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Cabo de Gata [Gebundene Ausgabe]

Eugen Ruge
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

7. Juni 2013
«Diese Geschichte habe ich erfunden, um zu erzählen, wie es war.» Ein Mann lässt alles hinter sich: seine Stadt, sein Land, sein bisheriges Leben. Mit nicht viel mehr als einer Hängematte und ein paar Schreibheften im Gepäck steigt er in einen Zug Richtung Süden. Der Zufall bringt ihn nach Cabo de Gata, ein Fischerdorf an der Mittelmeerküste. Die Landschaft ist öde, ein kalter Wind weht: kein Ort zum Bleiben. Und doch bleibt er, ein einsamer Gast in der Pension der alten Witwe. Das einzige Wesen, zu dem er Kontakt aufnimmt, ist eine Katze. Und plötzlich glaubt er zu begreifen, dass sie ihm etwas mitteilen will... Nach seinem Welterfolg «In Zeiten des abnehmenden Lichts» erzählt Eugen Ruge auf leichte, fast beiläufige Weise die Geschichte einer schwierigen Suche. «Cabo de Gata» ist ein Glanzstück novellistischer Prosa. Im Wechselspiel von Erfindung und Erfahrung liegt seine Wahrhaftigkeit - und auch seine Kunst.

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Cabo de Gata + In Zeiten des abnehmenden Lichts: Roman einer Familie
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 2 (7. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498057952
  • ISBN-13: 978-3498057954
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.954 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Es ist der Ton vollkommener Aufrichtigkeit, der den Leser in seinen Bann zieht. Für (Ulrich Greiner, Die Zeit)

Das eigentliche Wunder dieses Buchs ist, wie unaufgeregt, ja fast heiter Ruge vom Scheitern erzählt, von all den missglückten Rettungsversuchen und dem Versuch, sich der Fremde anzuvertrauen (Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Ruge ist ein Meister des konkreten, sinnlichen Details. Er braucht nur wenige Striche, um dem Leser dieses Dorf mit seiner hypnotischen Ereignislosigkeit plastisch vor Augen zu stellen. Er fängt dessen Stille ein, dessen seltsame, weltentrückte Magie (...) ein fabelhafter Roman (Uwe Wittstock, Focus)

Eine Pilgerfahrt dahin, wo alles Wünschen und Hoffen aufhört: Eugen Ruges neuer, kleiner, kontemplativer Roman (...) bringt einen - gesteigertes Dasein im Unscheinbaren - mit fünf, sechs Sätzen (...) fast zum Heulen (Dirk Knipphals, taz)

Ein besseres Buch hätte Eugen Ruge nach (Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eugen Ruge, 1954 in Soswa (Ural) geboren, studierte Mathematik an der Humboldt-Universität und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde. Seit er 1988 aus der DDR in den Westen ging, ist er hauptberuflich fürs Theater und für den Rundfunk als Autor und Übersetzer tätig. Für seine dramatischen Arbeiten erhielt Eugen Ruge den Schiller-Förderpreis des Landes Baden-Württemberg; 2009 wurde sein erstes Prosamanuskript In Zeiten des abnehmenden Lichts mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet; für den daraus entstandenen Roman erhielt er den Aspekte-Literaturpreis und den Deutschen Buchpreis 2011.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der stille Ton der Erinnerung... 5. Juli 2013
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Zum Einen sollte man nicht dem Fehler verfallen und dieses Buch mit seinem Vorgänger zu vergleichen, zum Anderen sollte man eben gerade, wenn der Vorgänger einen Preis erhielt, dem Autor eine neue Chance einräumen, vor allem dann, wenn er komplett etwas Neues versucht. Natürlich macht ein Autor immer neugierig, wenn sein Vorgänger wie hier den deutschen Buchpreis erhielt, schliesslich möchte man wissen, was der Autor Neues bringt. Während Ruge in In Zeiten des abnehmenden Lichts: Roman einer Familie den Niedergang einer DDR-Familie zwischen Widerspruch und Anpassung über einen Zeitbogen von über gut 50 Jahre beschrieb, (es gibt darüber einen sehr sehenswerten Dokumentarfilm), geht er hier den Spuren eines Mitte-Vierzigers nach, der sich von seinem alten Leben in Berlin lossagt, um in einem kleinen Dorf in Andalusien in eine stille Sinnsuche einzutreten...

Die "Wende" scheint noch wie ein leises Echo im namenlosen Protagonisten nachzuklingen. Seine Ehe mit seiner Frau Karoline ist gescheitert, der Kontakt zu seiner Tochter steht unter dem Einfluss seiner Expartnerin, seine feste Stelle in der Chemietechnik ist gekündigt, überhaupt beginnt er zu kündigen, was zu kündigen ist, Wohnung, Versicherung, Telefonanschluss, die Wohnungseinrichtung wird verscherbelt. Nachdem der Protagonist Berlin hinter sich lässt, und damit auch sein dortiges Leben, macht er sich auf, um dem Neuen, dem Unbekannten eine Möglichkeit zu eröffnen. Seine Reise geht über Basel, Barcelona, bis zu jenem Capo de Gata. Ein desillusionierender Ort, der sich alles andere als behaglich erweisen wird.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Still, melancholisch, großartig 14. Juni 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Gleich vorab: Ich kenne den viel gelobten Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" nicht und habe deshalb diese Novelle ohne jede Erwartung gelesen.
Ganz besonders gefiel mir an "Cabo de Gato" die melancholische Stimme des Erzählers, eines Mannes, der in den 90er Jahren Berlin verlässt, um irgendwo in der Ferne seinen großen Roman zu schreiben. Er gibt alles auf, steigt in einen Zug Richtung Süden, lässt die Dinge auf sich zukommen.
Sein Bild von Andalusien (Sonne, Meer und Fischer-Romantik) findet er in Cabo de Gato nicht unbedingt bestätigt. Doch trifft er Menschen, die ihn begeistern. Auch gefällt ihm mehr und mehr sein einfaches Leben in einer winzigen Pension. Er wirbt um die Liebe und Zuneigung einer streunenden rot getigerten Katze.

Eine Geschichte über die Sehnsucht nach der Ferne und darüber, dass es im Leben immer anders kommt, als man glaubt. Und dass es voller Überraschungen ist, wenn wir einfach das Wagnis eingehen, den berühmten ersten Schritt zu tun.
Literarisch gefiel mir die knappe Form des Erzählens und die kurz eingestreuten Erinnerungen, wie jene an die Zeiten "vor dem Eisernen Vorhang" (leider kam die Passage "Ich erinnere mich...." so oft vor, dass ich nur 4 Sterne geben kann).
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen DIE FALSCHE KATZE 16. Juni 2013
Von Bücher-Bartleby TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eugen Ruges DDR-Familienroman habe ich gerne gelesen, er hat mir gerade auch sprachlich gefallen. Ich fand ihn angenehm unprätentiös geschrieben, mit trockenem Witz und Ironie.

„Cabo de Gata“ aber hat mich enttäuscht. Es ist ein schmales Buch, nur wenig drauf auf den Seiten. In solchen Fällen ist dann gern die Rede von „verdichteter“ Prosa und der Kunst des „Einfachen“. Wenn es doch so wäre. Aber schon der Anfang, der in Berlin spielt, ist bei aller Kürze immer noch zu weitschweifig. Bei der Frühstücksszene und der Schilderung der Monotonie im Alltag eines unschlüssigen Schriftstellers habe ich mich gefragt, warum ich das lesen soll. Nur die knappe Darstellung des Vaters beim Abschiedsbesuch (der Historiker Wolfgang Ruge erhält ein weiteres ziemlich ungnädiges Porträt) fand ich gelungen.

Dann geht es nach Spanien, die Inhaltsangabe haben ja schon andere Rezensenten geliefert. Eine Weile habe ich das gern gelesen: Ich mag die Stimmung schlechtgelaunter Reiseberichte, in denen Figuren durch unwirtliche Weltgegenden irren und selbst nicht genau wissen, was sie da eigentlich verloren haben. Aber nach einer Weile erschöpft sich dieser Reiz, und der „Roman“ (vom Umfang ist es bloß eine Erzählung, die mit 20 Euro recht teuer zu bezahlen ist) entwickelt sich zur Darstellung der nicht endenden Schreibkrise. Schriftsteller, die darüber schreiben, dass es mit dem Schreiben nicht klappt – darauf kann ich verzichten, solche Geschichten habe ich schon zu oft gelesen.

Unbefriedigend auch die Katzengeschichte am Ende, einerseits banal, andererseits aber auch gewollt bedeutungsschwanger, ohne dass sich die Message (was hat die Katze mit der toten Mutter zu tun?) erschließen würde.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Monotone Erzählung von nichts wichtigem 22. Juli 2013
Von DUS
Format:Gebundene Ausgabe
Achtung, meine Rezension enthält Spoiler.

Leider ist dieses Buch für mich ein klassisches Beispiel für "umsonst gehyped".

Die Katze taucht nach ca. zwei Dritteln des Buches auf, das sich bis dahin auf die unspektakuläre Beschreibung eines unfassbar langweiligen Alltags mit immer zur gleichen Uhrzeit wiederkehrenden Ritualen mit den immer gleichen, mundfaulen Personen beschränkt. Ich war versucht, das Buch wegzulegen - denn auch die Landschaftsbeschreibungen langweilen immens - aber jedes Buch bekommt seine zweite Chance.

Der sehnlich herbeigesehnte Auftritt der Katze gab mir neuen Mut, nun endlich doch noch den Zugang zum Buch (und dem so gelobten literarischen Wert!) zu finden. Leider ergibt sich die Geschichte nach dem kurzen Aufblitzen einer möglichen Wendung doch wieder der bereits gewohnten Monotonie, ergänzt um ein völlig unsinniges Katzen-Ritual, dessen tieferer Sinn sich mir nicht erschloss.

Dass der melancholisch-selbstmitleidige Protagonist in der Katze den Geist seiner Mutter zu erkennen scheint, hat mich fast wütend gemacht. Zu platt (zumal von der Mutter bislang kaum die Rede war) und zu konstruiert. Zum Schluss läuft sie ihm weg - auch ich hatte geistig längst die Flucht angetreten.

Sprachlich auch kein Feuerwerk, denn der immer wiederkehrende Spruch "soweit ich mich erinnere, da ich mich erinnere, ich erinnere mich, dass..." mag dem Einen wie ein stilistisches Mittel erscheinen, ich war ihm jedoch schnell überdrüssig.

Kurz: eine monoton getextete "Geschichte" von der immer gleichen Monotonie an einem Ort voller wortkarger Menschen. Aber bitte: Geschmäcker sind verschieden.

P.S.: Bevor ich's vergesse: besonders bescheuert (sorry, aber das ist das beste Wort) fand ich die nachgeschobene Geschichte vom nach Luft schnappenden, auf dem Rücken liegenden, sterbenden Rochen in einer Pfütze. WTF?
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen traumhaft dieses Buch !
langsam. leise, wer Ruhe braucht, den Sinn des Lebens sucht, sollte dieses Buch lesen!
Ich habe "In Zeiten des abnehmenden Lichts" nicht lesen können, Cabo de... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Birgit Braun veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Katze im Sack...
Dabei hatte ich mich nach all der guten Kritik auf das Buch sehr gefreut, endlich mal wieder etwas Spannendes von Eugen Ruge zu lesen. Doch leider wurde ich enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Nadja veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Existentialistisch
Ein schmaler Roman des Buchpreisträgers Eugen Ruge, eher eine Schreibübung, ein nicht aus dem Tritt kommen, dieses (netto) 150 Seiten umfassende Buch mit dem Titel "Cabo... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Th. Leibfried veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen cabo de gata
Ich habe die CD verschenkt,das echo war gut.Selber habe ich sie leider noch nicht gehört
das kommt aber noch bestimmt
mfg anton
Vor 3 Monaten von anton veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen In Zeiten des ausbleibenden Einfalls
Es kann nur so gewesen sein: Nach der hohen Anerkennung seines ersten Buchs, einschließlich der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2011, hat der Verlag vermutlich den... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Anni Kloß veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Cabo de Gata
wegen der schnelle und promte Erledigung. Die Ware kam unverzehrt hier an und ich kann meine Empfehlung nur weiter geben
Vor 4 Monaten von Antoinette Holzer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen langweilig und öde
Wie so oft, der Klappentext verspricht großartiges, dahinter verbirgt sich jedoch totaler Müll! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von darth remmel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Andalusien treffend eingefangen
Auf der Suche nach einem Buch in einer Buchhandlung kam ich rein zufällig an einem mit nur zwei verschiedenen Titeln reich dekorierten Tisch vorbei, und mein Blick blieb... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sabina veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber ...
.... das Ende finde ich sehr schlecht. Ich will ja nicht zu viel verraten, aber da habe ich mir mehr erhofft. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Enrico Parlazz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das gefährliche zweite Buch
Eugen Ruges erstes Buch "In Zeiten des abnehmenden Lichts" war und ist zu Recht eine Sensation. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Waldemar Zeiter veröffentlicht
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