Im Mittelpunkt dieses Erstlingsromans von Sharon Owens steht das Café von Penny und Daniel. Dort, mitten in Belfast, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein...
Doch Penny ist unglücklich. Sie ist seit 17 Jahren verheiratet und träumt nicht nur von einem modernisierten Café, sondern auch von einer kleinen Familie.
Aber auch die Menschen im und um das Café herum haben Träume:
Da sind zum Beispiel die Zwillingsschwestern Beatrice und Alice. Die pensionierten Lehrerinnen sammeln tagaus tagein für gute Zwecke und wünschen sich nichts so sehr wie ein Empfang bei der Königin...
Oder die Kunststudentin Brenda, die von einer eigenen Ausstellung und von Nicolas Cage träumt, während Clare nach ihren Jugendliebe Peter sucht...
So gibt es noch andere kleine Episoden, die doch immer - mal mehr, mal weniger - mit dem Café verwoben, jedoch niemals kitschig sind und sich am Ende doch wunderschön zusammenfügen.
In seinem Konzept und auch in dem wunderbaren Gefühl, das man am Ende des Buches hat, erinnert mich dieser Roman an den Film "Tatsächlich Liebe": Man kann ihn immer wieder sehen und entdeckt neue Nuancen.
Ich werde "Das Café der kleinen Träume" sicherlich noch einmal lesen, um dann noch weitere liebevolle Details zu finden, die man in diesem wirklich traumhaften Buch beim ersten Lesen vielleicht übersehen hat.