Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Fabelhaftes Bild, genießbarer TV-Sound, sinnvolle Extras, aber etwas zu kurz.
Bild: Ach würden doch alle TV-Serien auf DVD diese Qualitätsstandards aufweisen. Das Bild ist glatt, rauscharm und besitzt diese elegante Plastizität, die man von Hochglanz-Werbespots kennt. Dabei gibt sich die Optik stabil und bildet etwa Gesichter auch in sehr nahen Einstellungsgrößen sehr akurat und unverfälscht ab (00.34.08, Folge 6). Handkamera-Einsatz und Fahrten haben der Stabilität nichts an ud auch die Wiedergabe von monochromen Flächen weist nur minimale Unruhe auf (00.30.18, Folge 5, Himmel).
Ton: Die englische 5.1-Mischung und die deutsche 2.0-Surround-Version unterscheiden sich kaum. Die akustische Tiefe ist recht gegrenzt und lotet die Raumtiefe nur recht oberflächlich aus. Wenig raumgreifend oder eindringlioch wird auch die Musik präsentiert (00.12.00, Folge 2). Die Ambienz wird selten über das Maß der Andeutung hinaus lebendig (00.00.33, Folge 6, Vergnügungspark). Die Stimmen sind in der deutschen Fassung etwas zu vordergründig, in der englischen Version sind sie besser integriert.
Extras: Intelligente Interviews, wenn auch nur kurz. Der Audiokommentar (zur Folge "Absturz", Disc 1) rekuriert oft auf forensische Arbeitsmethoden und die Authentizität der Ermittlungsmethoden...hätte etwas mehr sein können... --movieman.de
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Dass die CSI-Serien so erfolgreich sind (in Amerika läuft bereits die 3. Staffel von CSI Miami), liegt nicht nur an den ungewöhnlichen Fällen und an der spannenden Inszenierung, sondern meines Erachtens vor allem an den jeweiligen charismatischen Laborleitern. Im Falle von CSI Miami ist dies Schauspieler David Caruso, alias Horatio Caine, der einigen vielleicht noch als Detective John Kelly aus der ersten Staffel von NYPD Blue bekannt sein dürfte. Allen Leitern der Crime Labs, sei es Gil Grissom (Las Vegas), Mac Taylor (New York) oder eben Horatio Caine (Miami) haftet auf gewisse Art und Weise eine Aura des Undurchsichtigen an. Alle drei Charaktere sind introvertiert, nachdenklich und haben schicksalsbedingte Schwächen, die sie bewußt zu unterdrücken versuchen. Dieser Umstand macht sie als Seriencharaktere für den Zuschauer komplex und interessant, hat man doch das Gefühl, dass man auch nach mehreren Folgen längst nicht alles über diese ambivalenten Charaktere erfahren hat.
David Caruso füllt diese Rolle perfekt aus. Aber auch das restliche Team weiß in schauspielerischer Hinsicht zu überzeugen. Hervorgehoben seien hier vor allem Emily Procter als "Bullitgirl" Calleigh Duquesne und Khandi Alexander als Pathologin Dr. Alexx Woods. Angenehm ist ebenfalls, dass immer wieder mal Fälle auf einer nachdenklichen Note enden, ohne übermäßig belehren zu wollen.
Einzig zu bemängeln wäre vielleicht die Tatsache, dass die Mordfallermittlungen in einigen Episoden soviel Zeit in Anspruch nehmen, dass nur wenig Zeit für die Entwicklung der Charaktere bleibt.
Die deutsche Synchronisation ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen.
Ungewöhnliche Mordfälle, temporeiche Inszenierung, eine exotische und facettenreiche "Mordkulisse" und hervorragende Schauspieler haben CSI Miami (ebenso wie CSI Las Vegas) zurecht zu einer Hit-TV-Serie werden lassen.
Wer CSI Las Vegas mochte, der wird nach Sichtung der CSI Miami Box vielleicht eine neue Lieblingsserie haben :o)!
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