....aber ich konnte die langweiligen, gestelzten Dialoge, den unendlich rührseligen Kitsch, dem die bedauernswerten Schauspieler hier eine halbwegs glaubwürdige Plausibilität einzuhauchen versuchen , u.a. als Holocaust-Kitsch präsentiert nicht mehr ertragen.
Die Staffeln I - IV waren handwerklich tadellos gemacht, 1A NYPD-Action, spannende kriminologische Arbeit inkl. einer erstaunlich realistischen Pathologie und ein sympathisches Team garantierten ausgezeichnete Unterhaltung.
Aber man glaubte wahrscheinlich, dass man mehr "human touch" in die Serie injizieren müsste, warum, ist mir unklar. Und was dabei herauskam ist erbärmlicher Kitsch, die ach so ergreifenden Schicksale der Protagonisten lassen einen vollkommen kalt. Klar, da nichts davon echt ist, als dramaturgischer Gimmick Menschlichkeit heucheln soll. Mir haben die Schauspieler leid getan, denn deren Palette ist bunt, sie sind große Klasse, Könner.
Wahrscheinlich nutzt sich so ein Serienkonzept nach einigen Staffeln notgedrungen ab, und vier Staffeln durchzuhalten ist schon ziemlich gut.
Zwei Sterne für die Professionalität der Schauspieler.
Und trotz des Cliffhangers am Ende der letzten Folge werde ich auf Staffel sechs lieber verzichten.
Fazit: Lohnt sich nicht.