.... jedenfalls was Elvis Karriere als ernsthafter Schauspieler angeht.
Hatte der King of Rock`n`Roll in den 50èr Jahren in seinen Filmen wenigstens noch ein bisschen den Rebellen mimen dürfen wurde er nach seiner Entlassung aus der Army endgültig auf Schwiegermutters Liebling getrimmt.
Die Handlung ist so seicht wie die - zum größten Teil furchtbaren - Liedchen die Elvis in diesem Film trällern muss (Er selbst war bei den Sessions wenig begeistert - dabei kam es einige Jahre später noch viel viel schlimmer).
aber nicht nur das, der ganze Film ist so unfassbar Reaktionär das einem schon ein bisschen die Galle hochkommen kann.
Elvis, der Mann der wie kein anderer dabei half die westliche Welt vom Muff der 50èr und ihrer regieden Sexualmoral zu befreien darf hier in einer Schmonzette mitspielen die sicher auch dem Publikum der Heimatfilme in Deutschland (wo der Film zwar spielt, das Elvis für die Dreharbeiten aber, Double und Hollywoodkulissen sei dank, nicht mehr betreten musste) gefallen hat.
Der Film wurde Elvis bis dato größter Kassenschlager.
Die Soundtrack LP, sein bis dato schwächster Longplayer, brach alle Chartrekorde. Was man von dem im gleichen Jahr aufgenommenen Meilenstein "Elvis Is Back" leider nicht behaupten kann.
Die beiden nachfolgenden Kinoproduktionen (der sehenswerte Western "Flamming Star" und das etwas misslungene James Dean Gedächtnis Filmchen "Wild In The Country" ) waren ambitioniert aber deutlich weniger erfolgreich.
Nach dem Gigantischen Erfolg des inhaltsleeren "Blue Hawaii", der sogar G.I. Blues in der Publikumsgunst übertraf und dem Hauptdarsteller selbst, genau wie dieser Film hier, eher peinlich war, war der Drops dann gelutscht.
Der Weg den Elvis die restlichen 60èr beschreiten würde war klar zu erkennen.