Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Cafe Saratoga
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Cafe Saratoga [Gebundene Ausgabe]

Malin Schwerdtfeger
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462030183
  • ISBN-13: 978-3462030181
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 963.206 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Malin Schwerdtfeger
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Malin Schwerdtfeger auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Einen Milchkaffee mit Sehnsucht, bitte: Malin Schwerdtfegers Romandebüt Café Saratoga erzählt kauzig das Ende einer polnischen Kindheit, die über Nacht eine deutsche Jugend werden musste.

Schlägt man im Atlas die Karte Mitteleuropa auf, dann sieht die polnische Halbinsel Hel genauso aus wie Sylt. An dem einen langen, dünnen Ende am Festland angewachsen unterscheidet sie sich lediglich in der Ost-West-Ausrichtung von der deutschen Nordseeinsel. Für Malin Schwerdtfegers Helden sind das jedoch Welten: Hel ist das Zuhause und das andere ist die Fremde, die beharrlich lockt und Bundes heißt. So richtig wissen die beiden pubertierenden Schwestern Sonja und Majka nicht, warum immer alle von Bundes sprechen und warum die, die da mal hingegangen sind, nie wieder zurückkamen. Vor allem ihr Vater, Tata, kann nicht aufhören davon zu reden, obwohl ihn eigentlich nur das 'biznes', also das Café Saratoga auf Hel und die Frauen interessieren. Er ist nicht nur von der Durchschlagskraft seiner Restauration überzeugt, auch wenn die abgehalfterten und klapprigen Kellnerinnen den Laden eher schlecht als recht auf Trab halten, sondern freut sich auch über jeden Millimeter, den die Brüste seiner Töchter wachsen. Denn das sei ja quasi das leibhaftige Aufgehen seines Samens. Millionen von Enkeln kann ihm das bescheren.

Eines Tages verlässt er doch seine Goldtöchter, um Schrauber bei Mercedes in Bremen zu werden und nun ist es an der ganzen Familie, Hel zu verlassen und nach Bundes zu gehen. Mit dem Verlassen des Paradieses der Kindheit ist dieselbe natürlich auf einen Schlag vorbei. Aus der polnischen Kindheit am Strand muss über Nacht eine deutsche Jugend als Schrauberstochter in Bremen werden, in der es wichtiger ist, Niedersachsen fehlerfrei auszusprechen als Jungs auf Kuttern zu bezirzen.

Malin Schwerdtfeger erzählt diese Initiationsgeschichte am Ende des 20. Jahrhundert mit polnischer Kauzigkeit und osteuropäischem Charme. Dabei fängt sie die Welt der beiden Mädchen sicher und authentisch ein und schreibt ein augenzwinkerndes Buch. --Jana Hensel

Kurzbeschreibung

Malin Schwerdtfegers erster Roman erzählt vom Erwachsenwerden, von Liebe und Freundschaft, in einem neuen, wildpoetischen, unverwechselbaren Ton. Für die beiden Schwestern Sonja und Majka, zwei Mädchen in der Pubertät, ist die polnische Halbinsel Hel in ihren Sommerurlauben ein Ort der Abenteuer und Erweckungen, besonders das Café Saratoga, das ihr Vater von der steinalten Tante Apolonia übernimmt. Das Meer, die eigenen Körper, die Männer, die Landschaft werden entdeckt, mit Sorge, Lust und Schrecken beobachtet, die Komik und das Verhängnis der Liebe frühzeitig registriert. Aber was für die Mädchen Hel ist, ist für den Vater, der mit seiner kindischen, vitalen Verrücktheit alle, auch die von ihm geschiedene Frau, an sich kettet, Westdeutschland. Eines Tages, die Familie hat deutsche Vorfahren, kann Tata ausreisen. Die ganze Familie, auch die schimpfend-kränkelnde Mutter Lilka, folgt. Sonja, die Ich-Erzählerin, wird in diesen Jahren, angefeuert von ihrem Vater, den sie abgöttisch liebt, zögerlich zur Frau, und wieder verändert sich die Welt. Nur der verrückte Tata, den man auch als Leser einfach lieben muss, bleibt sich ewig gleich. Malin Schwerdtfegers erster Roman erzählt mit poetischer Rasanz, mit kluger Komik und feiner Beobachtungsgabe vom Erwachsenwerden, von polnischen und deutschen Mentalitäten, von scheiternden Ehen und bedingungsloser Liebe, von Freundschaft und Aufbruch.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sunny
Format:Gebundene Ausgabe
In ihrem Debutroman erzählt Malin Schwertfeger vom Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen, von einem Erwachen zweier Mädchen zwischen zwei Welten: Zwischen der polnischen Halbinsel Hel und "Bundes", der ebenso verheißungsvollen wie ernüchternden Bundesrepublik. Aber auch zwischen einer gebrochenen Mutter, "deren rot-weiß gesprenkeltes Gesicht in einem Schwung von Haaren aussah wie ein Ei im Nest" und einem Vater namens Tata, der sich den Bart mit einem Gummiband zusammenbindet und einen brombeerfarbenen Schwanz hat, "fast schwarz, mit einem bläulichen Hut, wie ein giftiger Pilz, weshalb die Frauen davor erschraken."
Damit geht er, gemeinsam mit seinem Freund Bocian, dessen Hose "steif vor Dreck und für alle Ewigkeiten in der Lendengegend plissiert" ist, die Kellnerinnen seines Cafés beim "Delfin-Spiel befeuchten", ohne zu bemerken, dass er von seinen Töchtern, den scheuen Heldinnen des Buches, beobachtet wird.
Doch das Café Saratoga auf Hel ist nur ein Durchgangslager für die Familie, ein Sprungbrett nach "Bundes", und die heruntergekommene Touristen-Spilunke mit ihren allzeit-bereiten Kellnerinnen soll das nötige Kleingeld abwerfen, um den Weg "ins Reich" zu ebnen.
Mit der Heimat verlieren die beiden Schwestern Sonja und Majka auch die Kindheit und sind somit den Wirren der Pubertät doppelt ausgesetzt. Sie finden sich wieder in einer Welt, die von Baumärkten und Discount-Läden geprägt wird und erlernen nur mühsam eine neue Sprache, die sie von einer Schlumpfkassette und der Telefon-Zeitansage übermittelt bekommen.
Höchst poetisch und niemals prätentiös, sehr humorvoll doch keineswegs zynisch ist es der 1972 geborenen Malin Schwertfeger gelungen, Eindrücke stehen zu lassen so wie Kindheit und Jugend selbst Eindrücke stehen läßt: Als verwirrende, mächtige Bilder, schön und schrecklich zugleich und in jedem Fall dazu angetan, ein Leben lang nicht mehr von ihnen loszukommen. Meisterhaft und unbedingt lesenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
absolut empfehlenswert 15. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Alles ist anders und doch nicht. Wenn die Nazis in der DDR zu finden sind und Bundes das Paradies ist dann muß ich da auch hin. Oder doch nicht? Vielleicht ist das Paradies auch nur ein schmaler Streifen Küste und mitten darauf das Cafe Saratoga und das Meer gehört dazu. Vielleicht ist es aber auch anders. Für wen ist was Paradies und wo? Alles ist etwas differenzierter zu betrachten und was skurril ist ist nicht immer witzig, oder doch? Tata, den Vater, muß man lieben und wenn er noch so grobschlächtig daherredet und die Mutter ist lebendig tot. Oder doch nicht? Was ist besser: das was war oder das was kommt oder Polen oder Bundes. Wie findet man sich in der Welt zurecht und wo?
Vielleicht reicht es auch aus, dass jeder seine eigene Welt findet, oder vielleicht darf man nicht mehr erwarten?
Grosse Freude macht die Begleitung der Erzählerin beim Suchen ihrer Welt allemal. Ich wünsche es begleiten sie noch viele Leser.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die nächsthöhere Dimension 19. September 2003
Format:Taschenbuch
Malin Schwerdtfegers erster Roman Cafe Saratoga erzählt über zwei Schwestern in der Pubertät, Sonja in Majka, die jeden Sommer auf der polnischen Halbinsel Hel verbrachten. Die Geschichte basiert auf den Geschichten von Malins Freundin aus Krakau, die ihr einmal von ihren Sommerferien auf einer Halbinsel in der Danziger Bucht erzählte.

Glückliche Sommerferien auf Hel, im Cafe Saratoga, das Tata von der Nazitante Apolonia übernimmt, teilt Sonja mit ihrer jüngeren Schwester Majka.

Tata Kazik erklärt den Töchtern die Welt, „die zwei Deutschlands", und stellt dabei seine einzigartigen Theorien und Überzeugungen dar. Seine Gentheorie ist mit seinem Glauben an Reinkarnation verbunden und er hält sich für einen Buddhisten. Für ihn ist die Frau ein heiliges Wesen; sein Wachen über Sonjas Erwachsenwerden und über ihre körperliche Entwicklung, seine Einstellung zu den Frauen und zu ihrer Bestimmung auf der Welt, sein Wunsch, selbst eine Frau zu sein und sein Glauben an das Lebenszyklus von Frauen zeigen ihn als einen ein wenig verrückten Vater, dessen Tochter feststellt: „Keine Geschichte kannte ich besser als die von Tatas Sexkarriere."

Sonjas schimpfende Mutter lebt in ihrer eigenen Welt, in der Welt von Sonja Tolstoj, deren Bild über Sonjas Bett in Gdingen hängt. In der Ehe ist sie sehr unglücklich, von allen schlimmen Sachen auf der Welt ist ihr Mann die schlimmste, er hindert sie bei ihrer geistigen Entwicklung und macht sie zu seiner Sekräterin. In Bundes ist das Grausen noch schlimmer und sie glaubt, sie sei tot. Sonja muss oft im Namen ihrer Mutter die Entscheidungen treffen, die die Zukunft der Familie betreffen.

Die Übersiedlung nach Bundes, ins gute Deutschland, bedeutet einen Neubeginn für alle - 1987 beginnt Sonja „ihre" Zeit zu zählen und Hel bleibt nur noch eine angenehme Erinnerung.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Lesenswertes Erwachsenwerden!
Die Autorin erzählt von einem polnischen Mädchen, dass sich an die schönsten Tage seiner Kindheit erinnert, die sie zusammen mit der Schwester auf der Halbinsel Hel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2005 von Marque Brand
Die nächsthöhere Dimension
Malin Schwerdtfegers erster Roman Cafe Saratoga erzählt über zwei Schwestern in der Pubertät, Sonja in Majka, die jeden Sommer auf der polnischen Halbinsel Hel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2004 von Maja
Die nächsthöhere Dimension
Malin Schwerdtfegers erster Roman Cafe Saratoga erzählt über zwei Schwestern in der Pubertät, Sonja in Majka, die jeden Sommer auf der polnischen Halbinsel Hel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2003 von Maja Krivec
Alexis Zorbas und seine inkontinente Tochter
Zweifellos ist diese Geschichte nicht "schön", dennoch ist sie geschrieben in der Ästhetik des Sich-Erinnerns, an das Meer, die unbeschwerte Zeit des Cafe Saratoga, an... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2003 von Martin Duensing
Ein gänzlich misslungenes Buch
"Cafe Saratoga" ist mit Abstand das schlechteste Buch, das ich in vergangener Zeit gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Am 3. Januar 2002 veröffentlicht
Auf dem Weg zu neue Galaxien
Cafe Saratoga ist ein Roman, der eine Fortführung der sehr amüsanten Geschichten in „ Leichte Mädchen" ist. Lesen Sie weiter...
Am 24. September 2001 veröffentlicht
Eingeschränkt empfehlenswert
Das,was in Malin Schwerdtfergers ersten Roman gelungen ist,ist eine subtile Betrachtung vom Erwachsenwerden aufs Papier zu bringen, vielmehr allerdings nicht. Lesen Sie weiter...
Am 18. September 2001 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar