Das CSI-Team ist es eigentlich gewohnt mit absonderlichsten Fällen konfrontiert zu sein, doch eines kann selbst die Ermittler aus Las Vegas vor eine unüberwindbare Hürde stellen - Eis.
In jenem Nationalpark, wo bereits vor einem Jahr ein Frauentorso aus dem See gefischt wurde, entdeckt eine Parkwächterin neuerdings eine nackte Frauenleiche. Umgehend wird das CSI zum Tatort beordert und es stellt sich heraus, dass das Mordopfer stranguliert wurde. Aber der Mörder hat seine Spuren effektiv verwischt und die Leiche offensichtlich sorgfältig eingefroren, weshalb der Todeszeitpunkt nicht mehr feststellbar ist. Da Grissom und Sara gerade auf einer Tagung sind, muss Catherine die Leitung der Ermittlungen übernehmen. Doch aus der Tagung wird nichts als Gil und Sara Leiche bei einem Waldspaziergang Schüsse hören und kurz darauf eine Leiche im Schnee entdecken. Ein Schneesturm schneidet ihr Hotel zudem von der Außenwelt ab und so sind sie gezwungen mit Hilfe des kanadischen Constable Gordie Maher und Hotelmanager Herm Cormier selbst die Ermittlungen und Spurensuche aufzunehmen...
Auch mit Tod im Eis ist Max A. Collins eine geniale Adaption der Serie gelungen, die spannend und unvorhersehbar auch Leser begeistern kann, die mit CSI nicht vertraut sind. Die Ermittler aus dem Wüstenstaat Nevada müssen sich nun mit einem Element herumschlagen, dass ihnen nur entfernt vertraut ist, nämlich Eis und Schnee, was den Schwierigkeitslevel für die Ermittlungen immens erhöht. Leider endet auch das außerordentliche Maß an Spannung nichts an ärgerlichen Kleinigkeiten wie dem Klappentext der von einem "winterlichen L.A." spricht und damit eigentlich L.V. für Las Vegas meinen sollte, da die Story nichts mit Los Angeles zu tun hat. Auch scheint es praktisch zu sein Englischkenntnisse mitzubringen, um etwa zu verstehen, dass "Mobile two" beispielweise "Wagen zwei" bedeuten soll.
Fazit:
Durchwegs spannendes Thriller-Erlebnis, bei dem es wieder einmal die Kleinigkeiten sind, die so richtig nerven können.