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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen39
3,2 von 5 Sternen
Plattform: PC|Ändern
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am 25. Oktober 2014
Seit Call of Duty 2 sehne ich mich nach einem zweite Weltkriegsshooter. Das Szenario war eine Zeit lang recht abgenutzt so langsam sind es aber die modernen "Modern Warfare" Shooter, welche abgenutzt sind und was kommt da gelegener als ein guter alter Shooter in den 1940er Jahren? Perfektes Timing!

Grafik:
Cryengine mit super geiler Optik und verdammt viel Liebe zum Detail (Wer hat denn die Schokakola schon gefunden?). Klar, die Engine kann mehr, aber die Athmosphäre stimmt einfach, tolle Schauplätze und wirklich tolle Ideen um die Level mit Leben zu füllen. Es gibt wirklich viel zu gucken und oft habe ich mir auch einfach mal die Gegend angesehen. Grafik und Athmosphäre also ausgezeichnet.

Gameplay:
Die Gegener sind doof... das stimmt leider. Die Missionen sind geradlinig aber solide und machen Spaß. Teilweise übernimmt das Spiel die Handlung mit dem Einblenden einer Videosequenz. Sieht alles ganz toll aus aber ich finde mit der Engine braucht man keine Videosequenzen, das geht auch alles im Ingame Modus. Ansonsten aber doch meistens eine spannende Athmosphäre. Die Level sind relativ offen folgen aber doch einem weitläufigem Schlauch, das hat man in Crysis 1 schon besser gesehen. Die Gegener sind wirklich ziemlich doof... KI hätte man doch ein wenig besser gestalten können.

Fun Faktor:
Was zählt bei einem Spiel? Der Spaß, Spaß macht es und zwar unendlich viel. Das Spiel hat was und abgesehen von kleinen Patzern ein großartiges Spiel. Es macht Spaß, darauf kommt es an.
Enemy Front 2 fehlen also nur noch richtige Open World Level und eine bessere KI, der Rest ist schon jetzt perfekt!
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am 3. September 2014
Am Anfang dachte ich auch noch: Oh Weh, was für ein billiger Schrott!
Aber es wurde von Minute zu Minute besser.

Hier ein kurzer Überblick zu den Stärken und Schwächen:

+ meist weitläufige Gebiete
+ endlich wieder Anti-Zweiter-Weltkriegs-Schauplatz
+ tolle Grafik, auch wenn manche Texturen unscharf sind
+ weitläufige Level
+ seltene, aber coole, Kill-Cam
+ zwar keine abtrennbaren Gliedmaßen, aber es spritzt Blut

- dumme KI (läuft stumpf auf einen zu)
- Checkpoints liegen teils weit auseinander
- Zwischensequenzen unnötig niedrig aufgelöst
- sprunghafte Szenenübergänge
- Schleichen schlecht umgesetzt
- Feinde sehen einen auch durch Gebüsche aus großer Entfernung

Fazit: Muss man nicht unbedingt für Vollpreis kaufen, aber für 15-20 Euro macht man definitiv nichts falsch.
Ich habe mich jedenfalls gefreut, mal wieder einen 2. Weltkriegs-Shooter mit modernerer Grafik zu spielen.
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am 13. Juni 2014
Kommen wir mit der Überschrift direkt zum Fazit und dem Gesamteindruck: Kann man einmal spielen und danach vergessen, muss man aber nicht. Etwas ausführlicher? In Ordnung:

1. Grafik
Hier wird die Cryengine genutzt, wobei sich der Nutzen in Grenzen hält, denn das Spiel sieht deutlich schlechter aus als beispielsweise die Crysis-Teile. Fabenvielfalt sucht man hier vergeblich, stattdessen werden mehr schlecht als recht Lichteffekte verbaut.

2. Sound
Hui, das hört sich selbst für mich eher schlecht an (ich bin weder Waffenexperte noch bin ich da anspruchsvoll, was den Realismus angeht). Die Waffen klingen durchweg dumpf und sind sich zu ähnlich.

3. Steuerung
WASD-Steuerung mit Maus-Zielführung, klappt ordentlich, musste nichts anpassen.

4. Story
Man spielt die Geschichte eines Journalisten nach, der im zweiten Weltkrieg einige Menschen und Soldaten begleitet und an deren Seite gekämpft hat. Dieser erzählt seine Geschichte gerade an einem geheimen Radio und man spielt die Erzählungen dann als Erinnerungen nach. Die meiste Zeit dreht sich dabei um den polnischen Aufstand im Jahr 1944, man darf aber in den 16 Missionen auch in Frankreich, Skandinavien und natürlich Deutschland kämpfen.

5. Gameplay und Missionen
Hier zeigt das Spiel sein Potential und verschenkt es im gleichen Moment wieder. Das angeprangerte "Open World" beschränkt sich auf ein paar alternative Laufwege und die Wahl, in bestimmten Gebieten einige Aufgaben in freier Reihenfolge zu absolvieren oder wegzulassen. Im Grunde ist das aber nicht als Open World zu bezeichnen, dazu sind die Level schlussendlich zu klein. Die Aufgabenvielfalt ist nicht unbedingt hoch, was bei einem Weltkriegsshooter auch nicht anders zu erwarten war. Die Aufgaben "Hole Material / Waffe / Sprengstoff ABC", "befreie Person X", "Halte Ort Y" oder "Töte Armee Z / Person 0815" werden hier letztlich nur immer wieder neu aufgelegt und anders beschrieben. Ist aber nicht schlimm, denn was soll man da schon großartig variieren. Variation bzw. spielerische Freiheit wird einem weitgehend bei der Erledigung der Aufgaben gelassen. Man hat meistens die Wahl, ob man die Level schleichend (schallgedämpfte Waffen und Nahkampfangriffe sind hier sinnvollerweise dabei) oder ballernd erledigt. Was ordentlich klingt, artet in den meisten Fällen aber in Schießereien aus, denn die Wachen sind teils unnatürlich aufmerksam. Auch die Leiste, die einem anzeigen soll, wie kurz man vor einer Entdeckung steht, entpuppt sich als nutzlos, da sie wie der Tacho eines Porsche ruck zuck von 0 auf 100 geht. Ist im Grunde aber auch nicht schlimm, denn das Shooter-Handwerk ist letztlich grundsolide und macht zumindest zeitweise Laune. Die Spielzeit liegt je nach Art des Spielens nach Entwicklerangaben bei 10-12 Stunden, ich war in etwas mehr als 8 durch.

6. KI
Eigentlich ist das für mich kein Extra-Punkt, doch die Computer-Gegner sind hier einfach so strunzdumm, dass es wehtut und extra erwähnt werden sollte. Egal ob identische Laufwege, sinnloses-auf-den-Spieler-zurennen oder "Deckung verlassen, kurz abhauen, wieder kommen, einmal schießen, wieder abhauen. Es tut teilweise einfach nur weh (im Kopf, wegen der Tischplatte, die man mit der Anwesenheit des Kopfes beglückt hat). Wer auch nur ansatzweise mal nen Shooter gespielt hat, sollte dringend auf den höchsten oder zumindest den mittleren Schwierigkeitsgrad schalten, wenn er gefordert werden will. Doof bleibt die KI da zwar auch, doch es ist wenigstens nicht ganz so leicht. Zwei kurze Beispiele: Man ist ziemlich zu Beginn in der Kanalisation und betritt dann über eine Treppe ein Haus. Macht man hier die Nazis auf sich aufmerksam, rennen alle hübsch nacheinander die Treppe herunter und stoppen hinter der gleichen Deckung. Man braucht hier einfach nur auf die gleiche Stelle zielen und warten, bis der Kopf eines Gegners auftaucht und dann abdrücken. Ein ander Mal war ich schleichend unterwegs und habe mich hockend hinter einem Baum versteckt. Ich wollte eigentlich nur kurz zur Seite schauen, bin aber auf der d-Taste hängen geblieben (ein Dank gebührt meiner Katze) und war damit etwa 10 Sekunden lang im direkten Blickfeld eines Gegners, der keine 2 Meter vor mir stand. Ich war noch in der Hocke und er hat anscheinend über mich drüber geschaut. Oder war blind. Oder einfach blöd. Als ich dann hinter dem Baum stand und einen Stein in die entgegengesetzte Richtung geworfen habe (Steine werfen kann man zur Ablenkung übrigens immer), hat er mich allerdings sofort entdeckt, anstatt in Richtung des Geräusches zu schauen.

Fazit: Warum gebe ich trotz der Mängel überhaupt 3 Sterne? Zum einen, weil mir 2 dann doch zu wenig waren. Alles in allem hatte ich dennoch seit Call of Duty 2 nicht mehr so viel Fun in einem WW2-Shooter, was vor allem an den launigen Schießereien und dem soliden Leveldesign liegt. Enemy Front hat viel Potential und einige gute Ideen, verschenkt die aber durch grausame KI, schwache Technik und abgenutztes Missionsdesign. Betrachtet die 3 Sterne also als gutmütig aufgewertete 2,5!
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am 27. Oktober 2015
Also ich hab mir das Spiel vor ein paar Tagen geholt und mal genauer angeschaut.
Leider gibt es ja (Meiner Meinung nach) seit den letzten Jahren nur noch wenige Shooter die mich von der Story/Spielart her wirklich vom Hocker reißen.
Die "neuen" Call of Duty/Battlefield Teile sind ja ok aber... Es ist doch immer wieder das Selbe!
Du bist bei irgendeiner Spezialeinheit...stürmst rein... haust Alles und Jeden kurz und klein und nach zwei bis drei Stunden ist der Spaß zu Ende. Storymodus adieu!
Ja und dann ist da noch dieser furchtbar tolle Multiplayer. Wo ich für jede Karte extra zahle und vorher auch schon 60-70 Euro für das Spiel an sich zahlen musste.
Und bei Enemy Front kann man schon mal seine 10 Stunden reinstecken und dann nochmal durchspielen, allein der versteckten Objekte wegen.
Außerdem kostete (Ich glaube) das Spiel damals beim Release etwas um die 39.00 EUR oder 29.00 EUR.
Es ist meiner Meinung nach der erste, wirklich frisch wirkende Shooter seit Battlefield - Bad Company 2.
Es macht einfach Spaß dieses kleine Meisterwerk zu spielen und ich fühle mich auch sehr in die Zeit der alten Medal of Honor teile hinein versetzt.
Es hat ein wenig Openworldpotenzial, wo man definitiv mehr raus holen hätte können, mit kleinen Nebenmissionen wie Partisanen befreien oder Geheimdokumente zu stehlen ohne aufzufallen, wo man anschließend spezielle Dinge finden muss.
Klar hätte man auch mehr raus holen können, z.B. mehr zu benutzende Objekte, doch dann hätte auch Alles vielleicht etwas unnatürlich gewirkt, wenn jeder Ast einen feindlichen Soldaten töten kann.
Der Soundtrack ist auf jeden Fall genial und das Ambiente stimmt.
Die Story finde ich an sich sehr gut, doch nur manchmal etwas unlogisch, es hätte auch ruhig ein polnischer oder auch französischer Journalist sein können!
Ich glaube und auch leider wäre das Spiel dann nicht so ein erfolg in den USA geworden.
Was ich sehr toll fand war die erzählerische Art und Weise, ich kam damit wundervoll in die Story rein.
Das einzige was ich wirklich seltsam fand, war dass sich kein Halm oder Ast im Wind bewegte.
Das Spiel ist definitiv ein kleines Stück Videospielgeschichte für mich und ich hoffe dass das Entwicklerstudio einen zweiten Teil macht. Muss ja nicht unbedingt Zweiter Weltkrieg sein, auch wenn es dort noch jede Menge Schauplätze gibt die nach einem Spiel schreien.
Man sollte einfach mal das was die das Studio aus Polen uns dort präsentiert hat kräftig loben.
Trotzdem noch einmal Pro und Kontra zum Abschluss.

Pro

+Idee
+Interagieren mit diversen Objekten um den ein oder anderen Feind auszuschalten
+Spielmechanik
+Spielgefühl
+Stimmung in den Kämpfen und in den Schleichpassagen
+Schöne Vertonung der Charaktere
+Tolle Idee von der Storyline her
+Soundtrack/Ambiente
+Level-Design
+Möglichkeit seinen Weg zu wählen
+Grafik (Auf der PC Version)

Kontra

- Potenzial in Sachen Level-Design nicht ausgeschöpft
- Manchmal seltsame Logik der Story wegen
- Schon wieder ein Amerikaner als Held
- Umwelt agiert nicht mit Wetterverhältnissen in punkto Wind

Fazit: Tolles Spiel für momentan 5.99 auf diversen Seiten .
Potenzial leider nicht zu 100% ausgeschöpft aber dennoch ein immer noch sehenswerterer Shooter als so manch anderer. Andere Entwickler sollten sich wirklich mal eine Scheibe von CI Games abschneiden, denn das ist ein kleines Stück Videospielgeschichte.
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am 1. Februar 2015
Am Anfang hatte ich wirklich Bedenken. City Interactive gehört nicht grade zu den besten polnischen Videospielschmieden wie CD Projekt (The Witcher), Techland (Call of Juarez, Dead Island) oder Epic Games (Bulletstorm). Zudem gibt es im Netz recht viele negative und kritische Worte zu dem Spiel.
Dennoch hatte ich wieder Lust auf einen Shooter der im 2.WK spielt, mit besserer Grafik als CoD 1 oder 2 und anderem Setting als die Normandie, Niederlande oder Russland.
Gott sei Dank habe ich mir das Spiel gekauft. Die Story ist wirklich interessant und für einen Shooter fesselnd. Die Grafik fand ich absolut in Ordnung. Klar, aus der Engine hätte man noch mehr rausholen können, aber die Atmosphäre ist top und die Grafik ist besser als jeder ältere 2.WK Shooter. (Ich gehöre jedoch noch zu der Generation, die mit 8bit groß wurde, daher bin ich nicht allzu grafikbesessen!) Die Musik ist gut, der Sound der Waffen ist in Ordnung (solange man keinen Waffensoundfetisch hat). Die Steuerung ist absolut solide und brauchbar. Das Gameplay ebenfalls solide! Das größte Problem sind die Gegner. Ja sie sind dolle stumpf und manchmal extrem dämlich aber da sie oft als Haufen auftreten, sind sie auch gefährlich. Das gleicht die Sache aus! Im großen und ganzen macht mir das Spiel wirklich Spaß und das ist, nach meiner Meinung eh das Wichtigste.

Nach grandiosen Trash-Perlen wie Terrorist Takedown und Wolfschanze hat City Interactive sich wirklich selbst übertroffen, deshalb gibt es von mir 5 Sterne.
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am 14. September 2014
Ich kann die teilweise schlechten Rezensionen hier nicht verstehen. Ich frage mich, was manche von einem Game wie diesem eigentlich erwarten. Dass der Egoshooter neu erfunden wird? Da wird über dies und jenes hergezogen, als ob das Spiel die Überschrift hätte "best Shooter of the World" und man nun total entäuscht wäre. Es ist eine zweiter Weltkriegs Shooter und in dem was er sein will, ist er auch gut. Man kann auch in sämtlichen Call of Duty oder battlefield spielen etwas finden was einem nicht gefällt . Ich kann das Spiel nur weiteremphelen.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Juli 2014
Auch der Eintritt ins Spiel ist, dank Cry-Engine, etwas ungewöhnlicher, schreiten wir doch durch eine Art Zeitraffer aus der Ich-Perspektive durch ein laufendes Gefecht. So schleichen wir an, in attackierenden Posen, erstarrten Kämpfern vorbei, umgehen lodernde Flammen und weichen in der Luft stehenden Kugeln aus. Bis plötzlich das Spiel losschlägt und die Action um uns herum real zu werden scheint, denn alles ist wieder in Bewegung und Schlachtenlärm drängt aus den Boxen.

Auf Partisanenseite stehen wir hinter Barrikaden und versuchen die heranstürmenden, deutschen Wehrmachtssoldaten abzuwehren. Dieses Vorhaben hält jedoch nur wenige Sekunden, dann werden wir abgerufen und flüchten in eine Seitenstraße und durch einen Kanaldeckel in den Untergrund. Hier halten wir uns auch anfänglich immer wieder auf, um Aufträge zu erhalten, z.B. ein Munitionslager der Deutschen zu sprengen, einen Priester zu retten oder die ortsmittige Kirche zu stürmen.

Wir sind also als der amerikanische Reporter Robert Hawkins in Polen zur Zeit des 2. Weltkriegs unterwegs, mitten im Warschauer Aufstand. Aufgrund vergangener Erlebnisse, während der Kriegszeit als Kriegsberichtserstatter, fühlt sich unser Alter Ego dem Widerstand verpflichtet und nach und nach klärt uns das Spiel auch genauer darüber auf. So kommt unser “Held” auch gut in Europa herum und hilft allerorten den Partisanen.

Um sich seiner Gegner zu erwehren greift Robert Hawkins dabei auf alles zu, was ihm in die Finger kommt, jegliches Waffenarsenal, dass 1:1 aus Waffenmuseen repliziert zu sein scheint, ist ihm dabei geläufig, aber auch ein einfacher Stein kann durchaus hilfreich sein. Per Fernglas kann er sogar die Feinde markieren, die daraufhin auf der Minimap als Icons sichtbar werden und so auch aus unübersichtlichen Positionen heraus verfolgt werden können.

Die Gegner selbst allerdings sind da eher tumber Natur, sie stehen herum und lassen sich entweder einfach abknallen oder kommen in Kohorten auf den Spieler zugerannt und haben dabei durchaus Chancen, wenn sie aus allen Rohren feuern. An solchen Stellen nervt das nicht immer gut platzierte Speicherpunktsystem, wenn nach erfolgtem Ableben quasi der komplette Abschnitt erneut gespielt werden muss. So schwankt die KI zwischen abstrus dumm und künstlich schwer gehalten. Eine brauchbare Balance findet sich selten und das vielgepriesene Fernkampfsystem (“Scharfschützentechnologie dank CryEngine”) hilft da auch nicht wirklich weiter.

Die Level sind wunderschön gestaltet, da kann die Grafikengine kräftig protzen, aber trotz gedachter Bewegungsfreiheit, stellt man schnell fest, dass man doch den unsichtbaren Schlauchlevels folgen muss. Man wird nicht gerade an die Hand genommen und durch einen geradlinigen Tunnel geführt, aber ob ich nun links um die Scheune oder rechts um die Scheune laufe, um an das hintere Ziel zu gelangen, ist ja nun eher egal – um mal ein überspitztes Beispiel anzuführen. Nett sind die öfter eingestreuten zerstörbaren Objekte, die Abwechslung hereinbringen und gelegentlich auch kämpferischen Mehrwert haben, wenn der Zaun, hinter dem sich der Gegner versteckt, von uns auseinandergeschossen wird.

Die kleinen Zwischensequenzen, in denen die Charaktere miteinander reden wirken, im Gegensatz zur sonstigen Spielatmosphäre, eher langatmig, gestelzt und dröge. Gibt es doch im Kampf an jeder Ecke einen Kawumm-Effekt in grafischer wie auch soundtechnischer Art, sind die Briefings und Laufpassagen recht öde.
Gelaufen wird dabei auch viel, die Levelabschnitte sind lang und wenn man z.B. an einer kampfbetonten Stelle alle feindlichen Soldaten anlocken und eliminieren konnte, ist das restliche Areal danach gähnend leer. Ok, wenn alle Feinde besiegt sind, kann da nun mehr niemand mehr herumlaufen….aber wieso nicht ein paar Zivilisten hie und da platzieren, die sich nun nicht mehr hinter Kisten kauern müssen? Oder eben die KI dahingehend steuern, dass ein paar Wachen eben nicht ihren Posten verlassen, wenn schon 12 Kollegen auf den 100m entfernten Feind zurennen.

Die Geschichte entfaltet sich also nach und nach und hat eine Menge Potential. Nur leider wird dies nicht wirklich genutzt bzw. umgesetzt. Viele Ansätze sind vorhanden und zeigen auf, um wieviel spannender das Spiel hätte sein können. So bleibt ein zwar optisch aufregendes, aber über viele Passagen eher durchschnittliches Ballerspiel, dem es vom Ergebnis her, relativ egal ist, ob man nun als Scharfschütze, Halodri oder Schleicher unterwegs ist.

Die technischen Anforderungen sind modern, aber nicht übertrieben, die Steuerung geht nach Eingewöhnung standardisiert von der Hand und die Spielmodi sind von bekannter Kost (Soloplay, Multiplay: Teamdeathmatch).

Angucken und probespielen ist angeraten, da es nicht wirklich schlecht ist, aber eben auch nicht richtig gut, um es jedem blind empfehlen zu können!

Wertung:
Spielspaß: 4 von 6 Punkten.

Daten:
System: PC, XBOX, Playstation
USK: 18
Voraussetzung: Steam
HP: ...
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am 21. Mai 2015
Mir hat das Spiel sehr gut gefallen. Grafik und Sound sind m.E. gut gelungen; die Story kann man gut mitverfolgen und es gibt dramatische Momente. Das Gefühl beim Spielen war ähnlich wie damals 2003 bei dem ersten CoD. Ich kann die negativen Rezensionen hier nicht nachvollziehen und fühle mich vom Spiel gut unterhalten. Gerade bei dem derzeitigen Preis von unter 10 € kann man mit dem Kauf nichts falsch machen.

Die USK18 Einstufung ist ebenfalls gerechtfertigt und nicht übertrieben. Das Kriegsgeschehen wird brutal dargestellt inkl. diverser Kriegsverbrechen.
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am 7. Oktober 2015
Warum 5 Sterne? Die Grafik ist ordentlich und auch das Gameplay ist in Ordnung. Schön ist es einmal eine ganz andere Story in einem Spiel zu haben. Entweder waren es sonst die Alliierten oder die Sowiets gegen die Deutschen. Hier dreht es sich um den Befreiungskampf der Polen gegen die deutschen Besatzer - es gibt aber auch Abschnitte als Widerstandskämpfer in Frankreich und Norwegen.

Im Gegensatz zu meinen ersten Befürchtungen, handelt es sich hierbei nicht um eine Art "Rail Shooter".
Die große Kritik gegen das Spiel scheint in meinen Augen nur aufzukommen, da jeder es mit einer OpenWorld aller Crysis vergleicht. Spiele, welche mit der Cryengine entwickelt werden, müssen aber nicht zwangsläuft "Crysis"-Kopien sein. Und ja, die KI ist nicht die cleverste. Trotzdem hat das Spiel mir Spaß gemacht.
Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht: es kam selten vor (2x), aber man hängt im Spiel bzw. in der Storyline, da das ein oder andere Trigger-Event nicht richtig funktioniert bzw. ausgelöst wurde.

Main Fazit:
Für wenig Geld gibt's hier keinen atemberaubenden, aber schlichten, guten Spielspaß.
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am 1. Juli 2014
Ich finds richtig gut! Weiß garnicht was die anderen immer mit diese vorurteile haben ja von wegen äää das Spiel ist ja von City Interactive, dann kanns ja nur schlecht sein Und mit so ein vorurteil kann der Spielspaß ja nix werden. wissen das City Interactive immer schlechte Spiele machen aber kaufen sich es trortzdem und dann am Jammern. Wenn jetzt da aber statt Enemy Front, Call of Duty oder so stehen würde dann wer es natürlich der OBERHAMMER !!!. Und von wegen die Grafik ist Pixelig, wo bitte schön ist denn die Grafik Pixelig? Mir hat es richtig spaß gemacht. Also von mir eine Klare Kaufempfehlung!!!
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