Im dritten Band, auf dessen Erscheinen ich mich sehr gefreut habe, lernen wir mehr über die Vorzüge eines vollorganischen Waschlappens, über Kongs (nicht King) und ob Hunde wirklich für das haaren bezahlt werden, oder nicht doch 'nur' einer Laune der Natur folgen.
Der Schreibstil ist bewusst locker-flockig, denn schliesslich berichtet Columbo selbst und so fällt es dem Leser leicht, sich in die empfindsame Seele eines zwischen Frust- und Lustessen hin- und hergerissenen Retrievers einzufühlen.
Zusätzlich sollte dieser Band zusammen mit den beiden vorangegangenen allen jenen an die Hand gegeben werden, die sich dafür entscheiden möchten, einen großen Hund in die Familie aufzunehmen. Denn bei jeder Anekdote blitzt auch immer etwas davon durch, was das Zusammenleben erleichtert oder erschweren kann. Denn was eignet sich besser zur Entscheidungsfindung als ein Bericht mitten aus dem Leben? Bei "Columbo" ist der Leser mittendrin statt nur dabei.