3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
It's Partytime ..., 13. Mai 2010
Schlechte Schauspieler, platte Dialoge, nackte Haut und null Story ... dafür aber Kunstblut bis zum Abwinken.
Eine Trash-Perle ohne tieferen Sinn, die einen etwas an die in alten 80er Jahre Streifen der Firma TROMA erinnert.
Mein Tipp: Freunde einladen, Bier kalt stellen, "CABIN FEBER 2" in den DVD-Player und einfach abfeiern.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Blut muss ja nicht immer alles sein...!, 23. April 2010
Die Produzenten von "Cabin Fever" sollen wohl bei den Vorbereitungen zum zweiten Teil mit der großen Frage zusammengesessen haben,
wie man die Fortsetzung noch ekeliger und blutiger gestalten kann! In der Tat kann man die Antwort relativ schnell ausmachen, denn um blutige Splatterszenen kommt man so gar nicht drum herum. Die Handlung scheint nur nötiges Beiwerk gewesen zu sein, da diese auch locker in ein bis zwei Sätzen zu erzählen ist. Und zwar bringt ein relativ besonnener Kleinstadtpolizist, von einem Einsatz, einen überaus scharfsinnigen "ich mutiere zu einem wandelnden Abszess" Virus mit, welches sich im späteren Verlauf auf einem Abschlussball unter den vermeintlichen Schülern verbreitet. Und das eingemischt in Mineralwasser und Boule. Das wars dann auch. 95% der eingeführte Charaktere verbluten, werden erschlagen oder erschossen. Das Blut spritzt nur so herum (teilweise eher mau computeranimiert), die Darsteller spiele sich durch dümmliche Dialoge und die Spannung ist zuweilen eher weniger vertreten. Teil 1 war da doch etwas spannender und überlegter. Diese Fortsetzung ist eher überflüssig aber naja wenn der dritte Teil auf DVD erscheint, dann hoffe ich nichts davon mitzubekommen. Einzig sei zu erwähnen das am Anfang des Films wie auch am Ende in Zeichentrick die Geschichte ein- und ausgeleitet wird, was wirklich ansatzweise ganz amüsant ist. Den Rest kann man sich allenfalls, wenn man denn mit Blutfontänen klar kommt, einmal angucken und dann auch wieder ganz ganz schnell vergessen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Lass die Finger vom Mineralwasser...., 26. Juni 2010
Eli Roth beendet seinen Hüttenkoller damit, dass zwei Kinder aus dem verseuchten See Wasser für ihre Limonaden abschöpfen.
Grund genug im derzeitigen Horrorgenre-Fortsetzungswahn einen Teil 2 entstehen zu lassen.
Der fängt auch prächtig an mit einem sehr gelungenen Intro durch eine schlichte, wie sehr effektive Zeichentricksequenz, die den Weg des verseuchten Wassers zeigt.
Und ohne viel zu verraten: Auch das Finale endet mit einer sehr guten Zeichentricksequenz.
Dazwischen ist man aber mit der restlichen Handlung konfrontiert, dabei wird die Location von Wald und Wiese ins Collegemilieu verlagert. Es steht natürlich die jährliche Prom Night an und Regisseur Ti West wartet mit den üblichen Klischeefiguren auf:
Da wäre der aufrechte, ehrliche, intelligente aber eher schüchterne John (Noah Segan), der sich vor seinem besten Kumpel Alex (Rusty Kelley) aber nichts anmerken lassen möchte, wie sehr es ihn schmerzt, dass seine langjährige Angebetete Blondine Cassie (Alexi Wasser) mit dem miesen Unsympathen der High School Marc (Marc Senter) rumpoppt. Alex überredet John schließlich unter Mithilfe von blöden Sprüchen im Stakkato-Rythmus dazu, ihn auf die Party zu begleiten.
Doch der Abschlussball endet noch blutiger als in "Carrie" oder "Prom Night". Und dies hat sich schon am Vormittag angebahnt, als der gelbe Schulbus mitten auf einer übersichtlichen Landstraße einen Überlebenden aus Teil 1 regelrecht plattgefahren hat. Der bereits in Teil 1 nervige Deputy Winston (Giuseppe Andrews) versichtert aber dem Busfahrer, dass die zermantschte Leiche auf dem Asphalt ein Elch war und der fährt dann beruhigt weiter. Allerdings ahnt Winston schon den Supergau, da er beim oberflächlichen Sezieren der Leiche typische Seuchenmerkmale feststellt. Derweil ist aber der örtliche Mineralwasserhersteller "Down Home Water" schon fleissig am Ausliefern diverser Haushalte im Örtchen und auch die "Cabin Fever High" hat Unmengen von dem gesunden Wässerchen geordert.
Wohl durch eine Überdosis 80er Disco und "Born to be Alive" übergeben sich die ersten Teenies auf der Tanzfläche, doch das sind noch die harmlosen Vorzeichen dieser modernen Pest...
Ti Wests Film hat eigentlich keine Dramaturgie und liefert daher reihenweise Schwächen ab, die versucht werden mit "American Pie FSK 18 Geschmacklosigkeit Deluxe" Einlagen zu kaschieren. Da wird dann in die Bowle gepinkelt, wir erleben wüsten Sex im Swimmingpool, bei dem die Zähne ausfallen oder eine doofe Oralsexszene auf dem Klo.
Es wimmelt also vor Geschmackentgleisungen....
Auch die Geschichte mit dem Liebespaar, die sich kriegen sollen, kriegt ein ungeschicktes Ende verpasst.
Lediglich die Szene gegen Ende ist so gemein, dass sie schon wieder gut ist: Ein Mädchen der Highschool, die lieber in einem miesen Bordell vor alten Säcken tanzt, anstatt beim Abschlussball als Prinzessin zu glänzen, könnte eventuell auch schon infiziert sein..
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