fragte ich mich beim Lesen des Buches. Gaius Julius Caesar ist nicht die Hauptperson des Buches, dessen Geschichte wird auch nur am Rande miterzählt, was ja ok wäre wenn es aber nicht ganz Kapitel über die Lebensgeschichte von Sulla, Marius, Cicero, Cato, Clodius, Brutus,... geben würde.
In dem Buch geht es um den Ex Zenturio Aurelius, der ungewollt in die Machtkämpfe der späten Republik gerät. Mächtige Senatoren zwingen ihn Caesar auszuspionieren, allerdings offenbart Aurelius sich Caesar und macht Karriere und verliebt sich in eine wunderschöne Frau.
Fazit: Haefs hat wie immer einen gut recherierten Roman vorgelegt. Er hätte viel mehr draus machen können, die Diffenenzen der späten Republik werden zwar angesprochen aber nicht im Roman verarbeitet. Die Person Caesar wird nur oberflächlich angedeutet, obwohl der Mann hochinteressant und vielschichtig war. Schade eigentlich