Ich bin ein großer Fan der CSI:NY-Serie, weshalb es für mich selbstverständlich war mir das Buch zuzulegen. Natürlich kann man der Tatsache skeptisch gegenüber stehen, wenn sich ein preisgekrönter Altmeister des Krimigenres wie Stuart Kaminsky auf das Niveau herab begibt, den Roman zu einer Fernsehserie zu schreiben. Jedoch hebt eben dies die CSI:NY-Bücher Kaminskys von den
CSI-Romanen M. A. Collins' oder Donn Cortez' ab, deren Schreibstile katastrophal sind. Die Erzählstränge aus der Sicht des Täters bringen etwas Neues in die Reihe und sind entgegen der Meinung des Vorrezensenten sogar für CSI:NY passend, da diese Serie schließlich auch auf das "Warum?" eingeht. Außerdem ist Kaminsky anzurechnen dass er in die CSI-Bücher Forensik einbringt, was Collins überhaupt nicht tut. Die Fälle um Det. Mac Taylors Team sind nichts Spektakuläres, sind aber spannend und interessant geschrieben. Die Charaktere sind ebenfalls gut getroffen.
Fazit: Letzten Endes, dank Kaminsky, ein lesenswertes gar sehr gutes Buch.