Wie auch bereits in der Serie, beginnt das Buch häufig mit einer Szene, in der anschließend ein oder mehrere Tote gefunden werden. Horatio hat hierbei einen Mann in Verdacht der als Zauberkünstler bekannt ist. Er befürchtet, dass Abdus Pathan ein Ablenkungsmanöver startet und eigentlich einen terroristischen Anschlag plant, bis er ein beinahe Wasserdichtes Alibi vorlegt.
Eigentlich ist das Buch beinahe eine exakte Kopie der Serie, es wird mit einigen Fachbegriffen um sich geworfen, die in einem Absatz ziemlich lästig sein können, wenn es zu viele werden, aber davon mal abgesehen, kommen die Charaktere ganz genau so rüber, wie sie auch in der Serie auftreten. Besonders Horatio Caine ist hier sehr prägnant und es kommt einem wirklich sein schmachtendes Lächeln vor Augen, wenn es im Buch beschrieben wird. Die erste Hälfte des Buches fand ich etwas langatmig, weshalb ich da auch Abstriche machen musste, es war mir zu viel Hintergrundgebrabbel, zu viel "Geschichte", auch wenn es einige spannende Passagen gab, fand ich die Geschichte ab etwa der Mitte des Buches, mit dem Fokus auf Eric, wesentlich interessanter.
Alles in allem ist CSI: Miami eine doch recht gelungene Ergänzung zu den Serien, für Fans der Serie ist das Buch sicher eine Bereicherung, ansonsten würde ich es als durchschnittlichen Krimi bezeichnen.