Ich habe die Dockingstation für einen 2010er MacPro gekauft, den ich, als alter Bastler-Badboy ;) - mit einem eSata Bracket nachgerüstet habe.
Erster Eindruck beim Auspacken: sieht recht stabil aus, das mitgelieferte Netzteil ist zu meiner Freude ein "K-Tec" Steckernetzteil, eines der besten, das man kriegen kann. Weshalb? Es ist extrem kompakt, und wird im Betrieb allerhöchstens lauwarm. Wer sich schon mal mit klobigen Netzteilen, und schweren, unflexiblen Kabeln rumgeärgert hat, wird das zu schätzen wissen. Dieses Teil belegt in einer Mehrfachsteckdose nur einen Steckplatz, so klein ist es. Okay, genug der Lobgesänge auf das Netzteil ;)
Die Dockingstation macht einen recht stabilen Eindruck, und man kann eine Festplatte sehr einfach einstecken. Einmal eingesteckt, steht die HDD sehr stabil, man muss also keine Angst haben, dass sie umkippt, oder nicht gerade steht (schräge Winkel >4% sind im Betrieb nämlich nicht so gesund für eine Festplatte). Hier wie gesagt keine Sorgen, die HDD steht wie eine Eins!
Über USB (Kabel wird mitgeliefert) verbindet sich die Platte (in meinem Fall eine Hitachi Deskstar 5K3000 2TB) sofort mit OSX, formatieren klappt einwandfrei, Daten kopieren ohne Probleme, wenn man die Platte in OSX auswirft, schaltet sie sich auch sofort ab.
Über eSata (Kabel auch mitgeliefert) kann ich das Hotswapping nicht beurteilen, da OSX das nicht unterstützt, man muss den Rechner mit angeschalteter Platte neu hochfahren, so, als ob sie im Rechner fest eingebaut wäre.
Genau so meldet sich die Platte auch an, als normales, festes, SATA Device (nochmal wie gesagt: das ist ein "Feature" von OSX, dass Hotswapping bei SATA nicht unterstützt wird).
Mit XBench getestet erreicht die Platte sequentielle Leseraten von 110MB/s und sequentielle Schreibraten von 105MB/s - das zeigt, dass hier nichts gebremst wird. SATA an sich schafft natürlich noch mehr, aber schneller ist meine HDD hier einfach nicht (es handelt sich schließlich um eine günstige 5400rpm Backup-Platte).
Die USB-Ports habe ich nicht getestet, die brauche ich nicht, denn das Gerät tut genau, was es soll: es stellt einen externen SATA Anschluss zur Verfügung, der mit voller Geschwindigkeit läuft. So kann ich mit möglichst günstigen SATA Festplatten ohne Gehäuse schnell und einfach Backups ziehen, ohne 3 Tage auf die Übertragung per USB2.0 warten zu müssen. Aber wenn alle Stricke reißen, funktioniert auch der Anschluss über USB2.0