Auch im dritten Band der Caius-Reihe verknüpft Henry Winterfeld wieder Spannung mit witzigen Dialogen und Situationskomik, so dass das Lachen auch bei dieser dramatischen Geschichte nicht zu kurz kommt: Lehrer Xanthos ist wütend, weil Caius nicht zum Unterricht erschienen ist. Als die Jungen Caius zu Hause aufsuchen wollen, erfahren sie, dass er tot ist. Kaum sind sie wieder in der Schule, um Xanthos die schreckliche Nachricht zu erzählen, erscheint ein Hauptmann, der eine Botschaft von Caius Schwester Claudia bringt. Sie hat zwei Dreiecke, einen Ziegenkopf und einen Kreis mit Strahlen gemalt. Was hat das alles zu bedeuten? Das wird hier natürlich nicht verraten...
"Caius in der Klemme" bietet Kindern ab zehn Jahren ein spannendes und "rasantes" Lesevergnügen. Denn in der Geschichte spielt auch ein Wagenrennen eine bedeutsame Rolle, zu dem sich Henry Winterfeld ganz offensichtlich durch "Ben Hur" hat inspirieren lassen. Der mit unfairen Mitteln ausgetragene, zum Teil gewalttätige Wettstreit zwischen Ben Gor und Ikarus weist starke Ähnlichkeiten zum Wagenrennen zwischen Ben Hur und Messala auf. Trotzdem ist "Caius in der Klemme" ein gelungener Abschluss der Reihe und es ist bedauerlich, dass Winterfeld zu Lebzeiten nicht noch weitere Geschichten um Caius und seine Freunde geschrieben hat.