Aus der Amazon.de-Redaktion
Nachdem die originalen Ermittler der "Crime Scene Investigation"-Einheit, also der Spurensicherung, Jahr für Jahr hohe Einschaltquoten beim amerikanischen Fernsehpublikum erzielen konnten, war der Schritt zur 1. SpinOff-Serie C.S.I.: Miami der eigentliche Meilenstein. Nach dem Erfolg von Horatio Caine und seinem Team in Miami war die Ankündigung einer dritten Serie keine Überraschung. Überraschend war da eher, dass diese Serie in New York spielen sollte: Das machte den ersten Kunstgriff nötig, noch bevor der erste Charakter überhaupt entwickelt und der erste Name ausgesucht war. Denn die reale Stadt New York verfügt über keine C.S.I.-Einheit. Die heißt dort eigentlich "Crime Scene Unit" und so hätte die Serie den Titel "C.S.U.: New York" tragen müssen. Das kam natürlich nicht in Frage und so lief im Herbst 2004 die erste Folge C.S.I.: New York auf dem CBS-Network.
Konzeptionell stand für das Produzententeam um Jerry Bruckheimer der Weg sehr schnell fest. Nachdem beim ersten SpinOff C.S.I.: Miami die warme Farbe Gelb im Außenbereich dominiert, wurde für die Ostküstenstadt das unterkühlte Blau mit vielen Brauntönen im Innenbereich ausgewählt. C.S.I.: New York unterscheidet sich optisch stark von ihren Vorgängerinnen, doch trotz der unterschiedlichen Verpackung steckt auch in C.S.I.: New York die Frage nach dem "Wie", weniger nach dem "Warum" oder nach dem "wer".
Ähnlich wie bei US-Serienstar David Caruso in C.S.I.: Miami griff man bei der Wahl des Darstellers für den Leiter der New Yorker Spurensicherung, Det. Taylor, auf ein bekanntes Gesicht zurück. Der 1955 geborene Gary Sinise war dabei eher für Kinogänger ein Begriff denn für TV-Junkies. In zahlreichen großartigen Produktionen spielte er teils großartige Nebenrollen: Ob in Mission to Mars, Forrest Gump, Apollo 13 oder The Green Mile Sinise spielte diverse Rollen, die bei weitem nicht auf die Stereotype eines guten Gerechten geeicht waren. Um so erstaunlicher, dass man keinem reinen Sympathieträger die Führung eines Have-to-be-a-Hit-Projekts überließ. Zusammen mit Melina Kanakaredes als Det. Stella Bonasera bildet er den Kern des neuen Teams.
Dieses Team geht noch eine Spur methodischer vor, als es der Zuschauer von den beiden "C.S.I."-Serien gewöhnt ist. Noch eindrucksvoller, noch intensiver erarbeiten Taylor, Bonasera und Co. den Hergang des Verbrechens - und schlagen die Krimifans dadurch noch mehr in ihren Bann. Eines steht wohl fest: C.S.I.: New York wird nicht die letzte der "C.S.I."-Serien sein. --Mike Hillenbrand
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch gute Umsetzung der brandneuen Serie. Die Extras sind reichhaltig und abwechslungsreich.
Bild: Was für die erste Hälfte der Staffel gesagt wurde, gilt im Grunde auch hier. Der Stil, den die Serie präsentiert, setzt auf harten und steilen Kontrast, so dass man dies der Serie kaum vorwerfen kann (um es aber doch mal zu tun: Episode 1.14 zeigt bei 00:26:20 einen "schwebenden" Gary-Sinise-Kopf, da sich sein Anzug nicht vom Hintergrund abzeichnet). Rauschen ist vorhanden, allerdings ebenso ein Stilmittel wie der Kontrast, wobei der Wert teilweise stark differiert. Die Kompression ist gut, die Schärfe ebenso. Die Farben sind teilweise ein wenig zu unnatürlich, was sich vor allem in einem leichten, aber nur gelegentlich wahrnehmbaren Rotstich bei Hauttönen äußert (1.14: 00:17:11). Die Kanten sind wohl definiert, aber manchmal gibt es minimale Doppelkonturen.
Ton: Der an sich gute Eindruck des Tons setzt sich auch bei der zweiten Staffel fort. Deutscher und englischer Ton haben jeweils Vorteile gegenüber ihrem Konkurrenten. Im Deutschen ist die Räumlichkeit etwas besser definiert und weiter aufgezogen, im Original funktionieren die Stimmen mit mehr Kraft. Die Surroundkanäle schweigen nicht still, sondern haben auch etwas zu tun, der Bass wird jedoch eher unterbeschäftigt.
Extras: Während es bei der ersten Box mehr Audiokommentare, aber dafür kaum Featurettes gab, ist es nun umgekehrt. Hier gibt es nur einen Audiokommentar. An filmischem Bonusmaterial gibt es jedoch mehr als 40 Minuten. Amüsant ist vor allem "The Zoo Year", das sich mit den vielen Tieren dieser Staffel beschäftigt, die in irgendeiner Weise eine Rolle spielten. Die Featurette über den Cast gibt diesem die Gelegenheit, sich über ihre Figuren auszulassen, wobei auch die Macher zu Wort kommen. Die Set Tour lässt den Produktionsdesigner und Konstruktionskoordinator zu Wort kommen, die dem Zuschauer die Sets näher bringen und Kleinigkeiten andeuten, die beim normalen Sehen gar nicht auffallen. "The World's Largest Crime Scene" beschäftigt sich natürlich mit New York und seinen mehr oder minder düsteren Ecken. --movieman.de
VideoMarkt
Video.de
Kurzbeschreibung
Season One: Episoden 1.13-1.23
Menschen können lügen, Beweismittel nicht - diese Devise gilt auch für das neue CSI-Team in New York.
Mordfälle, Selbstmorde, Überfälle und Gewaltverbrechen gehören in der Acht-Milionen- Metropole zum Alltag - und die Spurensicherungs-Experten der "Crime Scene Investigation" sind sofort zur Stelle, wenn es darauf ankommt, Beweise zu sichern und auszuwerten. Den detailbesessenen Kriminalisten entgeht nichts - denn nicht selten hängt die Aufklärung eines Falls an einem einzigen Haar...
Episoden 13-23
13 Schlagkräftig
14 Der Schlangenmensch
15 Tod am Altar
16 Heisse Ware
17 Absturz
18 Tödliche Verwechslung
19 Doppelmord
20 Weisser Tod
21 Im Kreuzfeuer
22 Seitenwechsel
23 Falscher Schein