werk mit vielen parallel laufenden Erzähl-Strängen, die mich neugierig gemacht haben auf die Fortsetzung.

P.S.: Der letzte Kommentar von M.Botts entlarvt, dass er das Buch nur oberflächlich gelesen hat: Der vermeintliche "Drache" auf dem Titelbild ist ein Flugsaurier, der den Zwerg Gremlin entführt hat.
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