"Caius geht ein Licht auf" ist nach "Caius ist ein Dummkopf" der zweite Band der "Caius-Trilogie" von Henry Winterfeld. In diesem Buch erfahren Caius und seine Freunde durch Zufall, dass einer ihrer Väter ermordet werden soll. Zunächst wissen sie aber nicht, welcher. Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt. Dabei müssen sich die Jungen mit Verschwörern, Grabräubern und einem mordlüsternen Exgladiator herumschlagen -manchmal sogar wortwörtlich. Und der arme Antonius wird von Gladiatoren in den Katakomben des Amphitheaters in die Höhle der Raubtiere gestoßen, wo er von einem Löwen gefressen werden soll.
Das Buch ist besonders empfehlenswert für Kinder, die gerne Krimis lesen und/oder sich für das alte Rom interessieren. Die Geschichte hat Tempo und viele überraschende Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung nicht nachlässt. Der trockene Humor von Xanthos, dem Lehrer der Kinder, und manch "dumme" Bemerkung der Jungen reizen zum Lachen und entschärfen so bedrohlich erscheinende Situationen.
Obwohl "Caius geht ein Licht auf" schon vor fast genau vierzig Jahren veröffentlich wurde, wirkt es kein bisschen altmodisch. Viele Kinder haben es seitdem gespannt und mit Vergnügen gelesen und auch heute sollte es in keinem Kinderzimmer fehlen.