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Das fängt mit dem faszinierenden Intro von Goldfrapp an: "Utopia" klingt wie der Soundtrack zu einem französischen Film circa 1975, eine Kombination aus sanfter Erotik und dunklen Geheimnissen. Die Band mit dem seltsam morbiden Namen Afterlife gehört seit Jahren zu den Stammgästen im Café Del Mar und war bereits auf mehreren CDM-Compilations vertreten. Ihr "Sunrise" ist eine der süßesten Versuchungen, mit gezupfter Akustikgitarre und den samtweichen Vocals von Rachel Lloyd. Dicht auf ihren Fersen -- oder sollte man Samtpfötchen sagen? -- folgt Dido, die inzwischen zum Superstar avancierte kleine Schwester von Faithless-Chef Rollo Armstrong, mit der Downtempo-Breakbeat-Ballade "Worthless".
Etwas aus dem Rahmen fällt Illuminations "Cookie Raver", das mit flotten Chill-House-Grooves die Sonne wieder hoch holt, und Ben Onono mit dem französisch gesungenen "Tattouage Blue", dessen Gesang eindeutig die Kitschgrenze überschreitet. Für den Ausgleich sorgt Mari Boine aus Lappland mit ihren Joik-Gesängen auf "Gula Gula" im Chilluminati Mix, und auch der funkige "Pina Colada" von Digby Jones sorgt für Erfrischung und Wohlbefinden.
Fazit: Trotz kleiner stilistischer Ausrutscher ist auch "Volumen Ocho" der Café Del Mar-Serie wieder einmal unverzichtbar. --Christian Arndt
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Ich mag die CD sehr, sie ist mutig zusammengestellt und hat eine unverwechselbare Atmo. Einzig die Housetracks wollen mir nicht so gefallen. Wer allerdings eine typische Cafe Del Mar Veröffentlichung erwartete, läuft Gefahr enttäuscht zu werden. Die Scheibe ist im Gegensatz zur Tradition der Reihe durchweg sehr britisch compiled. Teils abgefahren, teils typisch british sophisticated und Dank der Housetracks ab der Mitte teils härter als erwartet.
Ich bin absoluter Fan der Cafe Del Mar Reihe und habe Dank einer Veröffentlichung auf der "Dreams 2" Einblicke in die Hintergründe des Streitwerkes Vol.8:
Mit dem Cafe Del Mar auf Ibiza hat diese Veröffentlichung nämlich erstmals gar nichts zu tun. Wärend die Vol.7 nach der Trennung vom "big" Jose Padillas noch vom Cafe Del Mar Resident Nachfolger Bruno Lepretre compiled wurde, sind diesesmal der britische Label Manager Luke Neville unterstützt durch Ben Cherrill am Werk. Das erklärt auch den Stilwechsel. Wer übrigens auf die (sehr guten, sehr britischen) Ministry of Sound Chillout Sessions steht, ist mit der Vol.8 bestens bedient.
Wer jedoch eine Cafe Del Mar erwartet, sollte sich besser die Dreams 2 kaufen. Diese ist von Bruno Lepretre compiled
- und, aufgepasst -
sollte eigentlich die Vol.8 werden. Aus labelpolitischen Gründen wurde sie es nicht. Sie wird von Cafe Del Mar Music als die offizielle Cafe Del Mar Veröffentlichung 2001 promotet. Cafe Del Mar Music hat als kleines spanisches Label nicht den Werbeetat einer Universal. Das erklärt die relative Unbekanntheit der Dreams 2.
Inhaltlich setzt sie die Tradition der Reihe fort. Sie klingt wunderbar leicht und vertäumt, hat immer den auf der Vol.8 vermissten Ibiza Beach Flair. Viele Kenner halten sie für die Beste. In den Amazon Verkaufscharts stand sie übrigens als unbekanntes Produkt immerhin auf Platz 50 und liegt sympatischerweise im Voting immer über ihrem grossen Stiefbruder Vol.8.
Ab der Vol.9 ist die Chillout Welt übrigens wieder in Ordnung: Die Namensrechte fallen wieder an Cafe Del Mar Music zurück und Bruno Lepretre wird wieder compilen!!
Ansgar Ueffink, VARGO
Die Zusammenstellung läßt deutlich zu wünschen übrig. Der usprüngliche Charme dieser Reihe ging weitgehend verloren, wenngleich auch einige interessante Tracks zu hören sind. Die sind aber in der Minderheit.
Der Weggang von Jose Padilla hat der Reihe hörbar geschadet. Besonders merkt man das, wenn man sein neues Werk "Navigator" hört. Da spürt man wieder das Gefühl, was man früher auch bei "Cafe del Mar" hatte.
Bei Nr. 8 stellte sich dieses Gefühl nicht ein - im Gegenteil. Schade!
Die Nr. 9 werde ich mir wohl nicht mehr kaufen...
Nachedem José Padilla bis Nr. 6 für die Auswahl der Titel verantwortlich war, ist Nr. Lesen Sie weiter...
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