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Auf das Sequel zu Eli Roth' CABIN FEVER musste man lange warten. Der Film lag einige Zeit auf Halde, ist nun aber endlich auf dem freien Markt angekommen. Regie führte Ti West, der mit HOUSE OF THE DEVIL unlängst gezeigt hat, dass er ein Faible für Horrorfilme der 80er Jahre hat. Und auch CABIN FEVER 2 kann und muss man attestieren, dass der Film von der Machart stark an die glorreichen Horrorzeiten der 80er Jahre erinnert, was nicht zuletzt an den doch recht deftigen Gore-Einlagen liegt. Dazu versucht Ti West, das Original zu übertrumpfen, was sich in teils ziemlich ekligen Szenen widerspiegelt. Der Ekel-Faktor ist hier ganz klar höher als beim Original. Dazu kommt eine gute Dosis schlechter Geschmack. Und fertig ist eine Splatter-Bowle, die mächtig Party-Stimmung aufkommen lässt. Neben einem kurzen Auftritt von Rider Strong, der den ersten Film überlebt hat, gibt es hier auch ein Wiedersehen mit dem trotteligen Polizisten Winston, der hier nicht als Hüter des Gesetzes fungiert, sondern nur die eigene räudige Haut retten will. Fazit: Kein Meisterwerk, aber Funsplatter mit Ekel-Faktor.
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind kräftig ausgefallen und wirken natürlich, wobei sowohl die ländliche Gegend wie der Wald als auch das Innere des Prom-Saales sehr gut akzentuiert sind. Rauschen ist vorhanden, aber typisches Filmkorn. Der Kontrast neigt bei hellen Elemente zu leichtem Überstrahlen (Kleid bei 00:34:07). Die Schärfe ist insgesamt knackig ausgefallen. Als Rider Strong durch den Wald läuft, hat man eine schöne plastische Wirkung. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen sehr gut verständlich. Verzerrungen gibt es nicht. Die direktionale Wirkung ist vorhanden. Das englische Original klingt authentischer, was sich vor allem in den Dialogen widerspiegelt. Umgebungsgeräusche sind lebendig eingebaut. Der Prom-Sound kommt mit viel Bass daher. Alles in allem ein sehr vitaler Soundmix. Der Trailer liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Außerdem gibt es ein Gore-Reel, das die blutigen Effekte noch einmal geballt zum Besten gibt. Das Behind-the-Scenes-Feature ist hauptsächlich B-Roll, wird aber durch kleinere Kommentare ergänzt. --movieman.de
Kurzbeschreibung
Die KILLERBAKTERIEN sind wieder da ... ... und diesmal sind sie im städtischen Trinkwasser gelandet !!! Die tödliche Brühe wird auch rechtzeitig zum kleinstädtischen College- Abschlussball fertig und findet, zusammen mit einigen anderen Körperflüssigkeiten, ihren Weg in die Bowle. Die Auswirkungen bekommen die spaß- und sexhungrigen Teens schon nach einigen Schlucken zu spüren: Bald ist die blutgetränkte Tanzfläche rutschiger als eine Eisbahn. Deputy Winston erkennt die brenzlige Lage, riegelt die Schule ab und postiert seine Scharfschützen. Ab jetzt lauert nicht nur draußen der sichere Tod für die Kids, nein auch drinnen ist die Lage nicht eben entspannt. Die wenigen noch nicht Infizierten müssen zusehen, ob und wie sie ihre Haut vor ihren matschbeuligen Mitschülern retten.
Rezension
In der US-Provinz hat vergiftetes Grundwasser bereits zu einigen unschönen Vorfällen geführt, doch das hindert den Getränkeproduzenten DOWN HOME WATER nicht daran, das Zeug in Flaschen abzufüllen und zum Beispiel zum bevorstehenden Schulabschlussball an der High School zu schicken. Als dort die ersten Leute Blut spucken, marschiert draußen vor der Tür Militär auf, verriegelt alle Ausgänge, schießt auf jeden, der hinaus will, und nötigt den nebenbei um die Liebe seines Lebens kämpfenden Paul und seine Freunde zu allerhand Improvisationen. Mit CABIN FEVER legte Eli Roth einst die Basis für seine beachtliche Karriere, die ihn zum Intimus von Quentin Tarantino werden ließ. Sein damaliges Baby legte der nunmehr vielbeschäftigte INGLOURIOUS BASTERDS-Star in die Hände des Horror-Shootingstars Ti West, der mit THE HOUSE OF THE DEVIL in der Fangemeinde von sich reden machte. Er mag nicht über Roths subversiven Witz verfügen, aber der Prämisse des Originals wird er mit seinem oft alle Grenzen des guten Geschmacks überschreitenden Splatter-Füllhorn mühelos gerecht. (mediabiz.de)
Vergiftetes Trinkwasser und aufmarschierendes Militär stören empfindlich die planmäßige Durchführung eines Schulballs. Rustikale Geschmacklosigkeiten und Splatter Slapstick am Meter im sonst nicht weiter auffälligen Sequel eines Horrorüberraschungshits. (Verzeichnis Lieferbarer Kaufmedien)
Produktbeschreibungen
Die tödliche Brühe wird auch rechtzeitig zum kleinstädtischen College-Abschlussball fertig und findet, zusammen mit einigen anderen Körperflüssigkeiten, ihren Weg in die Bowle. Die Auswirkungen bekommen die spaß- und sexhungrigen Teens schon nach einigen Schlucken zu spüren: Bald ist die blutgetränkte Tanzfläche rutschiger als eine Eisbahn. Deputy Winston erkennt die brenzlige Lage, riegelt die Schule ab und postiert seine Scharfschützen. Ab jetzt lauert nicht nur draußen der sichere Tod für die Kids, nein auch drinnen ist die Lage nicht eben entspannt. Die wenigen noch nicht Infizierten müssen zusehen, ob und wie sie ihre Haut vor ihren matschbeuligen