Die komplette 6. Staffel beinhaltet insgesamt 23 Folgen - 12 davon in dieser Halbstaffel. Abgesehen von dem aus meiner Sicht bedauerlichen "Serientod" von Emmanuelle Vaugier (Jessica Angell) in der Finalepisode der letzten Season gibt es keine weiteren Veränderungen bei der Besetzung.
Seit der 3. Staffel bin ich ein Fan von CSI: NY, m. E. ist sie zurzeit die beste von den drei CSI-Serien. Gary Sinise (Det. Mac Taylor) sorgt für die nötige Ernsthaftigkeit, zudem ist er das tragende Element dieser Serie. Außerdem gefällt mir die düstere "Grundstimmung" von New York (obwohl der Großteil der Serie in Los Angeles gedreht wird) im Vergleich zu den beiden Glamourstädten Las Vegas und Miami. Ein Pluspunkt ist, dass es auch dieses Mal einen Handlungsstrang gibt, der mehrere Folgen überspannt - der Ausgangspunkt ist dabei Episode 6.12, wobei mich insbesondere die Zuspitzung der Ereignisse im weiteren Verlauf (siehe Folge 6.19) bis hin zum Staffelfinale begeistert hat.
Besonders gut haben mir die Episoden "Die Axt", "Höllentag" (ein Gefängnis als Location), "Gladiator" (illegale Showkämpfe), "Bauchschuss" und "Das Fenster zum Hof" (mit einem ganz besonderen Gaststar) gefallen. Aber auch die anderen Folgen sind sehenswert - u. a. werden "Dessous-Football" und Autorennen thematisiert, Sheldon Hawkes rückt erneut in den Mittelpunkt des Geschehens, zudem spielt ein alter Fall eine wichtige Rolle - welcher das ist, wird hier aber nicht verraten! Hinzu kommen u. a. Gastauftritte von Carlo Rota, Mädchen Amick und Brendan Fehr. Der Höhepunkt ist dann zweifellos die Episode "Schnitzeljagd" - ein tolles und würdiges Finale dieser 6. Staffel (mit einem starken Cliffhanger), die Appetit auf mehr macht.