ich gehöre zu den "glücklichen" schülern aus NRW, die dieses buch für das abitur lesen müssen und na ja...
ich hatte bisher nie schwierigekeiten damit, mich zu einem buch aufzuraffen, da ich eigentlich recht gerne lese, aber diesmal war es anders.
den inhalt möchte ich an dieser stelle nicht nochmal wiederholen, also steig ich direkt mit den negativen aspekten ein:
-die sprache
dieses buch ist sicherlich nichts für schnelle leser, also schnell im sinne von drüberweghuschen, da die protagonisten häufig mitten im satz einen sinnwechsel machen und man auf einmal völlig raus ist. die personen sprechen oftmals aneinander vorbei oder "schweigen" (gefühlte 300x im buch)
-handlung
gibt es in dem sinne nicht wirklich zusammenhängend. man liest quasi in episoden, also die "szenen" gehören nicht zusammen, was sehr an der spannung nargt.
-geschwindigkeit
am anfang habe ich mich ständig nach dem sinn des buch gefragt, da es sooo langweilig war, doch zum ende hin überschlagen sich die ereignisse förmlich und hin und wieder ist auch eine absurdität oder ein ausraster einer person drin, der mich auch mal zum schmunzeln bringen konnte.
positiv:
als ich das buch ausgelesen hatte, konnte ich das ziel rinkes endlich nachvollziehen, dass künstler ohne erfolg oder anerkennung in form von aufträgen also arbeit keine identität verspüren und im viel erwähnten "system" untergehen.
das macht einen sehr nachdenklich und am ende des buches war ich doch positiv überrascht wie rinke es geschafft hat, dieses für viele wohl ausgelutschte thema "arbeitslosigkeit" doch irgendwie anders zu behandeln!
fazit:
für mich war es in ordnung deswegen 3 sterne, für leute, die etwas spannendes suchen rate ich auf jeden fall ab, aber für literatur- und theaterfreunde könnte es dennoch ganz interessant sein!